moep moep moep moep moep moep moep moep moep moep
moep
Aloha!! (^з^)-

Ich bin Asu, Illustratorin, Super-
hörnchen mit geheimen Fähigkeiten,
Shopping-Queen, Freizeit-Nerdin und
(nicht so) anonyme Internet-Abhängige.

Das hier ist mein Blog und er ist awesome! Herzlich willkommen!!

Fette Gendanken


Heute Nacht hab ich aus komischen Unschlaf-Gründen einen Artikel über Fett in einem älteren National Geographic meiner Eltern gelesen. Natürlich mal wieder mit dem unübersehbaren Fakt, dass wir alle im Duchschnitt zu fett sind und immer fetter werden. Aber interessant fand ich ihn dennoch.

Es gab nämlich eine Vergleichstabelle, welche Anteile an Gemüse, Getreideprodukten, Zucker, Fett- und Eiweiss-Produkten die Menschen (in diesem Fall die Amerikaner) 1970 und 2000 gegessen haben. Nach allen Klischees hätte ich angenommen, dass natürlich jetzt viel mehr fettiges und süßes gegessen wird, als früher, und deswegen alle zunehmen. Aber nö. Die Anteile der einzelnen Produktgruppen haben sich so gut wie GAR NICHT verändert. Es wird immer noch proportional gegenausoviel Gemüse im Vergleich zu z.B. Fleisch gegessen. Aber dafür aß man von ALLEN diesen Produkten im Jahr 2000 fast 1,5 Mal so viel, wie 1970.

Alle Portionsgrößen in Restaurants, Cafes, beim Einkaufen und zu Hause sind gewachsen. Oder auch: Uns geht's zu gut!! Wir müssen nicht mehr weit laufen, unser Essen ist recht günstig und läuft uns auch nicht weg und Hungersnöte sind nicht gerade an der Tagesordnung (selbst die nach unserem Maßsstab "amen" Menschen in unsem Land können sich meistens ausreichend ungesundes und kalorienreiches Essen leisten), aber unser Körper funktioniert noch wie vor 1000en von Jahren und ist darauf programmiert, alles genommte in Fett zu speichern, weil ja bald sicher eine Periode kommt, in der wir nichts zu essen haben. Die kommt natürlich nicht (bzw. nicht schnell genug dafür, wie schnell wir zunehmen). Irgendein Forscher meinte dazu, dass es nicht erstaunlich ist, dass zur Zeit so viele Menschen übergewichtig sind, sondern dass es überhaupt noch Menschen gibt, die es nicht sind.

Tja, so ein Scheiss aber auch. Danke, Evolution!

Und dabei muss man nicht wirklich VIEL zu viel essen, wie irgendwelche Gruselbeispiele aus doofen Fernsehsendungen. Nehmen wir mal an, man nimmt jeden Tag nur 100 Kalorien mehr zu sich, als man verbraucht (das wäre ein Glas Saft oder ein Toast). Das bedeutet schon 5 Kilo mehr auf den Rippen in einem Jahr, denn ein Kilo Körpergewicht sind ca. 7000 Kalorien. Die selben 100kcal zo viel am Tag hat man auch z.B. wenn man sein Essen nur fertig in den Backofen und wieder rausschiebt und nicht selbst zubereitet. Das Rumfuchteln in der Küche verbraucht ja auch Kalorien. Und es ist ja nicht so, dass man von heute auf morgen zu ner fetten Qualle wird. Sondern man merkt irgendwann mit 20 "Oh, damals mit 16 war ich ja viel schlanker, wie ist das nur passiert?". Ja klar, in der Zeit konnte man sich ja langsam und unauffällig 20 Kilo anfuttern! Ja, so gucken wir jetzt alle, das ist uns fast allen irgendwann passiert.

Es bleibt also alles beim alten: Man sollte "einfach" weniger essen, oder sich mehr bewegen. Denn wir essen ja von keinem bestimmten Produkt zu viel, sondern von allen. Und sich einfach die Fakten bewusst machen! Es ist mit unseren körperlichen Gegebenheiten und unserer jetzigen Lebensumgebung richtige Arbeit geworden, nicht zuzunehmen. Mein Beileid, Mädels.

Jetzt gerade bin ich zwar ziemlich zufrieden mit meinen Körperformen, aber ich weiss, WIE leicht uns schnell ich Kilos zulege, wenn ich mal "kurz" nicht drauf achte oder keine Zeit dazu finde, Sport zu machen. Das macht einen dezent panisch.

Dabei hab ich völlig erstaunt festgestellt, dass ich, seit mein Arzt die Laktose-/Gluten-/alles-mögliche-Intoleranz bei mir festgestellt hat, keinen einzigen Twix, Oreo oder Knoppers mehr angefasst habe, obwohl ich das Zeug abgöttisch liebe. Aber warum fällt es mir so vergleichsweise leicht, auf die Sachen zu verzichten wegen einer Intoleranz, von der ich mein Leben lang nichts gemerkt habe, als wegen dem Wissen, dass sie mich dicker machen (und das hab ich im Laufe meines Lebens bei weitem gut genug gemerkt)?

Vielleicht ist uns Menschen einfach nicht genug bewusst, dass Übergewicht nicht einfach eine Sache von gut oder nicht gut aussehen ist, sondern eine ernstzunehmende Krankheit? Nein, eine gewisse Moppeligkeit ist noch keine Krankheit, aber insgesamt wandert die ganze Menschheit ja eher in Richtung der Menschen aus Wall-E.
(Nur sind die Wall-E-Leute noch süß und kugelig und wir kriegen stattdessen hässliche Speckfalten. U__U)

Vielleicht wäre mehr Panikmache ja doch angebracht? Und nicht nur diese bescheuerten Reportagen nach dem Motto "Wie unfreundlich sind Mitmenschen zu Dicken? Wir haben unsere Reporterin in einen Fatsuit gepackt und durch die Innenstadt von Buxtehude geschickt". Stattdessen sollte man vielleicht mehr über die gesundheitliche Zukunft erzählen. Offensichtlich haben wir noch nicht genug Panik, wenn wir uns 100g Nudeln mehr beim Abendessen genehmigen oder einen Keks mehr danach. Allerdings ist es auch wahnsinnig nervig, dauernd darüber nachdenken zu müssen. Und kaputtgehende Gelenke, Herz-/Kreislaufprobleme und höheres Diabetes-Risiko sind ja noch soooo weit weg. Das nicht mehr Reinpassen in Bahn- und Flugzeugsitze auch.

Es muss ja auch nicht jeder Mensch sein ideales Idealgewicht haben (meins wäre angeblich um die 40 Kilogramm, ich wieg über 10 mehr XD), aber trotzdem jammern wir Frauen immer darüber rum, dass die Hose wieder mehr kneift als noch vor 1-2 Monaten. Und dann sollten wir immer darüber nachdenken, dass wir Menschen-Tierchen gerade wirklich GAR NICHT so leben, wie die Natur es für uns vorgesehen hat. Wenn z.B. ein Hund dauernd einen gefüllten Napf mit viel lecker Nom hat, wird er auch in kürzester Zeit zur Kugel. Und wir stehen auch dauernd vor diesem vollen Napf und unsere ganzen Instinkte sagen uns "Jaaaa, iss!". Aber keiner wird für uns entscheiden, ab wann wir nicht mehr weiterfuttern dürfen, also müssen wir uns wohl oder übel mehr eigene Kontrolle beibringen. Seufz.

Und mehr Treppen laufen statt den Aufzug zu nehmen. Und Geschirr spülen, statt die Spülmaschine anzuwerfen.... nein, doch nicht, das ist schlecht für die Umwelt. Mehr Sex hilft aber auch.

So, hiermit sind meine sinnlosen speckigen Gedanken an ihrem Ende angelangt. So viel Text mit so wenigen Bildern, wie habt ihr das nur überstanden?
Dafür gibt's noch einen sexy
speckigen Mashimaro für euch.



....


-beat
80%
(WETTER BÄH)
★ASU★
asurocks.de

p.s.: Und wenn sich jetzt irgendwelche Möchtergern-Anas als bessere Menschen sehen, weil sie ihr Essverhalten ja im Gegensatz allen anderen "unter Kontrolle haben", dann können sie sich schnell verziehen, denn erstens ist eine Essstörung keine Kontrolle und zweitens haben Magersüchtige auch keine höhere Lebenserwartung und nicht weniger gesundheitliche Probleme als jemand, der 150kg wiegt. Kleine Poser-Internet-Anas sind zwar auch größtenteils keine echten Magersüchtigen, machen sich ihre Gesundheit aber trotzdem kaputt. Krankhaftes Untergewicht ist auch nicht besser als krankhaftes Übergewicht, auch wenn es gerade gesellschaftlich besser angesehen wird.

72 comments:

  1. *text überstanden* hm...schon komisch wenn man weiß dass etwas voll nich gut für den körper is und man es trotzdem isst >__<
    ich streng mich auch immer an immer weniger zu essen und mehr gesundes zeug...aber da gibts sone woche im monat...die alles durcheinander bringt > A <

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  2. Uuuuund man hat ja im Laufe der Jahre die Konfektionsgrößen nicht nur einmal enger gemacht und die Schaufensterpuppen verschmälert :)

    Die Schweine wollen doch, dass wir uns alle fett fühlen xD

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  3. Danke für diesen Post :)
    Besonders der letzte "P.S.-Abschnitt" gefällt mir ^-^

    Liebe Grüße,
    mushroom♥

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  4. HNNNNNG! AFK Fitnessstudio!

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  5. @Plüschokalypse: Also ich hab gelesen, dass es Märchen sind, dass die Konfektionsgrößen schmaler geworden sind. Angeblich waren sie früher sogar kleiner und man hat sie größer nummeriert, weil Frauen lieber das Gefühl haben wollten, etwas "umfangreicher" zu sein.

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  6. Hey Asu,

    ein schoener, zum nachdenken anregender Post.

    Ich denke, das Problem ist auch, man isst einfach weiter. Obwohl man satt ist. Man denkt..hey, ich kann das net wegschmeissen, in Afrika haben die nix zu essen, es wäre ja auch schade um die Mühe, die man sich mit dem Essen gemacht hat...uswusf.
    Oder es schmeckt einfach so derbe lecker (wie bei mir immer ..höhö), dass man aus Lust weiter isst.

    Ich habe irgendwann mal etwas über ein asiatisches Dorf oder so gelesen. Irgendein Dorf am Arsch der Welt, in dem die Menschen nur soviel essen, dass sie zu 80% satt sind. Dieses Dorf hat keine Übergewichtigen und die höchste Lebenserwartung..der Welt? ..Asiens? Irgendwie so. Und das finde ich sehr bemerkenswert und versuche seitdem auch immer dann mit dem Essen aufzuhören, wenn ich zu 80% satt bin.
    Dadurch lebe ich gesünder, nehme nicht zu und werde 150 Jahre alt! YAY!

    LG
    A.D.
    www.restaurant-am-ende-des-universums.de

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  7. Ahh der ganze Hype ums "fetter werden" wird völlig Überbewertet. ich kann futtern was ich will und nehm vielleicht hier und da mal ein Kilo zu. Na und? Ich bewege mich nicht viel an der Arbeit und trotzdem nehm ich das, was ich zugenommen habe auch wieder ab ohne irgendwas dafür zu tun.

    Das Klischee mit den Frauen und "ich-schaus-bloß-an-und-hab-direkt-1kg-drauf" ist unsinn, so gehts mit Sicherheit einigen Männern auch. Du hast es allerdings schon richtig gesagt, man isst einfach zu viel. Ich kann mich noch daran erinnern, damals so vor dem.... lassen wir das, da konnte ich nicht mal eine Pizza verdrücken weil der Magen sagte "NEYYYY", jetzt sind´s mittlerweile 2 Pizzen und mir macht des NÜSCHT.

    Ich habe auf meine 1.87mtr gute 70kg und damit noch einen spielraum nach oben^^.

    Aber Panik ums Fetter-Werden schiebe ich nicht, warum auch? Ich denke, das lohnt sich nicht.

    Und ja ich fühle mich schon gesteinigt.

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  8. @Restaurant: Das ist an sich ein asiatisches Sprichwort, dass man nur 80% essen sollte von dem, was einen satt macht.

    @Dom: Naja, dann hast du primär Glück. Wenn ich mir keine Mühe geben würde, würde ich nicht nur 1-2 Kilo mehr wiegen (es dann panisch merken und wieder abnhemen), sondern mit den Jahren problemlos 10-20 Kilo zunehmen. Ich weiss es, denn ich hab als Teenie kurzzeitig fast 70 Kilo gewogen bei 144cm Körprgröße. Und die meisten Leute nehmen viel leichter zu als ab.
    Wenn man keine Probleme damit hat, kann man spchteln was man will, ist doch schön. Aber viele Menschen (also vor allem frauen), die sich darum Gedanken machen, tun es nicht nur, weil sie gerne aussehen würden wie Size-Zero-Models, sondern weil sie wirklich zunehmen, wenn sie NICHT darüber nachdenken.

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  9. Ist wie in der Politik.
    Ob viel oder wenig Gewicht, ob links oder rechts... Hauptsache nicht im Extrem! ^^

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  10. ahaaaa, ich wusste doch so ein eintrag kommt och ;3
    sehr spannend, aber das wusste ich natürlich schon °.°
    wenn ich aber bei meinen eltern bn, die jedne abend
    lecker nom mit pizza-tellern machen, wie kann
    man denn da nein sagen? T^T *seuftz*

    ich wollt auch mal wieder weniger essen ...
    aber zur prüfungszeit ist das stress-nommen
    viel zu übermächtig D:

    in 2 monaten vielleicht ^^
    dann arbeitet man doch schon wieder
    langsam an seiner stand-figur, nor? :P

    grüssli


    PS:
    ach wenn du wieder dicker werden solltest,
    wirst du natürlich immer meine fette lieblings-cam-whore-qualle sein ;3

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  11. @Blorg: Im Grunde wissen wir das ja alle irgendwie, oder? Hoffen aber trotzdem noch, dass die Forschung plötzlich dieses eine böse Lebensmittel findet, das alle Probleme verursacht. XD
    Und ich will trotzdem keine Qualle sein! >__< Und werd das auch nicht!! ò__ó *kampfpose*

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  12. Ha!aber Greenpeace schrieb,wir schmeißen zu viel Essen weg also produzieren wir einfach viel zu viel Nom,klar das wir dadurch auch fetter werden

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  13. finde deinen eintrag wirklich interessant. ich hab in den letzten 2 jahren auch 3-4 kilo zugelegt, seit ich in einer festen partnerschaft lebe..das macht träge (und ist dann noch besonders gefährlich wenn beide auf chips, schoki und aufläufe mit viel käse stehen ^^). ich bin nicht übergewichtig und alle leute sagen ich sähe gut aus, aber wenn man bedenkt dass das immer weiter so geht..ohje..ich bin schon jetzt sportlich eine absolute niete und schnaufe, wenn ich mal ein paar treppen steigen muss..ziemich traurig. aber es kostet überwindung etwas dagegen zu unternehmen und vor allem auf all das leckere zeug zu verzichen o>.<o
    aber ich arbeite dran :D

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  14. HighFisch8/1/11 16:29

    Ich sag' mir immer, wenn nichts, was nicht im Übermass konsumiert werden soll und will (sprich snacks, chips, schokolade) im haus ist, habe ich kei Problem. Zudem bin ich in letzter Zeit viel disziplinierter geworden, mache mehr Sport, bin aktiver und esse weniger Kalorienbomben. Mittlerweile habe ich gut zwei Kilos abgenommen....was auch am momentantn Stress liegen kann....XD
    Jedenfalls kenne ich die panische Angst, fett zu werden sehr gut, früher musste ich, bevor ich mir was neues zum anziehen kaufte, von mehreren LEuten höre dass ich darin nicht fett aussehe.
    Doch irgendwann habe ich ein Auge für die Normalität entwickelt, auch zum teil dank dir, Asu. *Dankööö dafür.* Zusätzlich finde ich Hungerhaken und Frauen ohne Kurven schrecklich langweilig....^^

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  15. @Lele: Na klar, es ist ja günstig, also kaufen wir viel, essen davon viel aber dann wird trotzdem irgendwas schlecht und weggeschmissen. Aber es hören ja auch nicht plötzlich die Konzerne auf, weniger zu produzieren, also kann man darauf auch nicht hoffen.... ^^°

    @Fräulein Freja: Ohja, wenn man in einer Beziehung lebt, dann kocht man auch meistens leckerer (dür sich selbst ist man ja zu faul). Da muss man richtig gegen anarbeiten. >__< Da kommt der Punkt "mehr Sex" ins Spiel. XD

    @HighFisch: Neh, Hungerhaken wäre niemals mein Ziel. Wie gesagt, ich find mich okay, wie ich bin. Aber dicker werden will ich nicht!

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  16. Die Euro8/1/11 16:45

    Ich selber nahm nicht zu,solange ich wuchs!Aber jetzt muss ich auch drauf achten,werde aber etwas durch meine Lactoseintoleranz unterstützt(^u~)Aber ich glaube auch,das fett vererbar ist.Meine Familie ist dünn,und vor der Pubertät hat man mich und meine Sis für magersüchtig gehalten.Ehrlich,kein Witz!Aber magersüchtige Frauen OHNE Kurven sind eklig.Kurven sind ein Must Have an schönen Frauen!
    Dein Eintrag finde ich super,er trifft genau meine Meinung,weter so <3

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  17. und damit wäre mal wieder bewiesen FDH ist doch die beste methode^^

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  18. @Die Euro: Es ist ja auch nachgewiesen, dass es genetische Tendenzen gibt, ob man dazu eher neigt oder nicht. Aber es kommt seltener vor, dass man dazu nicht neigt, leider.

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  19. Ms_Mary_Lou8/1/11 17:01

    sehr schöner und interessanter Beitrag!
    Ich find's gut, dass so viel Text ist und keine Bilder ^^
    Nichts gegen dein hübsches Gesicht, aber ich finde es interessanter zu lesen, was du zu einem bestimmten Thema zu sagen hast, als deine stylischen Klamotten anzuschauen ;)
    Wobei ich deine Meinung wohl gerade wegen deinem awesomenen Style so interessant finde :3

    liebe Grüße! <3

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  20. Jaja, das liebe Essen!
    Zur Zeit lese ich auch wieder alle möglichen Ernährungs-Bücher, und lerne viel dazu. Was sich bei mir sehr entwickelt hat, ist ein Gefühl dafür, ob ich das überhaupt essen will, was ich da auf dem Teller habe. Ich bin keine Bio-Tante, aber ich nehme mitterweile sehr viel Abstand von Fertigfutter, da ich dieses miese Zeug meinem Körper einfach nicht antun will. Alles ist doch voll von Chemie und Begriffen, mit denen ich nichts anfangen kann. Lieber selber kochen.
    Da ich mich eben jetzt schon mit Abnehmen und Ernährung schon über 6 Jahre beschäftige, wollte ich auch gern einen Blog dazu öffnen. Mal sehen, ob das glückt.
    Und solange wird fein weiter gesundes, gutes Essen genommt. ;D

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  21. Ich denke nicht, dass das was ändern wird. Es gibt doch heute nur noch ein theoretisches Idealgewicht, praktisch wird doch an allem rumgenörgelt.
    Frauen wie du werden (völlig zu unrecht wie ich finde) als "Fett" bezeichnet, selbst jene die ihr genaues errechnetes Idealgewicht haben.
    Frauen wie ich, die eher (sehr) zierlich gebaut sind und von Natur aus eher einen schnellen Stoffwechsel haben, sind gleich magersüchtig, size-zero oder eifern den Models nach. Und überhaupt hat Frau entweder zu viele oder zu wenige weibliche Rundungen, Männer sind entweder dürr oder haben einen Bierbauch und generell ist sowieso jeder ständig mit sich und der Welt unzufrieden.

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  22. wenn jemand zu viel "speck" hat, dann soll ers mir geben :D
    ich bin nämlich untergewichtig. und kann leider ned mal was dafür, ich kann essen was und wie viel ich will und nehm nix zu >.< und schön ist das auch nicht, denn jede hose schwabbelt an mir runter, wenn ich ne nummer kleiner nehm dass es passt wirds zu kurz. ich treibe auch kaum sport (außer viel zu fuß gehn) weils dann noch schlimmer wär. und immer wieder gefragt werden ob man magersüchtig ist is kein spaß...
    ich glaub es liegt auch daran dass viele zunehmen, weils so viele maggi/knorr/wasweißich fertigsuppen/saucen und mikrowellenzeugs gibt. wenn man irgendwann spätnachmittags von der arbeit heimkommt ist man froh, nicht auch noch ne stunde in der küche zu stehen...un da is auch ned wenig chemie drin...
    ich glaub mit frisch kochen is auch schon bissl was getan ;)

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  23. Und ich sage allen Leuten, die sich über gestiegene Lebensmittelkosten beschweren, dass eh zu viel gegessen wird und man sparen kann. Mehr gutes (also von Wochenmarkt und Heimat statt Import von Wasserfrüchten aus dem Gewächshaus stammendes) Gemüse, Obst und weniger Junk Food, dann spart man *und* bleibt gesund.

    Und selbst wenn man keinen Sport mag, macht den eben im Bett. *^___^*
    Und jetzt entschuldigt mich, ich muss weiter Skyrim ansabbern und Minen craften...

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  24. @Ms_Mary_Lou: Hehe, irgendwie krieg ich längere Texte aber auch nur zustande, wenn mich gerade die Muse küsst. Was sie natürlich nicht immer macht. U__U

    @Paula Sonne: Ja, selber kochen ist eh immer besser. Je fertiger ein Gericht ist, desto weniger gesundes ist drin geblieben und ungesundes dazu gekommen. Meistens. >_<
    Ich wär auf jeden Fall für den Blog dazu!! *anfeuer*

    @Nathy: Naja, nörgeln werden die Leute immer, aber es muss jeder wenigstens für sich einen Weg finden, mit dem er glücklich ist. Freundlicher werden die anderen eh nicht.

    @Giuliana: Ja, das hab ich auch von einigen gehört, dass es einem sehr schwer fallen kann zuzunehmen, wenn man genetisch so gepolt ist. Kommt aber seltener vor (also im Vergleich zu dem Drittel oder so der Bevölkerung, der übergewichtig ist heutzutage), deswegen wird in den Medien kaum drüber geredet.

    @Vivi: Bei den normalen Lebensmitteln fällt das ja auch kaum auf, wenn sie ein paar Cent teurer werden. Die sollen alle froh sein, dass sie kein glutenfreies Nom einkaufen müssen! XP

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  25. Anonymous8/1/11 18:00

    O____o also ich würde gerne schneller zunehmen...ich esse und esse (oft mehr als 2000kcal am tag) und ich mache NIE sport, ich tue wirklich fast NICHTS an bewegung was nicht notwendig ist und trotzdem nehme ich kein gramm zu, ich wiege nach wie vor ca 6-7kg zu wenig. O_ô
    gibt halt menschen die haben die veranlagung zum fett sein und manche die zum schlank sein.
    ich kenne eine frau, die frisst echt fast NIE was, und ist trotzdem pummelig. sie behauptet, sie wäre untergewichtig, aber jeder sagt sie wäre moppelig. sie ist dazu noch recht klein, also sieht sie auch noch schneller fett aus. ich weiß nicht wie sie es macht, aber wenn ich so wenig essen würde wie sie, wäre ich in 2-3wochen tod.

    ich finde das problem mit den übergewichtigen leuten in deutschland wird dramatisiert. früher waren alle zu dünn weils nix zu fressen gab, jetzt sind halt viele n bissel dicker. noch dazu in zeiten wo gutes/gesundes essen einfach schweineteuer ist...das können sich viele garnicht leisten und greifen zu billigen junkfood. und die kinder werden systematisch zu fernseh-zombies gemacht. in der schule gibts auch kaum sport mehr, es gibt keine nachmittagsbetreuung, die bälger hängen den nachmittag mit gummibären und chips vor der glotze und mama wärmt abends das dosengulasch. klar dass die schnell dick werden und so den rest ihres lebens weiterleben. allerdings finde ich 5kg zuviel auf den rippen immer noch besser, als 10 zu wenig. :( hätte gerne 5kg zuviel.

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  26. Du bringst es wirklich gut auf den Punkt.
    Das Problem ist wirklich, dass wir alle schlichtweg zu viel essen. Damals vor 30 Jahren hat man sich ja auch nicht gesünder ernährt, weil viele Dinge einfach noch nicht wirklich erforscht bzw im Bewusstsein der Menschen verankert waren (zB dass es gesunde und weniger gesunde Formen von Fett gibt)
    Abgesehen davon ist die Zeit noch nicht lange her, als dick zu sein ein Zeichen von Wohlstand war...

    Schlussendlich ist es wirklich eine Frage der Selbstdisziplin. Selber kochen, frische Zutaten verwenden, sich ab und an bewegen - das alleine ist schon ein großer Schritt richtung gesund Leben. Da ist es natürlich blöd dass die Natur uns Menschen so unterschiedlich gemacht hat, und die einen Futtern können soviel sie wollen und kaum zunehmen, während andere es sehr schwer haben ihr Gewicht auch nur zu halten...

    ich bewundere deine Disziplin im Verzicht auf alles was durch die Lactose/Gluten-Intoleranz wegfällt ohnehin. Ich denke mir, ich könnte das nicht. Aber andererseits, wenn es mir ein Arzt verschreiben würde, würde ich es wahrscheinlich machen... Wir Menschen funktioniern schon komisch o.o

    Apropos "ärmere" Menschen und deren Nom. Letztens hab ich von so nem Prjekt einer Fotografin gelesen die McDonald's Nom ein Monat lang jeden Tag fotografiert hat und es hat sich rein äußerlich kaum verändert o_o Die Plausibilität ihrer Fotostudie will ich hier jetzt nicht diskutieren, aber die kommentare die es dazu gab haben mich echt schockiert. Da waren ernsthaft leute drunter, die die Frau beschimpft haben, weil sie das Essen von McDonald's schlecht macht. Einer davon berief sich darauf "dass ärmere Menschen darauf angewiesen sind billiges Essen wie das von McDOnalds zu haben".... ehhh, ja klar o_ô

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  27. @Asu...bis man dazu das selbstbewusstsein hat sind Leute die anfällig sind eventuell schon in ner Esstörung (zur ein oder anderen Seite)drin oder haben einfach resigniert. Ich finde das ganze Gerede vom Idealgewicht jedenfalls super überbwertet, solangs im Rahmen bleibt sieht vieles schön aus, die Vielfalt machts halt.

    @Anonymous...man kann sich auch mitwenig Geld gesund ernähren, sag ich dir als ein Mädchen, das nie in den Genuss reicher Eltern kam.

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  28. @Anon: Naja, ich finde es nicht dramatisiert, wenn Kinder schon von klein auf übergewichtig sind. Dann werden sie als Erwachsene keine 5 Kilo zu viel haben (was wirklich kein Problem ist, auch meiner Meinung nach), sondern 100kg zu viel.
    Aber man KANN auch gesund und günstig kochen.... man muss sich nur etwas mehr Mühe geben.

    @VarisVarjo: Ja, die Fotos kenn ich. Erinnern mich an die Szene von "28 days later", wo sie in einen Supermarkt kommen, wo alles vergammelt ist (in der Zombiekalypse logisch), aber eine Palette Äpfel total frisch und grün sind. Und dann freuen sich alle über die Konservierungsstoffe. XD
    Aber jetzt haben wir ja keine Zombiekalypse, deswegen könnten wir auch was natürlicheres nommen.

    @Nathy: Idealgewicht find ich auch überbewertet. Man kann auch völlig gesund und glücklich sein, wenn man davon abweicht. Kritisch wird es erst, wenn man weeeiiiit abweicht.

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  29. @Anonym: zuwenig sport in der schule? nein! ok ich bin jetzt nicht die sportskanone, deswegen mag es mir noch etwas mehr vorkommen, aber wenn sogar die super sportler, die regelmäßig ihre eigene rekorde brechen (was hier ziemlich häufig passiert) emeckern, dann ist es wohl wirklich genug. außerdem kommt sport ja ins abi.
    ich würde aber vielleicht auch noch behauten das es einen unterschied zwischen großstadt und ländlicher gegend gibt.

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  30. Schimmelpfötchen8/1/11 19:26

    Ich finde ehrlich gesagt gar nicht dass Essen so günstig ist ö.ö das Problem liegt wirklich einfach daran, dass die Portionen größer werden. Bei Tiefkühlprodukten ist mir das ja noch egal, aber wenn es irgendwas "Kurzlebiges" ist, muss man das ja dann entsprechend viel schnell konsumieren bevor es verdirbt. Ich hab nicht viel Geld und FastFood ist mir zu teuer(außer die 5€ pizzen ♥ da reicht eine für 2 Tage) „gesund“ ernähren läuft bei mir nicht wirklich, ich nehme mir einfach das was möglichst günstig ist.

    Ich HASSE dieses verdammt Idealgewicht. Ich bin einfach nicht zierlich gebaut, ich habe breite schultern und nen riiiiiesigen Brustkorb und baue schnell Muskeln auf ~3~ ich sollte theoretisch 10 kg weniger wiegen, aber dann würde ich sehnig aussehen =/ und ich mag meinen Körper wie er jetzt ist♥.
    Ich halte mir mein Gewicht seit Jahren damit, dass ich nur esse wenn ich wirklich Hunger habe und ausreichend trinke. Wobei bei mir wirklich viel vom Trinkverhalten abhängt. Häufig ist mein Hunger nämlich nur getarnter durst XD

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  31. Ach, das liebe Gewicht. :D

    Ich war mit meinem Kampfgewicht von 81 kg bei 176 cm so unglücklich (und wäre auch beinahe in so ne Ana-Scheiße geschlittert), dass ich mich bei Weight Watchers eingeschrieben habe. Tja, mittlerweile habe ich 11 kg abgenommen und ein halbwegs normales Verhalten entwickelt, was Essen betrifft. Klar, es ist ein lebenslanger Lernprozess, der nicht von heute auf morgen funktioniert. Aber zumindest in Österreich ist WW eine preisgünstige Alternative zu einer professionellen Ernährungsberatung. In Deutschland sieht die Sache ja leider anders aus :/

    Aber, um auf das Thema zurückzukommen: WW beispielsweise berät ja auch nur Leute, die offiziell laut WHO "übergewichtig" sind, was ich gut finde, denn so kommen keine Hungerhaken in die Kurse, die dann das Bild total ruinieren könnten. Und überhaupt finde ich, dass grad DU, asu, dir über sowas keine Gedanken machen müsstest ^^ sag dem Prünzen, er soll dich öfter mit Komplimenten eindecken!

    Liebe, "fette" Grüße von diclo

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  32. Da kommt jetzt der passende Post nach der Weihnachtszeit. ^^

    Das ist aber schon ein riesen Akt sein Gewicht zu halten.
    Wie du gesagt hattest, ein Glas Saft mehr am Tag und im Jahr sinds dann 5 Kilo mehr geworden. Ein Jahr ist ja nichts, es geht ja aufs ganze Leben, da kommt eine Menge zusammen.

    Da stören mich dann immer diese Aussagen das würd man doch merken, wenn man zunimmt...
    Als ob man mit 10 Kilo mehr morgens aufwachen würd. Wenn das sich so über die Jahre ansammelt merkt man das vielleicht bei Fotos, dass man früher mal dünner aussah.
    Dann wirds erst wieder schwer die 10 Kilo wieder abzunehmen.
    Der Magen kann sich ja dehnen und gewöhnt sich an so große Portionen, weniger essen fühlt sich dann wieder als Hunger an, obwohl die Portion früher mal "normal" war.

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  33. @ASU: wegen des Sprichwortes: Ach echt? Ja, dann habe ich wohl was durcheinander gebracht. Egal. Prinzip ist das gleiche! :-)

    LG
    A.D.

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  34. Omg, ich hab in 2 Jahren fast 20 Kilo zugenommen und nun ess ich Fertigfutter von QVC kalorienreduziert. x'D
    Furchtbar, rauf frisst man sich das unheimlich schnell, aber weg gehts dann irgendwie nie mehr, wenn man nicht unheimlich diszipliniert ist. :/

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  35. naja...ich denke es ist primär die Bewegung, die fehlt.
    Wie du bei der rechnung mit den 100g pro Tag "mehr" bemerkst, so könnte man ne Rechnung aufstellen mit 5 km Fußmarsch pro Tag "mehr".

    Gut, du erwähnst das "rumfuchteln" in der Küche beim kochen. Aber so ne halbe Stunde Gemüse schneiden verbraucht dennoch sicher weniger als wenn man ne Stunde stramm spazieren geht pro Tag.

    Wobei Fertiggerichte etc natürlich auch ne Menge "Geschmacksträger" enthalten, die nicht nötig wären, wenn man selbst kochen würde und verschiedene Gewürze benutzen würd.

    Klingt doof, aber selbstgekochtes mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen "befriedigt" irgendwie auch mehr irgendwie.

    Ansonsten denk ich mir zu deinem Abschnitt
    >"Stattdessen sollte man vielleicht mehr über die gesundheitliche Zukunft erzählen. Offensichtlich haben wir noch nicht genug Panik"
    :
    Panik schon. Aber das Problem ist eher, dass diejenigen, die dann vielleicht 5-10 kg zu viel auf den Rippen haben bereits Angst vor gesundheitlichen Folgen des Übergewichts haben, wärend die mit BMI unter 19 teilweise viel gefährdeter sind.

    So richtige gesundheitliche Folgen gibt es erst ab BMI von 30 aufwärts (je nach Altersklasse bzw Muskelanteil; wer viel Körperfett hat, sich aber dennoch noch irgendwie fortbewegt hat sicher mehr Muskeln als jemand, der gleich viel wiegt, aber primär ne Couchpotato ist die nichtmal 15 Min am Stück laufen kann)

    Das Problem ist nur, dass diejenigen mit einem BMI jenseits der 30, oder noch schlimmer jenseits der 40 haben sicher noch ganz andere Probleme. Ich denke eine psychische Komponente spielt bei "wirklichen" Esstörungen immer eine Rolle.
    Die einen Essen um Frust/Stress abzubauen, die anderen Hungern für selbiges.
    Auch der Diäten-Wahn kann dick machen: man versucht diszipliniert so wenig wie möglich zu essen, der Stoffwechsel passt sich an, kontert aber irgendwann mit Heißhungerattacken.

    Das beste ist: wer ein normales Ess-/Bewegungsverhalten hat, mit dem er weder sonderlich Ab- noch Zunimmt, wer essen kann wenn er hunger hat, und wieder aufhören kann wenn er satt ist (selbst wenn der Teller noch nicht leer ist), dr sollte möglichst nicht daran rumdoktoren. Das Essverhalten wird auch vom Unterbewusstsein gesteuert, und das packt halt sein Selbsterhaltungsprogramm aus, sobald man versucht willentlich das zu beeinflussen.
    (wer das gleiche mit dem Schlafverhalten versuchen würde, würde das auch merken dass man seinen Körper nicht kontrollieren kann).


    Ach ja, Schlaf ist auch ein nettes Thema: im vergleich zu damals schlafen die Leute heute durchschnittlich eine Stunde weniger als vor 40 oder 50 Jahren. Es heißt auch: je weniger Schlaf man pro Tag bekommt, desto größer das Übergewichtsrisiko.
    Viele meinen: wer viel Schläft braucht weniger essen, aber der Stoffwechsel funktioniert ja anders. Hat vielleicht jeder schonmal erlebt, vor allem im Winter: mit weniger Schlaf fängt man schneller an zu frieden, hängt den Tag eher nur herum und vermeidet Bewegung, und fängt evtl sogar an zu essen sobald man müde wird.

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  36. Früher hat man sich auf jeden Fall besser ernährt als heute. Und zwar, weil damals in den Lebensmitteln noch keine Chemie enthalten war. Klar, woher sollte die auch kommen?
    Als ich mich mit dem Thema ‚Gesundes Essen‘ noch nicht so sehr auseinander gesetzt habe, ging ich eigentlich davon aus, dass wenn ich ein Erdbeerjoghurt kaufe, auch Erdbeeren enthalten sind. Tja, falsch gedacht. Stichwort: Aroma.
    Also esse ich mein Joghurt eben mit ‚Pilz-eines-Holzes-Aroma‘. Na Prost Mahlzeit.
    Ein weiterer Freund der heutigen Menschheit ist ja auch das Glutamat (Geschmacksverstärker) oder Aspartam – ein toller Süßstoff. Zwar werden sie bisher nicht als schlecht anerkannt, aber es gab schon ein paar Vorfälle, die z.B. auf Glutamat zurückzuführen sind. (z.B. bei Wikipedia nachzulesen) Ich zumindest nehme von diesen Dingen gerne Abstand. Es gibt genügend Produkte, ohne dieses Zeug, wenn man sich die Produkte mal genauer ansieht.
    Wenn ich Leute sehe, die Light-Produkte kaufen, frage ich mich, ob die sich mit dem Thema Abnehmen/Gesunde Ernährung überhaupt schon einmal auseinander gesetzt haben?

    Ich finde es schon irgendwie befremdlich, wie sich die Menschen damit selbst schaden. Aber ja, Chemie ist eben billiger als alles natürlich anzubauen und zu verarbeiten. Außerdem halten die Lebensmittel mit der Chemie natürlich auch wesentlich länger – praktisch!
    Mh, ich schweife ab..
    Naja, ich wollte nur darauf hinaus, dass die Menschen sich früher besser ernährt haben, weil es damals die Lebensmittelchemie noch nicht gab, was einem schon schwer zusetzt oder zusetzen wird, davon bin ich überzeugt.

    Um zum Thema ‚Zunehmen/Gewicht‘ zurückzukommen: Ich glaube nicht, dass man mit Kalorien zählen wahnsinnig viel abnehmen kann. Außer man kombiniert das mit gesunden Essen. Dann liegt es aber am gesunden Essen und nicht an dem Kalorien zählen. Wenn eine Banane gleich viele Kalorien hat wie irgendeine Süßigkeit, find ich das schon sehr seltsam. Kann ja nicht angehen, dass wenn ich 15 Bananen esse und dann die selbe Kalorienmenge in Süßigkeiten, beides gleich viel ausgeben soll? Abgesehen davon, sind ja Süßigkeiten ja auch meist vollgestopft mit Aromen.

    Und ja, ich glaube auch, dass die Menschen Übergewicht als Krankheit nicht wirklich wahrnehmen. Weil sich Übergewicht ja meist erst auf Dauer auswirkt. Ja, man kann sich, wenn man Übergewicht hat, zwar nicht so schnell bewegen, schnauft schneller und ist in allem einfach ungelenkiger, aber das ist jetzt kein großes Hindernis.
    Die Gelenke werden auf Dauer mit Übergewicht zerstört (okay, ich meine schon mindestens 20-30 Kilo zu viel). Die Gedärme werden geschädigt.. etc pp
    Aber wenn etwas nicht sofort einsetzt, dann machen die Menschen ja auch nichts.
    Man weiß ja oft, dass einem etwas nicht gut tut, aber man macht es trotzdem, weil die Konsequenzen erst später kommen. Blöd. Aber ja, ich bin auch so.

    So, jetzt hab ich so viel geschrieben. Ich wollte eigentlich nur kurz was dazu sagen, aber ja.. Mh, interessantes Thema eben :)

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  37. Anonymous8/1/11 21:58

    Bei mir ist das so ähnlich, wie bei dir mit dem "Es-ist-leicht-zu-widerstehen-wegen-meiner-Laktoseintoleranz-aber-nicht-wegen-den-Kalorien".

    Ich esse gern und zwar Unmengen. :D Glücklicherweise/Merkwürdigerweise setzt das bei mir (noch) nicht an. Wenn es aber doch irgendwann mal soweit kommen sollte, habe ich mein Essverhalten nicht mehr unter KOntrolle. -.- Also denkt man sich, schlau wie man ist, ich esse ab jetzt einfach weniger. Den Keks kann man ja weglassen und das Eis auch. Denkste. Aber das kennen wir ja alle.

    SEit etwa einem halben Jahr bin ich jetzt Veganer. Und von einem Tag auf den anderen habe ich es geschafft kein Milcheis mehr zu essen und die meisten Kuchen weg zu lassen. Außer die veganen, da gehts wieder los. xD

    Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass ich mir immer denke, ach was du bist an der unteren Grenze des normalgewichts, du nimmst schon nicht zu. Ist ja auch total abwegig, also noch ein Keks.

    Das Veganersein hat aber eine größere Motivation dahinter also funktionierts :D. Das Praktische ist, wenn man nicht gerade in der Nähe von veganen Bäckereien lebt und zu faul zum Backen ist, lebt man echt gesund. Weil die meisten Fertigprodukte nicht vegan sind. XD

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  38. @Schimmelpfötchen: Meine Mutter hat auch einen total breiten Brustkorb, obwohl sie ziemlich schlank ist. Und manche Menschen haben auch wirklich "dicke Knochen" oder "breite Knochen" (oft ist es aber auch eine Ausrede von Leuten, die nicht auf ihre Figur achten wollen) und sehen deswegen immer etwas breiter aus. Das muss man an sich selbst einfach akzeptieren und mögen.

    @Diclofena: Wie gesagt, ich find mich gerade super, da brauch ich auch keine Komplimente mehr (aber ich höre mir trotzdem gerne welche an, höhö). Aber ich weiss einfach, dass ich supereinfach zunehme, und das will ich wirklich nicht. Immer schleichen sich diese Extrakilos drauf! >__<

    @Jenny: "Fertigfutter aus dem QVC" klingt ja nicht gerade wahnsinnig gesund.... ó__ô was ist das für ein Zeug?

    @Unkraut: Klar das mit der Bewegung. Es sind ja immer die kleinen Bewegungsmengen, die man leicht verdrängt. So fuhren früher mehr Leute mit ö. Verkehrsmitteln und das implizierte noch kurze Laufwege von Bus zu Bus oder Rumsteh-Zeiten an der Haltestelle. Heutzutage fahren 80% oder so aller Menschen mit dem Auto zur Arbeit/Schule/.... und beim im Stau stehen verbraucht man kaum Kalos.
    Das mit dem Schlaf ist auch ein Problem....

    @Tanja: Mittlerweile ess ich auch kaum noch Fertigfutter und co., dann kommt man kaum mit Glutamat in Berührung. Mir ist das Zeug auch suspekt. Aspartam kenn ich nur aus meiner Cola Zero, aber die trink ich auch nur selten, wenn mich die totale Lust auf Cola überkommt. Aber ja, über die Sachen sollten die Leute auch mehr nachdenken.

    @Anon: Ja, so ähnlich geht's mir auch mit meinen Laktose- und Glutenfreien Sachen, die sind einfach nicht so überall verfügbar. Und dann latscht man mal zum DM, mal zum Reformhaus und hat schon wieder ein paar Kalorien verbraucht, höhö.
    Und natürlich back ich auch mal Kuchen, die ich essen darf, oder Waffeln, oder irgendwas anderes "böses", aber wenn es seltener ist, kann man's ja mit besserem Gewissen machen. ^^

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  39. hallu meine liebe olga,
    super toller post, danke dafür!
    ich war damals (bis ca 17) auch mega dünn...
    nach einiger zeit hab ich angefangen meine teller generell immer leer zu machen, da ich es nicht ertragen konnte, wenn mama die reste weg schmeißen muss. Später haben ich dann auch vo meinen schwestern die teller leer gemacht.
    aber damals habe ich auch 5 tage die woche sport gemacht... je älter ich wurde, desto komplizierter wurde alles. Wo stehe ich jetzt?! Klar übergewicht mindestens 15Kg.
    Wenn du magst schau mal auf meinem blog vorbei.. habe mich dort grade mit einem ähnlichen thema beschäftigt.
    Liebe Grüße
    Diella
    http://ladydiella.blogspot.com/

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  40. Treppen laufen ist doof, ich bin für mehr Sex! :D

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  41. Wow, superinformativ, vielen Dank!!!
    Jaja, ich sollte uach mal wieder mehr Sport machen, aber ich bin von Natur aus zu faul... >.<
    Ich gelobe hiermit Besserung und lass ein paar Grüße liegen *verteil*

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  42. Anonymous8/1/11 23:53

    OMG sind das viele Kommentare...
    Naja auch wenn ich wirklich selten irgendetwas zu sagen hab was deinen Blog angeht will ich hierzu doch mal meine Meinung los werden:
    Ich bin knapp über 1,70m groß und wiege momentan ca. 65kg. Das ist zwar eher zu dick, als zu dünn und momentan eher nicht Bikini tauglich, aber naja, dass was ich im Spiegel sehe gefällt mir. Im Sommer wieg ich wieder 5kg weniger und dann ist auch gut.
    Ich hab mal knapp 80kg gewogen, dann 20kg abgenommen in dem ich mich nur von 800kcal pro Tag ernährt habe. Und dabei hab ich gegessen was ich wollte. An manchen Tagen hab ich eine Tafel Schoki gegessen (ca. 600kcal) und dann eben nur noch ein Brot mit irgendetwas drauf. An anderen Tagen hab ich Kartoffel mit Sour Cream gegessen und Negerküsse in Massen. Es ist scheiß egal obs nun Salat ist oder sonst was. Es kommt auf die Kalorien an. Wenn mans richtig macht kann man mit Mc Donalds abnehmen. Alle tun immer so als wäre es ein so großes Geheimnis wie man abnimmt. Jeder hat einen Tagesbedarf von Kalorien und ob man denn mit wenig fettigem oder viel gesunden deckt ist total egal. Solange man sich beherrschen kann. Ich halte nichts von "das ist aber ungesund" und "uwääh das ist ja so fettig da hab ich gleich 10kg mehr auf den Hüften" und man nimmt auch nicht im Verlauf der Jahre zu wenn man sich einmal auf die Waage stellt und sich nicht jeden Tag mit neuen Klamotten eindeckt. Dann sieht man nämlich ob man zunimmt oder nicht.
    Wir alle leben genau einmal. Vielleicht sollte man sich seiner Lust nicht Hemmungslos hingeben, aber man sollte nicht sagen, dass man den Rest seines Lebens mit Salat, Obst und zuckerfreiem Kaugummi verbringt. Die einzige Lust die man dabei empfinden kann ist eine unnatürlich Lust sich durch die sinkenden Zahl auf der Waage zu definieren.
    Ich lebe ungesund. Ich bin kein Top Model und ich bin auch nicht fett. Aber ich bin glücklich. Mit mir, meinem Aussehen und meiner Umwelt. Und Menschen die Tag ein, Tag aus nur über ihr Gewicht nachdenken haben einfach zu viel Freizeit.

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  43. Danke für diesen Eintrag der war echt gut. >_<
    Ich mussdabei immer an meine Oma denken die da sagt:"Nur alles was man nicht isst, macht nicht dick." XD
    Aber die beste Devise ist immer noch aus meiner Sicht: "Nach dem Essen sollst du nicht ruhn, sondern 1000 Schritte tun." Das hilft wirklich ungemein und wenns nur 20 Minuten Spazierengehen am Tag sind - lieber die 20 Minuten haben, als sich gar nicht bewegt zu haben. :)

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  44. @LadyDiella: Alles klar, ich schau vorbei. ^^

    @Anon: Auf jeden Fall sollte man Spaß beim Essen haben. Ich könnte auch nie ohne Schokolade leben. Aber Salat und Co. sind halt sehr praktisch für Menschen, die mehr im Magen brauchen, um sich satt zu fühlen, da das Zeug kaum Kalorien hat.
    Und so ganz NUR nach Kalorien gehen sollte man auch nicht. Wenn man sich dauernd z.B. nur von Schokolade ernähren würde, würde man, selbst bei Idealgewicht, Mangelerscheinungen kriegen. Aber man kann ja sowohl gesund essen, als auch Sachen essen, die man mag.

    @LAZY: Ohja, spazieren gehen ist gut.... wenn nur das Wetter nicht so ekelhaft wäre, buhuuuu!

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  45. Was gerne mal vergessen wird ist ja auch die Tatsache, dass Essen was soziales ist. Ich hatte gestern Geburtstag und obwohl ich relativ klar gesagt hatte, dass ich mich schon vor der Schokolade von Weihnachten kaum noch retten kann, tauchte meine Familie morgens bei mir mit Torte und Windbeuteln auf. Ich hab aus reiner Höflichkeit mitgegessen und bin nach einem Stück auf Obst umgestiegen, weil ich noch in die Uni musste und wusste, dass ich mit nichts als Zucker im System dort nach einer halben Stunde einschlafe.
    Jetzt hab ich noch drei Viertel von einer Schokotorte im Kühlschrank stehen, was soll ich denn damit? Zwäng ich mir das jetzt rein damit nichts verschwendet wird oder werfe ich es weg und fühle mich schlimm deswegen?

    Und der ganze Blödsinn nur, weil zum Geburtstag unbedingt eine ganze Torte auf dem Tisch stehen *muss*, ist doch egal wenn nur drei Leute da sind um sie zu essen.
    Nicht mal Kerzen gab's ;^;

    Ich hab dann bei meinem Geburtstagsdinner auf deinen Blogpost angesprochen, und da kam dann der Ausspruch "Früher haben wir auch nur gegessen, wenn wir Hunger hatten."
    Wer hat denn heutzutage noch Hunger? Bewegt sich ja kaum noch einer, viele essen ja schlichtweg aus Langeweile oder "weils Zeit ist".

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  46. Ich hasse es mir Gedanken über Essen machen zu müssen. Ich würde es acuh nicht tun, wenn es nicht um meine Gesundheit ginge.
    Da ich immer abnehme (buhuu meine weiblichkeit T_T), wenn ich mal weniger von IRGENDETWAS esse, muss ich mich halt an bestimmte Dinge halten. Nur für meine Figur würde ich es glaube ich, nicht durchziehen können. Aber ich denke auch, dass der Körper einem schon klar mitteilt was er braucht, wenn man lern zuzuhören.
    Ich bin ständig unterzuckert und wenn ich wiedermal Kopfweh und Zittern bekomme, weiß ich, was ich brauche. Außerdem habe ich Eisenmangel, wenn ich wiedermal käsig und krank bin weiß ich auch was ich brauche. Etc.
    Und wenn man keine Stoffwechselprobleme hat denke ich auch, dass man allein mit diesem Körperbewustsein ziemlich gut fährt, weil eben der Körper am besten weiß was er braucht und wann er zu viel oder zu wenig davon hat (zumindest bei einem normalen Stoffwechsel/Körpergefühl) und dann muss man auch keine Schwachsinnsdiäten aus der Brigitte oder so machen, weil man es einfach auspendelt (mit Bewegung natürlich)

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  47. Toller Post!
    Ich denke, es ist wie bei allem: Die Mischung macht's! Mit Kalorienzählen nimmt man zwar ab, auch wenn man nur 2 Cheeseburger pro Tag ist, aber trotzdem nimmt man damit nicht die wichtigen Mikronährstoffe (z.B: Vitamine für unsere Enzyme, als Schutz vor Hautalterung etc.) in ausreichender Menge auf.
    Mit meinem Freund zusammen mache ich seit Jahresbeginn Weight Watchers in Eigenregie...und es klappt bisher ganz gut! Auch wenn ich davon nicht abnehmen sollte, nehme ich trotzdem mehr gesunde Sachen zu mir. Schokolade darf man ja trotz allem essen, nur in kleinerer Menge als vorher.
    Ich bin zwar nicht übergewichtig, hätte sogar Idealgewicht, aber ich fühle mich unwohl. Das liegt zum Teil an meinem vom jahrelangen Saxophonspielen verbreiterten Brustkorb (BHs die gut passen im Laden kaufen? Nicht möglich!). Andererseits liegt es meiner Meinung nach zum Teil auch an der Gesellschaft, da man im TV, auf Plakaten etc. eigentlich immer nur Frauen und Männer sieht, die untergewichtig oder nah an der Grenze sind. Die Menschen begehren irgendwie immer das, was es im Moment nicht gibt. Nach dem Krieg bei Nahrungsmangel war es eben etwas Übergewicht und heute bei Nahrungsüberangebot ist es eben Untergewicht. Im Bezug auf die Untergewichtigen, die wirklich was dafür können, dass sie so dürr sind (also nicht die, deren Stoffwechsel irgendwas Mysteriöses macht), hoffe ich immer auf die nächste Eiszeit. Vielleicht erkennen wir Menschen dann, dass eine kleine Speckschicht auch ganz praktisch ist ;)

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  48. lemontree9/1/11 11:15

    Welche Ausgabe war denn das genau? Ich würd den Artikel gerne nachlesen :3

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  49. Ich glaube, man kann dem entgegenwirken, indem man sich einfach regelmäßig wiegt, sich angewöhnt anstelle von vorhandenen Lifts immer brav die Treppe zu nehmen (und überhaupt, wenn es möglich ist, am besten mal die eigenen Beine als Antrieb zu wählen!) und indem man sich antrainiert auf das eigene Sättigungsgefühl zu hören.
    Letzteres musste ich mir mühselig antrainieren, weil ich das Hungergefühl zwar über Jahre hinweg mächtig dolle wahrnehmen konnte, aber beim Sättigungsgefühl dann doch erst was gemerkt habe, wenn mein Hosenbund plötzlich kneifte.

    Seitdem ich auf sowas achte, kann ich von mir sagen, dass ich jetzt mit 20 schlanker bin als mit 16!

    Ich finde es toll, dass du in deinem Blog auch mal auf sowas aufmerksam machst.
    So von alleine merken viele das ja leider erst wenn es zu spät ist!
    (^___^)°

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  50. Muss. Sport. Machen.
    Fühl. Mich. Nun. Schlecht.
    *wegrennt*

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  51. Anonymous9/1/11 13:26

    Also ich bin von Natur aus sehr schlank.Ich wurde schon immer "Nudel" und so genannt.Nie passe ich in die Hosen die mir gefallen und immer bin ich die kleinste und dünnste.Ich kann mir reinhauen was ich will :ES PASSIERT NICHtS! Andere würden sagen:Oh das würde ich auch gerne.Aber es ist einfach schrecklich immer sagen zu müssen:Ich bin nicht magersüchtig,Ja ich bin älter als sie obwohl sie 10cm größer ist und 1/4 meines Gewichtes mehr wiegt..Blablabla.Ich wollte damit nur zeigen das alles seine vor und nachteile hat ^3^

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  52. @Rai: Ich glaube, es liegt daran, dass sich immer die ganze Familie auf Geburtstage und Feiertage freut, weil es dort gesellschaftlich anerkannt ist (und man es auch besser vor seinem eigenen Gewissen rechtfertigen kann), dass man sich den Bauch mit leckerem und ungesundem Zeug vollschlägt. Und man bringt den anderen ja auch meistens Kuchen mit in der Aussicht, ihn selbst mitzunommen. XD
    Lad einfach alle nochmal ein zum Kuchen zu Ende essen!

    @Nathy&Anon: Naja, seid froh, dass man heutzutage mit allem irgendwie leben kann. In der Steinzeit wärt ihr vermutlich ausgestorben, während wir leicht zunehmenden Leute es damals natürlich am leichtesten hatten. XD Trotzdem ist es immer nervig, wenn man sehr viel darüber nachdenken muss, was man isst, egal ob um nicht zu- oder nicht abzunehmen. Der Aufwand ist ja in etwa der selbe.

    @lemontree: Weiss ich nicht mehr genau, weil sie jetzt wieder in dem 5m-Regal voller National Geographics ist. >__< Aber es war eine original-englische, keine deutsche Ausgabe. (Weiss nicht, ob sie identische Inhalte haben.... vermutlich nicht.)

    @MacumbaLou: Ich bin jetzt auch schlanker als mit 16!! *__* Damals war ich, wie schon oft erzählt, ziemlich speckig. XD

    @Shennii: Fühlt man sich nicht dauernd schlecht? ^^°

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  53. hab mal in irgendeiner reportage gehört (kann sogar "supersize me" gewesen sein), dass wir die stark übergewichtigen menschen auch so ankacken sollten wie die raucher. denn rauchen ist für den körper genauso schädlich und tödlich wie starkes übergewicht. vllt kommt diese intoleranz ja irgendwann noch. ist zwar hart für die dicken aber, wenns die raucher dazu bringt aufzuhören, bringts die dicken vllt auch zum umdenken. hört sich jetzt krass an. aber man muss ja dazu sagen, dass nicht der MENSCH verachtet wird, sondern dass, was er seinem körper antut.
    gut geschrieben, asu!

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  54. Ich habe mir einige der Kommentare durchgelesen und festgestellt, dass ich ja doch nicht die einzige mit dem Problem bin, nicht zuzunehmen ;) Ich bin ca. 1,70 m groß und wiege nur 52 kg. Ich hab zwar mit 15/16 ca. 4 kg weniger gewogen und mir wurde damals immer gesagt, dass ich nach der Pubertät bestimmt zunehmen würde, aber auch mit 22 bin ich immer noch so dünn und kann essen, was ich will. Und ich esse gern und auch nicht immer wirklich gesund und sportlich bin ich auch nicht. Für mich war das früher immer ein Problem, ich hab meine Figur gehasst und wäre gern kurviger, aber inzwischen fühle ich mich wohl, wie ich bin. Außerdem ist es einfach schön, sein Essen genießen zu können, ohne sich Gedanken zu machen, ob das jetzt 100 Kalorien zu viel waren.
    Auch wenn Übergewicht alles andere als gesund ist, finde ich es auch nicht gesund, wenn man nicht mehr mit Genuss und Lust essen kann und über jeden Bissen Buch führt. Das wär auch ein völlig falschen Essverhalten. Essen sollte nicht zu einem Problem werden oder zum Lebensmittelpunkt, egal in welchem Sinne.
    Und wenn man immer nur das tun würde, was gut für einen ist, wäre das Leben doch auch irgendwie langweilig ;)

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  55. Ich habe ein Buch hier, das darüber schrebt, wie und warum die Essportionen größer geworden sind. Die Entwicklung der chemischen Inhaltsstoffen (yeah >_<) waren auch darunter aufgelistet.
    Das alles war vor 40 Jahren noch nicht so und verschlimmert sich mehr und ,mehr ....

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  56. @Miss Cutiepie: Naja, leider bringt's auch nicht wirklich Raucher dazu, aufzuhören. Die pöbeln auch nur rum und beschweren sich darüber, wie intolerant die Gesellschaft ihnen gegenüber ist.
    Ich find ja Dicke, die in gar keine Sitzmöbel mehr passen und sich dann drüber beschweren, dass keiner passende Sitzmöbel für sie baut, auch beeindruckend bescheuert. >__<

    @YrMngldHrt: Man muss uch nicht über alles Buch führen, wenn man abnehmen möchte. Vielleicht anfangs, wenn es einem schwer fällt, aber eigentlich ist das Ziel ja, dass man selbst anfängt zu spüren, was der Körper braucht und wann man wirklich satt ist. Die meisten Menschen nehmen ja nur zu, weil sie diese Signale gar nicht mehr erkennen können. >.<
    So Leute, die alle ihre Kalorien aufschreiben ihr Leben lang, machen mir auch primär Angst. O__o

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  57. Anonymous9/1/11 15:06

    Aber Essen macht glücklich o_o

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  58. Das passt nicht hierher aber viiielen Dank, für die Mobile Awesomeness! ^__^
    Ich lese deinen Blog fast ausschließlich mit dem Handy also daaanke.

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  59. Ach um Himmels Willen, der Vorschlag mit der Intoleranz... als hätten wir nicht schon genug Probleme mit "fat bashing" o_O
    Ich will ja überhaupt nicht bestreiten, dass manche es vielleicht "verdient" haben, aber viele Menschen sind auch wegen gesundheitlicher Probleme übergewichtig, bei anderen sind es zum großen Teil die Gene, und viele fühlen sich auch wohl wie sie sind und geben trotzdem auf sich acht, Sport etc.

    Man kann übergewichtige Menschen genauso wenig über einen Kamm scheren wie dünne Menschen, deshalb find ich den Vergleich mit den Rauchern auch nicht sonderlich passend. (Selbst die lass ich in Ruhe, ist doch ihre Entscheidung.)
    Es fehlt ja wohl noch, dass ich jemanden, der möglicherweise wegen einer Stoffwechselstörung o.ä. übergewichtig ist, deswegen auch noch fertig mache.

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  60. @Anon: Man soll ja auch bitte nicht aufhören zu essen!! Ö__Ö

    @Riot: Mussu Blogger danken. XD Leider kann man das Design dort noch nicht anpassen, buhuuuu. ;__;

    @Rai: Ich wär auch nicht dafür, die Leute zu bashen. Aber ich finde, es muss halt viel mehr darüber gesprochen werden, dass es KEIN gesunder Normalzustand ist (und damit mein ich SEHR STARKES Übergewicht... genauso wie extremes Untergewicht) und dass es für jeden wünschenswert sein sollte, dagegen anzuarbeiten. Auf die Gefahren von Rauchen oder Solarium-Sucht wird ja auch mehr hingewiesen als früher. Aber bei Übergewicht tut man gerade mehr so, als wäre es eine unverstandene Lifestyle-Minderheit. Natürlich kann man sich trotzdem selbst dafür entscheiden, seine Lunge zuzuteeren, 300 Kilo zu wiegen oder Hautkrebs zu kriegen, das ist jedem selbst überlassen.
    (Und auch die genetische Neigung zu Übergewicht muss mehr mit Ärzten abgesprochen werden, denn es bahauptet ja fast jeder XXXXXXXXL-Mensch, dass er sie hat, weil's praktisch ist. ^^°)

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  61. Sehr interessanter Artikel, ich gehöre leider auch zu den Übergewichtigen. Ich persönlich habe nicht das Gefühl das ich zuviel essen aber warscheinlich mehr das falsche und dazu kommt dann noch der Bewegungsmangel ... Mit 20 wurde ich operiert hatte Galleinsteine (!) und dannach hatte ich 30 Kilo abgenommen da ich das essen nicht mehr vertragen habe, mitlerweile habe ich wieder zugenommen aber ich weiß wie wohl man sich fühlt mit weniger Gewicht.

    In der Zeit habe ich gemerkt das der Magen auch nur ein Muskel ist denn man trainieren kann, dadurch das ich weniger gegessen hatte wurde mein Magen auch kleiner und ich konnte nicht mehr soviel "reinzwängen" xD

    Es ist nur leider sehr schwer sei als Übergewichtiger, Raucher etc. seinen eigenen Schweinehund zu besiegen.

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  62. OMG! Ich muss das einfach schreiben! ...und da ich keinen Twitter-Account mehr habe muss ich das hier schreiben:
    Die Katze die du da forografiert hast, die schwarze sieht genauso aus wie mein dicker! :D
    So das wars :)
    <3

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  63. Jeeeah, Buxtehude :-D

    Ach, die Menschen aus Wall-E sind doch nur so kugelig, weil der Rechenaufwand für Falten größer ist als für Flächen xDDD

    Und zum eigentlichen: Wenn das mal alles so einfach wäre... man muss in der Tat dauerhaft dran denken, nicht zuviel zu essen (zumindest ich), weil die Instinkte es gern üppig haben. Jaja, so ein Scheiß...^^

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  64. @Svenja: Den Schweinehund zu überwinden, ist glaub ich für alle ein Problem, egal ob man gerade abnehmen will, oder mehr arbeiten oder was auch immer.

    @Isoca: Kuuuuhl! Ich will auch so eine Katze!!

    @me1337: Sie sollen ja auch sympatisch rüberkommen und nicht "iiiiih, sind sie fett und schwabbelig". Und vielleicht halten sie ihre Raumanzüge ja so kompakt zusammen? XD

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  65. Nun was mich immer wieder wundert ist, das es so viele Mio. übergewichtige Menschen auf der Welt gibt und wer nur ein wenig mollig ist wird behandelt als wäre er ein Alien.
    viele sehen gar nicht was sie überhaupt essen. Ich kenne total schlanke Mädels und oft wenn sie dann so abnormal verseuchtes fettiges Zeug essen kommt nur ein "Ich kanns mir ja leisten." Die sehen eifnach nur noch die Figur und gar nicht die Gesundheit. -___-'
    Btw Leuten die sich dafür interessieren was sie essen also z.B Veganer, Vegetarier wird (vorallem in der Jugend) totale Intoleranz entgegen gebracht :/ deshalb hab ich auch meinen ersten Versuch Veggi zu werden abbrechen müssen ><'

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  66. @Asu: Das Fertigzeugs von QVC heißt 'Diet Chef' und kommt in drölfzigtausend kleinen Abpackungen bestehend aus Suppen, irgendwelchem Fleischmatsch, Frühstücksmüsli und Snacks für zwischendurch (Popcorn, Kekse, Müsliriegel). Und man muss potenziell alles irgendwie nachwürzen. Ist ein britisches Produkt....und das schmeckt man auch. x'D

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  67. Anonymous10/1/11 20:09

    Ein Glas Wasser trinken bevor man nommt ist ganz nützlich, so wird man schneller satt und nimmt nicht zu viel nom zu sich °-° Bei mir funktioniert das jedenfalls ganz gut.

    Und das ''Ana's'' gesellschaftlich eher anerkannt werden stimmt leider x,x°
    Aber andererseits, irgendwie kommt es ja in Mode stark Übergewichtige als ''In'' anzusehen, was ich mindestens genauso erschreckend finde. Bestes Beispiel ist Beth Ditto *hüstel* v.v

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  68. @Rabea: Och, man wird behandelt wie ein Alien, wenn man irgendwie vom Durchschnitt abweicht, egal ob man zu dick, zu dünn, zu bunt, zu schwarz oder wasauchimmer ist. Das sollte man gar nicht so beachten.

    @Jenny: Und was ist daran besser, als einfach mal mehr Salat zu essen? XD

    @Anon: Also ich find Beth Ditto ja ziemlich lustig, obwohl ich ihre Musik öde finde. Ich glaub, die ist mehr "in" weil sie überhaupt so eine auffällige Persönlichkeit ist und nicht nur weil sie dick ist. Dass sie so rund ist, macht ihre ganze Erscheinung natürlich noch lustiger. ^^°

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  69. @Asu: Das...äh...is noch nicht erwiesen und wird momentan erforscht. So. x'D

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  70. Ich bin wohl einer der wenigen, die weniger als mit 16 wiegen. Zwar nicht viel (so 2-4 kilo), aber nach abflauen der pupertär hab ich irgendwie 5 kg verloren, die dann nicht wiederkamen.

    zwischendurch hatte ich das mit viiiiel glutamat wieder aufgeholt, dafür ein halbes jahr gebraucht und das innerhalb von 3 wochen wieder entfernt. das ist wirklich interessant, wie wenig in 1300 kcal stecken und umgerechnet dann in 1800, die ich normal bräuchte. ich esse deutlich mehr, aber irgendwie setzt das nicht an.

    manchmal vergesse ich, dass stoffwechsel verschieden sind und nicht jeder so schnell gewicht verliert wie ich.
    ich bekomm aber auch rasend schnell zuckermangel, irgendwas scheint da nicht all zu normal zu sein. bei zuckermangel fange ich an, dinge zu vergessen, mich nicht mehr zu konzentrieren und explosive dinge zu bauen, ohne das zu wollen. das eine is leider tatsächlich auch hoch gegangen, seitdem hatte ich immer einen schokoriegel im schrank.

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  71. Robin Rahtz3/3/12 02:22

    Ich bin der Meinung, dass das schlimme nicht das Fett ist sondern, wir die sich nicht von ihren PC wegbewegen:)

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  72. Ein wunderbarer Eintrag!
    Es stimmt, dass sich in dem Sinne nicht viel geändert hat - sicher, wir haben nun Fertiggerichte, haben Cola und Co. aber deswegen ist die "Hausmannskost" nicht großartig anders geworden.
    Und noch etwas: Wenn es immer heißt "Fett ist so ungesund", dann kommt es auf das Fett selbst an. Fett braucht der Körper. Mehr als wir denken. Mal grob gesagt 55-60% Kohlenhydrate, 30% Fett, 10-15% Eiweiß. Dass man in den ganzen Mechanismus eingreift, damit man mehr Muskeln aufbaut, besser abnimmt, etc. mag sein, aber es zeigt auch, was dem Körper an sich wichtig ist.
    Wenn ich natürlich Fett nur in Form von Chips esse, kann ich lange denken, dass es gesund ist...

    Und dann die Sache mit den Portionen... Ich bin nun seit anderthalb Jahren leider Pate einer chronischen Gastritis. Für mich gibt es nichts frittiertes mehr, kein Tütenessen von Chips oder Gummibärchen, kein schönes Steak und ähnliches. Es fallen so verdammt viele Dinge weg (und sind es dank diversen Allergien in Rohform wie Äpfel oder Karotten) schon immer.
    Aber ja, wenn man weiß, man verträgt es nicht, kann man weitaus einfacher drauf verzichten. Einfach, weil unser Kopf weiß "Das macht die und die Beschwerden!" und wir wollen unseren Körper und somit uns ja nicht einer endlosen Kotzerei aussetzen, wenn wir auch drauf verzichten können. ;)

    Die Normalgewichts-/Idealgewichts- und BMI-Geschichte ist zum Glück längst wieder überholt.
    Vor allem der BMI, der Dinge wie Sport, Veranlagerung, etc. ja nicht mitrechnet. Es ist eine Art "grobe Übersicht", aber nicht mehr. Übergewicht und Adipositas sind ernst zunehmen und sollte man auch, aber Panikmache vor jedem Keks finde ich genauso blöd. Man kann es auch einfach halten: Heute esse ich das Sahnetortenstück, dafür lasse ich morgen meine große Menge Nutella zum Frühstück weg. Kleine Kompromisse schlagen. Das ist viel einfacher, als wenn man jede Kilokalorie zählt und sich damit verrückt macht.

    Und dann wäre es noch hilfreich, wenn eine 40 auch wirklich eine 40 bei den Kleidergrößen ist und nicht mal eine 40, dann eine 36 und dann wieder eine 44. Wenn Klamotten so geschnitten sind, dass man sie auch tragen kann und nicht dass selbst meine Freundin mit ihrer 34 und Ballerinafigur nicht mal die Jacke geschlossen bekommt bzw. die Arme kaum heben kann, weil komplett verschnitten.

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