moep moep moep moep moep moep moep moep moep moep
moep
Aloha!! (^з^)-

Ich bin Asu, Illustratorin, Super-
hörnchen mit geheimen Fähigkeiten,
Shopping-Queen, Freizeit-Nerdin und
(nicht so) anonyme Internet-Abhängige.

Das hier ist mein Blog und er ist awesome! Herzlich willkommen!!

"You are more beautiful than you think"

Den meisten am Netz angeschlossenen Menschen sollte vermutlich schonmal die neue Dove-Kampagne begegnet sein, in der Frauen von einem professionellen Phantombild-Zeichner gezeichnet werden und zwar einmal nach ihrer eigenen Beschreibung von sich selbst und einmal beschrieben von einer fremden Person. Wie man vielleicht schon erwartet (sonst würde es Dove nicht zu ihrer Kampagne machen), fallen die Ergebnisse recht unterschiedlich aus. Ihr könnt euch ja das Video anschauen, das ich recht schön finde:


Wie schon erwähnt, finde ich es eigentlich recht schön. Klar, es ist Werbung und klar, es ist eine Marke, die sich sympatisch darstellen will. Und Dove macht das nunmal schon seit Jahren mit ihrem "echte Schönheit"-Gedöns, dass oft gelungen ist, aber dann doch nicht immer. Aber das "Experiment" an sich find ich wirklich spannend und es passt zu einigen Gedanken, über die ich schon länger mal aufschreiben wollte. Was für ein passender Anlass!

Was mir schon oft aufgefallen ist, ist wie "gnädig" man immer zum Aussehen anderer Menschen ist, vor allem wenn man sie sympatisch findet und sich zum Beispiel gut mit ihnen unterhalten hat, und wie brutal man im Gegensatz dazu immer sich selbst optisch einschätzt. Würdet ihr nach einem netten Gespräch mit Person X noch wissen, an welcher Stelle genau ihre/seine Haut unperfekt aussah? Also ich nicht, aber wenn ich mich im Spiegel anguck und ein kleines Pickelchen sehe, denke ich den ganzen verdammten Tag an das Ding und denke, jeder Gesprächspartner sieht nur das Mistfieh, als wärden riesige Neonpfeile mit der Aufschrift "PICKEL HIER" in meinem Gesicht kleben. Genauso ist es bei nicht perfekt sitzenden Haaren (wenn ich auf irgendeinem Partyfoto nachher sehe, dass mein Pony irgendwo einen grossen Spalt hatte, OMG!! aber ob es irgendeinem Menschen auf der Party sonst aufgefallen ist?), etwas verlaufenem Make-Up oder (ERST RECHT!!) bei Speckröllchen. Ich weiss nicht, ob es Männern auch genauso geht, aber ich denke, viele Frauen erkennen sich hier wieder.

Und genau zeigt auch dieses Experiment: Wenn die Frauen sich selbst beschreiben, denken sie an ihre Augenringe, Falten, breite Kiefer, Hautmakel etc. Die Aussenstehenden sagen aber viel mehr sachen wie "strahlende Augen" oder "schönes Lächeln". Klar, die Interviews sind geschnitten. Klar, haben sicher auch die Frauen was schönes über sich gesagt und die anderen auch "hässliche" Sachen. Aber trotzdem ist diese Feststellung meiner Meinung nach überhaupt nicht weit von der Realität entfernt.

Florence nach ihrer eigenen Beschribung und nach der Beschreibung eines Fremden,
via Dove Real Beauty Sketches

Wenn wir Frauen (ich sage jetzt mal "Frauen", weil ich von vielen Mädels weiss, dass es ihnen so geht, aber nicht weiss, ob sich Männer auch genauso fühlen, also fühlt euch frei, mich zu korrigieren) uns im Spiegel betrachten.... oder eher gesagt studieren, untersuchen wir wirklich jedes kleinste Makel, was man korrigieren kann oder will und überlegen wie wir es verstecken oder kaschieren oder davon ablenken können. Deswegen kennen wir sie alle so gut und sehen uns irgendwann nur noch als eine Riesenliste von Makeln. Und wenn wir dann draussen in der Welt rumlaufen und uns von Menschen angeschaut fühlen, denken wir, dass sie genau diese Liste von Makeln rumlaufen sehen.

Aber eigentlich sieht man keinen einzigen anderen Menschen ausser sich selbst so an. Wenn ich zum Beispiel andere Frauen auf der Strasse sehe, dann fällt mir als erstes ihr Gang auf, oder was sie anhaben (schliesslich bin ich eine Modetussi).... aber vermutlich erst nach sehr langem Starren, wo sie ein Speckröllchen oder Cellulite (die Werbe-erfundene Krankheit) haben. Übrigens starre ich gerne Menschen an, weil ich Zeichnerin bin und deswegen eine Faszination für menschliche Gesichter und Körper habe. Und eigentlich denke ich dabei ziemlich selten "mann, ist dieser Mensch hässlich". Soll natürlich auch mal vorkommen, aber eigentlich finde ich die meisten auf irgendeine Art und Weise schön.

Nochmal krasser wird diese "Wahrnehmungsverschiebung" bei Menschen, denen man näher kommt, sei es denn im Gespräch oder es sind Freunde oder Menschen, die man liebt. Je mehr man eine Person kennt, desto mehr überdeckt die Sympathie (oder Abneigung) die optische Wahrnehmung. Bei mir zum Beispiel ist es so, dass jeder Mensch, mit dem ich lache, wunderschön ist. Alle meine Familienmitglieder sind schön. Meine Freunde auch. Und wenn ich verliebt bin, dann ist selbst der Bierbauch, den ich sonst vielleicht eher unattraktiv finden würde, an der Person schön. Passenderweise finde ich an Menschen, die mir unsympatisch sind, immer mehr hässliche Seiten. Na, erkennt ihr euch da wieder?

Und das war für mich im Grunde auch das, was dieses Video für mich persönlich vermittelt hat. Es war natürlich nicht schwer mich auf ihre Seite zu ziehen, da es meine schon vorhandene Meinung schon unterstreicht.

Da aber recht viele gerade über das Video reden, gibt es auch natürlich viel Kritik, einiges davon auch berechtigt. Eine Bekannte von mir hat auf Facebook zum Beispiel diesen Artikel verlinkt, der sehr hart mit der Kampagne ins Gericht geht. Einige Kritikpunkte könnte ich sogar so unterschreiben, aber die Endaussage gefällt mir dann doch nicht so und deswegen möchte ich darauf eingehen.

Im Endeffekt findet die Autorin, dass Dove gleichzeitig auch vermittelt, dass es nichts wichtigeres im Leben einer Frau gibt, als dass wie "schön" sie aussieht und ob andere sie als "schön" wahrnehmen. Und dass alle aufhören sollten, sich so viele Gedanken um ihre Schönheit zu machen und stattdessen über andere Qualitäten nachdenken. Diesen edlen Gedanken sehe ich in letzter Zeit sehr oft im Internet und gerade bei Tumblr, wo viele Leute versuchen zu vermitteln, dass es keine Geschlechter, keine verschiedene Hautfarben, keine Körpergewichte und an sich kein gar nichts gibt und dass an sich alles viel besser wäre, wenn man die äußere Erscheinungsform von Menschen ganz weglassen würde. Und dieser Gedanke geht mir etwas auf den Sack. Ich finde es total super, dass Menschen ein Aussehen haben. Und gerade dass es Menschen in sehr vielen unterschiedlichen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen gibt.

Ja, ich finde es falsch, wenn man es als wichtigstes in seinem Leben ansieht, eine Figur wie ein Victoria's Secret Model zu haben. Oder größere Brüste. Oder eine kleinere Nase. Oder irgendwas, was der eigenen vorstellung von einer "optischen Perfektion" entspricht. Ich finde es grundsätlich falsch, einem übersteigerten Ideal nachzueifern, gerade in Punkto Aussehen (aber auch in anderen Punkten).

Aber ich finde GAR NICHTS falsch daran, dass man "schön" sein will. Das einzige, was falsch daran ist, ist eine eindimensionale vorstellung von diesem kuriosen Begriff "Schönheit".

Nehmen wir mal an, ich bin in einem dichten Wald, mit riesigen verzweigten Bäumen, das Licht rinnt durch die Blätter und ich höre einige Vögel zwitschern. Das erste, was ich dazu sagen würde: Mann, ist es SCHÖN. Und meinen würde ich mit diesem "schön" eigentlich: Dieses beeindruckende Werk der Natur, das in 100 oder sonstwas Jahren diese mächtigen Bäume hat wachsen lassen, die alle Unwetter und Dürren überstanden haben und irgendwie rein zufällig das perfekte Zuhause für diese zwitschernden Viecher sind. Oder wenn ich einen farbenprächtigen Sonnenuntergang bewundere, finde ich ihn "schön", was in diesem Fall sowas meint wie "diese Aussicht von meinem winzigen Gesteinsklumpen aus, der durch das riesige Universum rast und aus irgendeinem Grund noch mit keinem anderen zufällig vorbeifliegenden Gesteinsbrocken zusammengeknallt ist". Oder etwas ähnlich konfuses. Aber einfacher ist es einfach, dieses optisch überwältigende Gefühl als "schön" zu beschreiben.

Und eigentlich, wenn ich einen Menschen schön finde, müsste ich korrekterweise sagen, dass es toll ist, dass unzählige Zellen sowas wunderbares, lebendes, warmes und atmendes ergeben hat, das so süße Grübchen kriegt beim Lachen und dessen Lippen so weich aussehen, dass ich sie anfassen will. Oder so ähnlich. Das ist schön. Und da wir schöne Dinge so wahnsinnig stark und bewegend wahrnehmen, ist es auch wichtig zu wissen, dass man selbst schön ist. Weil eigentlich jeder andere Mensch uns so wahrnimmt und nicht wie einen Haufen kleiner und grosser Makel. Zumindest wenn dieser Mensch uns mag. Und wenn der Mensch uns eh kacke findet, sollte es völlig wurscht sein, ob wir für ihn schön sind.

Es ist überhaupt nichts falsch daran, schön sein zu wollen. Oder das Gefühl haben zu wollen, dass man schön ist. Die Kritikerin im verlinkten Post findet, es ist falsch. Ich finde, es ist nur falsch, Schönheit an irgendwelche Kriterien zu binden.

Und im Grunde, auch wenn man kritisieren kann (und das tut sie auch), dass alle Frauen in dem Video eh schon ziemlich hübsch sind nach den gängigen gesellschaftlichen Standards und schlank und auch noch recht jung, ist doch die Aussage trotzdem die selbe: Andere nehmen diese Frauen als schöner wahr als sie sich selbst wahrnehmen. Und das ist ein Problem. Dass wir so grausam zu uns selbst sind.

Wie oft hab ich schon Sachen gelesen wie "Wenn ich hübsch wäre, wäre mein Leben besser"? Sowas hab ich selbst auch sehr oft gedacht. Gedanken wie "wenn ich weniger Bauchspeck hätte, würde ich mich eigentlich schön finden" habe ich regelmäßig vor dem Spiegel stehenderweise. Aber gleichzeitig versuche ich mich von ihnen zu lösen, weil solche Gedanken Gift fürs Selbstbewusstsein sind. Wie kann ich mich von jemandem wirklich geliebt oder gemocht fühlen, wenn ich denke, er/sie sieht mich nur als Wesen, dass unbedingt seinen Bauchspeck loswerden sollte? Tatsache ist: Vielleicht sieht mich ja jemand so (zum Beispiel manche anonyme Blogkommentatoren XD), aber ich glaube kaum, dass IRGENDEIN Mensch, der irgendwas reales mit meinem Leben zu tun hat, mich dadurch mehr oder weniger mögen wird. Ich glaube nicht mal, dass Leute, die meinen Blog lesen (also mich nicht persönlich kennen), mich mehr oder weniger mögen würden, wenn ich den schlankeren Bauch haben würde, den ich gerne haben würde. Man kann sich ja gerne Ziele setzen und zum Beispiel abnehmen wollen oder seine Haare länger wachsen lassen oder sich schminken oder sich Hörner implantieren oder WAS AUCH IMMER, weil man das vielleicht ästhetischer findet, aber man ist nicht erst dann auch wirklich schön. Und man ist nicht erst dann liebenswert oder glücklich. Man ist IMMER schön und liebenswert (das mit dem "glücklich" ist schwieriger, wir sind vermutlich eher nie wirklich glücklich, weil unser Hirn sich mehr auf Sachen konzentriert, die fehlen) in den Augen von anderen (und damit meine ich die Menschen, die im Leben wirklich relevant sind, und nicht die ganze allgemeine Menschheit... es ist schliesslich ein noch grösserer Fehler, ALLEN gefallen zu wollen, was hat man davon?). Vor allem ist man in ihren Augen schöner, als man denkt. Und damit finde ich die Kampagne und die Grundaussage eigentlich auch schön. Mit dem Einschub, dass es nunmal trotzdem Werbung für eine grosse, viel Geld scheffelnde Firma ist, die uns Shampoos und Bodylotions verkaufen will.

Für alle, die so viel Text gelesen haben, gibt es ein Virtuelles Eis!

So, das war jetzt mal viel gelabert.... Was denkt ihr dazu? Dove-Video YAY oder NAY? Seid ihr auch so kritisch zu euch selbst? Vor allem würde mich interessieren, ob meine männlichen Leser sich auch so hart kritisieren. Seid ihr genauso kritisch zu anderen oder eher weniger/mehr? Was hilft euch, euch schön zu fühlen? Wird Schönheit grundsätzlich überbewertet?

Und jetzt singen wir alle zusammen "Ai äm biutifuuuuuuhl, no mättär wot sej seeeeeeeej~"...... nein, tun wir nicht!!



The Final
(Dir en Grey)


-beat
100%
(maybe everything gets better.....)
★ASU★
asurocks.de

P.S.: Mehr Bilder und Videos von der Kampagne findet ihr übrigens hier.

49 comments:

  1. Ich bin gerade sprachlos und zu Tränen gerührt!
    Warum gibt es nicht so viel mehr Menschen mit so einer Meinung wie du?
    Warum muss ich mich jeden Tag auf der Straße belächeln lassen, früher wurde ich angespuckt oder ab und an hört man doch mal von ein paar dummen Mackern "fette Sau".
    Schon immer bin ich selbstkritisch und fand mich noch nie schön, zumindest nicht im Gesamtpaket und nie länger als ein paar Stunden.
    Ich verstehe bis heute nicht, warum es Menschen gibt, die machen, dass andere Menschen sich schlecht fühlen, nicht mehr raus gehen wollen oder sich das Leben nehmen möchten.
    Leute begeben sich in Psychotherapien wegen lauter schlechten Menschen in ihren Leben und die tollen, mit den großartigen Meinungen, die nicht nur Gelaber sind, kennt man nur durch den Bildschirm vor dem man sitzt.
    Dieser Post ist großartig und ich wünsche mir so sehr, dass irgendwann alle ähnlich denken.
    Spread the word!

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    1. Ich verstehe an sich nicht so, was genau man davon hat, jemandem zu sagen, dass man ihn hässlich findet. Ich mein, so privat Lästern kann manchmal Spass machen (obwohl es trotzdem irgendwie auch immer böse ist, aber es halt irgendwie so ein "guilty pleasure"), aber mehr weil mein lustige Sprüche mit seinen Freunden teilt oder so.... Aber selbst wenn man jetzt irgendwen wirklich nicht schön findet, was hat man persönlich davon, es der Person zu sagen oder hinterherzuschreien oder was auch immer? Wenn man jemandem sagt, dass man ihn hübsch findet oder mag oder dass er schöne Haare hat oder whatever, dann ist es ja irgendwie ein positives Gefühl, weil man jemandem vielleicht etwas den Tag versüsst hat. Aber was hat man davon, jemandem gesagt zu haben, dass man ihn hässlich findet? Kann man irgendwas positives für sich daraus beziehen? Irgendwie versteh ich das nicht. Ich finde, Kritik und negative Kommentare sollte man nur äußern, wenn sie auch etwas hilfreiches beinhalten, weil es produktiv sein kann. Aber was der Spass an einfach nur rausgeschriener negativer Energie ist, check ich nicht. Das sind in meiner Vorstellung dann gleich Leute, die auch einfach so jemandem Beinchen Stellen würden oder ältere Menschen umschubsen oder so. WTF?!

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    2. OMG ich flippe aus du HAST SOWAS von Recht! Ich war Im Februar 4 Wochen in Kalifornien und habe nicht einmal negatives Feedback bekommen! Keine Blicke, keine Sprüche, nichts! Jeden Tag kamen Leute auf mich zu, sicherlich 5-7 mal, und meinten was über meine Haare, meine Piercings, Kleidung was auch immer! Es war SO toll und irgendwann hab ich auch angefangen den Leuten einfach zu sagen, wie cool sie sind. Erst letztens hab ich eine ältere Frau auf ihre schicke Brille angesprochen ^^. Das gibt doch allen ein gutes Feeling und macht Spaß und wer weiß bei wie vielen es noch weiter unten ankommt und es denen dann einfach gut geht! Ein Yogalehrer hat mir mal erzählt, dass er bei einem Yogafestival mit einem Partner ne Übung hatte die darin bestand sich eine Stunde lang Komplimente zu geben. Das hat seine denkweise auch total verändert. Wenn ich höre wie andere lästern sag ich immer nur "Lass se doch, die fühlen sich vielleicht wohl und wollen genau so aussehen!"

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    3. Anonymous18/4/13 23:55

      Meine Erfahrung: Leute, die es nötig haben, anderen solche Sachen an den Kopf zu knallen machen es meistens nur, weil sie sich selbst damit auf eine "höhere Stufe" stellen wollen. Die haben das Gefühl, es würde ihr Selbstbewusstsein immens steigern, wenn sie auf anderen herum hacken ("is ja sooo coool!") und merken dabei nicht (oder ignorieren es) wie oberflächlich und bemitleidenswert sie sind, weil sie sich über so ein Verhalten definieren müssen, statt ihre Zeit und Energie in etwas Sinnvolleres zu investieren.
      Die genauen Hintergründe für solche "Selbstaufwertungsaktionen" sind dabei dann unterschiedlich. Ich habe z.B. die kennen gelernt, die einfach mit palavern, weil alle das machen und sie dazu gehören wollen. Wirklich bescheiden ists aber, wenn man auf jene trifft, die dich für irgendwas verantwortlich machen, das jemand anderer sagte/tat und das nun an dir auslassen. Bestes Beispiel war dabei eine Nachbarin, mit der ich leider in dieselbe Klasse ging. Seit eine andere Nachbarin mal meinte, ich sei die hübschere von uns beiden, wurde systematisch die gesamte Klasse gegen mich aufgehetzt. Das dann aber so hintenrum durchs Knie, dass ich erst viel zu spät gemerkt habe, wer eigentlich dahinter steckte und warum. Dabei gehörte das Mädel schon immer zu den Beliebten der Klasse und hätte so was eigentlich nicht nötig gehabt, um im Mittelpunkt zu stehen, denn schließlich hatte sie genug "Anhänger" am Arsch kleben.. die haben scheinbar nicht ausgereicht, um ihre Aufmerksamkeitsgeilheit zu befriedigen.

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    4. Passt sehr gut zum Thema...
      http://dieliebenessy.wordpress.com/2012/09/06/m-is-voll-schwabbel/

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    5. "Ich würd’ mich umbringen, wenn ich M tragen müsste." OMG! O___o

      Bestimmt sieht man in den Augen anderer gleich VIEL hübscher aus, wenn man ihnen erzählt, wie hässlich eine andere ist.... NOT.

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  2. Ich habs zum Teil leider auch anders erlebt, dass nämlich Freunde/Bekannte mir sagten, ich sei zu fett. Zu dem Zeitpunkt war ich mit einer Körpergröße von 1,72m bei 63 Kilo, also bei einem gesunden Normalgewicht, eher ein wenig drunter. Genauso letztens ein Fotograf, der meinte, meine Figur schien ja "noch ok" zu sein. Yay, so geht man doch mit Selbstbewusstsein an ein Shooting ran.
    In meinem Leben bin es also doch irgendwie mehr ich selbst, die sich dieses "Fick dich, ich bin ne geile Bitch!"-Gefühl verschaffen muss. Irgendwie krieg ich das aber auch ganz gut hin :p Spätestens, wenn ich meine Haare grade frisch gefärbt hab oder irgendeine andere Veränderung vorgenommen habe (Piercing, Tattoo, neue Klamotten, Haarschnitt, sowas) funktioniert das auch ganz gut. Aber das Video ist tatsächlich sehr bedacht gewählt als Werbefunktion und macht mir Dove auch deutlich sympathischer als die meisten Beauty-Unternehmen. Thumbs up!

    PS: Ich persönlich finde ja, dass du mit weniger Bauch komisch aussehen würdest, weil das so nicht mit deinen Brüsten matchen würde. So.

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    1. Was sind das für Freunde? O____O
      Also ein Fotograf ja vielleicht, er hat irgendwelche Ansprüche und Idealbilder in seinem Kopf, vielleicht..... Aber warum sollten Freunde einen "fett" finden? Was hat es für einen Einfluss auf die Freundschaft? Mir ist noch nie überhaupt in den Sinn gekommen, über das Gewicht meiner Freunde nachzudenken. Ausser halt, wenn sich jemand krass verändert hat. Komisch, komisch. Ist auf jeden Fall richtig, da nichts drauf zu geben.

      Zum PS: Genau das finde ich persönlich immer hübsch. XD (Aber deswegen hat ja auch jeder seinen eigenen Geschmack, ne? ^^)

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  3. Danke, danke, danke! Mehr kann ich gar nicht dazu sagen. Werde heue Abend auch nen Blogeintrag zu dem Thema verfassen, weil mir das Thema am Herzeb liegt. Aber es ist schön zu sehen dass man nicht die einzige Person ist die etwas äußerst Positives an dem Video findet :)

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    1. Man ist ja bei Werbung mittlerweile sehr voreingenommen.... sicher auch zurecht, dann lässt man sich vielleicht weniger aufquatschen. Aber man kann ja trotzdem auch das positive sehen, wenn es das mal gibt. ^^
      Das Argument, dass die gezeigten Frauen eh schon hübsch sind, hat mich eh gewundert, weil ich mich gefragt habe, als wie "hässlich" sich manche Mädels empfinden, die das kritisieren und geschrieben haben, dass sie sich als weniger den Idealen entsprechende Frauen dadurch nicht repräsentiert fühlen. Dabei dachte ich bei einigen, die ich persönlich kenne, dass ich sie nicht weniger "ideal" (ist eh ein doofes Wort) finde, als die Frauen in dem Video. Wenn es jetzt irgendwelche Supermodels gewesen wären, die völlig übertrieben gut aussehen, okay.... aber ich find solche Frauen, wie die im Video, recht "normal". Und die Reaktion zeigt doch gerade, wie viele Frauen sich "hässlicher als der Durchschnitt" fühlen. °-°v

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  4. Der Blogeintrag ist einfach nur super.
    Ich wollte übrigens mal "Beautiful" von Christina Aguilera aufm Klavier spielen und bin gescheitert. xD

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  5. Man selbst ist immer ein ziemlich leidliches Thema. Ich glaub es gibt keinen einzigen Menschen der sich selbst absolut perfekt findet so wie er ist. Und wenn, dann versucht er sich das einzureden. Was ja im Grunde nicht unbedingt schlecht ist. Ich würde mal sagen das ist besser als sich selbst schlecht zu machen, so wie ich das bei mir selbst tue. Man steht sich selbst so unheimlich im Weg. Macht manche Dinge nicht die man aber gern machen würde.
    Aber ich muss sagen, auch wenn ich mir immer wieder vorhalte was mir an mir nicht gefällt, habe ich eben noch mal darüber nachgedacht was ich denn gern an mir anschaue. Und ich mag unheimlich gern meine Augen, meine Haare und meine Füße (auch wenn sie nicht perfekt sind und beide kleinen Zehe ein wenig schräg sind xD ). Ich mag auch meine Handgelenke und meine Lippen. Aber ich glaube das war es dann auch schon. Oh ne meine Brüste mag ich ab und zu mal ganz gern XD (um die werd ich immer beneidet, was mich schon irgendwie ein wenig pusht ^^")
    Also ich kann deine Meinung einfach nur bejahen.
    Hab das die letzten Tage ja selbst wieder erlebt wie bekloppt man eigentlich mit sich selbst umgeht. Eine Kollegin von mir hat Grüne Augen die sie nicht mag und sich deswegen Blaue Kontaktlinsen rein gemacht hat, die ich wiederum völlig daneben fand weil sie einfach total unecht aussahen. Ich kann das irgendwie nicht so wirklich verstehen, wieso man sogar seine Augen verstecken muss. Dabei sind gerade die (wie ich finde), eigentlich immer das schönste an einem Menschen.
    Und was den Bauchspeck angeht... den Hab ich auch auch und ich hasse mich in gewisser weise, an manchen Tagen dafür und wünschte mir er wäre nicht da, doch bin ich eben selbst dafür verantwortlich, wie sehr ich mich auch anstrenge um ihn weg zu bekommen. Und ich muss zugeben, auch wenn es wirklich nicht nett ist, das ich in meinen Kopf sehr wohl über das Gewicht von anderen herziehe oder auch einfach nur darüber nachdenke (herziehen kann man auch nicht unbedingt sagen), nicht bei Menschen die ähnlich "Dick" sind wie ich, sondern bei denen wo es einfach schon zu viel ist, bei denen du weißt das die Gesundheitlich einfach schon unheimliche Probleme haben. Ich kann immer nicht ganz verstehen wie man sich selbst das antun kann. Bemerkt man denn nicht, wie sehr man sich selbst schadet? Mir ist klar das auch einiges davon Krankheitsbedingt sein kann, das will ich gar nicht außen vorlassen. Doch es gibt eben auch wirklich Menschen die selbst schuld sind, sich dann am besten auch noch darüber aus heulen und all das und dann muss ich ehrlich sagen das mir das auch am A**** vorbei geht.
    Und dann tun mir diese Leute aber eben auch Leid, wenn ich mitbekomme wie sie von anderen Menschen runter gemacht werden. Und ich könnte diese Leute einfach nur dafür an die Wand klatschen. Aber es gibt eben auch Menschen die einen dann wieder absolut verblüffen. Bei mir auf Arbeit sehe ich wirklich die unterschiedlichsten Menschen und ein Pärchen fand ich absolut toll. Er ziemlich muskulös, gut aussehend, eigentlich so auf den ersten Blick doch so der ziemliche Macker und neben ihm stand seine Freundin. Blond, hübsches Gesicht, tolle Klamotten... aber ihre Figur war das dreifache von ihm selbst. Und da merkt man dann das jeder ein wirklich anderen Geschmack, eine andere Wahrnehmung hat. Ja sie war nicht die schlankeste, aber als sie vor mir stand war ich selbst auch völlig von ihrem Gesicht geflasht und hab sie einfach nur toll und bewundernswert gefunden. >__<
    Und ich blöde Trulla geh mit mir selbst so hart ins Gericht und würde mich mit meinen drei Speckröllchen am liebsten verstecken und nie wieder aus meinem Zimmer kommen, versuche sie immer wieder so gut ich kann mit wes ich was für mitteln zu verstecken. Ist doch völlig bescheuert.

    So und nun hab ich glaub ich zu viel geschrieben und sicherlich auch völlig verwirrend aber egal. Das musste nach deinem Text einfach raus XD selbst schuld :P

    gglg Phil

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    1. Ich denke, es ist relativ normal, wenn man es irgendwie "unsympatisch" findet, wenn man das Gefühl hat, ein anderer schadet seiner Gesundheit. Deswegen finde ich zum Beispiel Kettenraucher sehr unsympatisch. Und manchmal hat man solche gedanken auch bei stark übergewichtigen. Im Grunde hat da aber auch jeder seine eigenen Standards und irgendeine sich immer gesund ernährende Sportskanone findet sicher mein mass an "Ungesundheit" schon "bedenklich". Es ist immerhin die Entscheidung von jedem selbst, wie "selbstzerstörerisch" er zu sich selbst ist. Deswegen finde ich, man kann ja für sich denken "ich finde diese Person zu dick und sie sollte mehr auf sich achten", das ist eine völlig berechtigte Meinung, aber so wie manche das dem Menschen dauernd auf die Nase binden....? Vor allem wenn man kein Freund oder Verwandter ist und nicht wirklich Bedenken über die Gesundheit des betroffenen hat...? Ich finde, da kann man seine Meinung auch für sich behalten. Ich kann renn ja auch nicht jedem Raucher auf der Strasse hinterher und prädige, wie ungesund das ist. Ich denke für mich einfach mal "iih bäh" und gehe weiter. Und wenn man irgendwessen Gewicht "iih bäh" findet, kann das ja schon sein, aber man sollte das in den meisten Fällen genauso für sich behalten.

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    2. Ich würde das auch niemals jemandem ins Gesicht sagen, den ich nicht kenne. Und selbst bei Freunden bin ich bei so etwas sehr vorsichtig. Ich kenn halt nur auch eine Freundin die in sehr kurzer Zeit einiges zugelegt hat. Und als ich sie dann wieder gesehen hab, hatte ich mich richtig erschrocken und das hab ich ihr auch gesagt, in einem vernünftigen Ton. Ich hatte es ja auch nicht böse gemeint und auch gesagt das ich mir nur sorgen mache, aber sie meinte das sie sich in dem Moment wohl fühlte und ich doch meine Klappe halten soll (da war sie unfreundlich weil se es nicht ertragen hat), also hab ich dazu auch nichts mehr gesagt.

      Und mittlerweile macht sie wieder Sport und is wohl dabei abzunehmen. Aber erst rum meckern wenn man mal ehrlich is und sich sorgen macht. Is doch bescheuert -__-

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  6. Anonymous18/4/13 08:47

    Also ich finde Das Video und Aussage gut. In meinem persönlichen Umfeld sehe ich auch nur schöne Menschen und die legen eigentlich weniger Wert auf ihr Aussehen (schminken oder "stylen" sich nicht. Ich denke, sie wissen alle, dass sie mit Ihrer Perönlichkeit bestehen. Und meiner Meinung nach sind das starke Charaktere. Vielleicht auch stärker als ich.. aber das liegt auch wieder an meiner Selbstkritik. ;)
    Wie Kerle sich selber sehen: Mir ist aufgefallen, dass es den männlichen Wesen ganz ähnlich geht. Mein Freund will nicht mit mir schwimmen gehen, weil er seinen Bauch nicht mag (es ist gar nicht so viel!) und das zehrt an seinem Selbstbewusstsein. Und mein bester Kumpel ist extrem selbstkritisch und bezeichnet sich als hässlich und Klops etc. Ich sehe das nicht so. Ich hab zum Teil das Gefühl, dass in meinem Freundeskreis die Kerle mehr Selbstbewusstseinsprobleme haben, als die Frauen. Wer hätte das Gedacht? - Bisher habe ich da noch gar nicht drüber nachgedacht!

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  7. Anonymous18/4/13 09:41

    Oh wie ich mir das in der Schule immer gewünscht habe. Ich war immer die ´fetteste Sau´ der Klasse, und ich will weder alles aufzählen noch mich dran erinnern was ich in meiner Schulzeit bis zum letzten Tag der 10ten Klasse alles durchmachen musste. (wenn man als Kind lieber einen Unfall haben will als zur Schule zu gehen sagt das wohl alles). Selbst heute, mit 31, erwarte ich immer wenn ich unterwegs bin und an einer Gruppe Halbstarker vorbei gehe irgendwelche Kommentare gegen mein Gewicht! Aber ich habe auch angefangen drauf zu SCHEISSEN!!! Ich habe angefangen abzunehmen, ich habe tolle lange Haare, eine Top-Haut, und in Kleidern und Röcken sehe ich verdammt nochmal süß aus! Und on Top, an alle die Bitches die mich damals in Grund und Boden gemobbt haben: Mein Freund ist eine verdammt heisse, geile S**! SO! Und jetzt Mädels, geht raus, geniesst den Tag und laßt Euch von KEINEM irgend einen verkrüppelten Scheiß einreden!!! <3

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    1. Mir ging es in der Schule nicht viel anders.... Teenies sind eh grausame Menschen, man muss versuchen, sie weitesgehend zu ignorieren. Aber wenn es Menschen über 20 gibt, die noch sowas von sich geben, dann finde ich das echt übel. >__<

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  8. Toller Post! Ja, wir sind mit uns selbst immer zu kritisch und finden andere schöner. Aber mal ehrlich, wir sehen andere Leute meistens aufgehübscht, zurechtgemacht, geschminkt. Uns selbst sehen wir morgens im Spiegel mit Augenringen und Pickelchen. Aber irgendwann muss man da einfach drüber stehen. Wenn man selbst Spaß dran hat sich aufzuhübschen ist einem dann auch der eine oder andere Makel an der Haut egal. Und ich finde es hilft, wenn man herausfindet, aus welchem Blickwinkel man z.B. auf Fotos am Besten aussieht - also mir zumindest hat es geholfen xD

    Und ja, ich sehe nichts falsches dran, wenn man versucht, gut auszusehen. Solang es einem selbst Spaß macht und man es nicht nur für die anderen tut - warum nicht?

    Warum andere Leute Menschen beleidigen müssen? Ich hab letztens erst gelesen, dass sowas nur Menschen nötig haben, die sich selbst klein und unbedeutend fühlen ^^

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    1. Ich glaube, das ganze "Aufhübschen" und die schönen Fotowinkel etc. haben am meisten Einfluss auf einen selbst und nicht so sehr auf die anderen um einen herum. Bzw. auf die anderen hat es dann Einfluss, weil man selbst einfach selbstbewusster rüberkommt, wenn man gerade weiss "mein Makeup ist perfekt und meine Haare sitzen gut". ^^

      Ich hatte früher viel öfter den Drang, über "perfekt" schlanke Menschen zu lästern. Mittlerweile weiss ich, dass es mich eigentlich viel eher gestört hat, dass einfach die ganze Gesellschaft das so in den Himmel hochlobt in unserer Zeit, dass man sich als nicht perfekt schlanker Mensch oft "minderwertig" fühlt. Jetzt versuche ich das weniger an den einzelnen Menschen auszulassen. Es hilft eigentlich ganz gut, sich selbst bewusst zu machen, was einen eigentlich anpisst, bevor man andere als "hässlich" oder irgendwas bezeichnet. ^__~

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  9. Iiiich stimme ebenfalls zu! Und ich würde anderen Menschen auch sehr gerne andauernd sagen, was ich an ihnen schön finde - bei meinen Freunden mache ich das auch regelmäßig - aber ich habe das Gefühl, dass viele das immer noch sehr komisch finden. Deswegen traue ich mich oft auch nicht, sowas zu sagen, obwohl ich weiß wie gut das tut. Aber ich hab dann immer Angst, schief angeschaut zu werden, und das hält mich leider oft ab..ich glaube aber, dass das in anderen Ländern anders ist, wie ja auch in einem Kommentar über mir erwähnt wurde.
    Und ich bin zwar kein Mann, aber ich kriege das bei meinem Freund ein bisschen mit. Er ist jetzt nicht generell total auf seine Optik fixiert, aber total auf seine Haare. Wehe, da liegt ein Haar nicht an Ort und Stelle, dann wird da ewig dran rumgefummelt xD Ich bin selber auch so, deswegen find ich das absolut nicht schlimm, sondern eher total liebenswert. Vor allem, weil ich noch nie auch meinte, dass die irgendwie nicht richtig liegen würden oder doof aussehen würden. Also, zumindest in diesem Punkt denken manche Männer auch nicht anders als wir. Ich glaube, sie reden nur eher weniger gern über sowas. Zumindest die meisten^^

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  10. ^ gah! mein browser möchte gerne wieder alles 5mal schicken =w=#

    zu diesem thema gibt es grade noch ein anderes hübsches video,
    das dir bestimmt auch gefällt:
    »»» click click click «««

    könnte man glatt unter deinen
    artikel setzen *hint hint* :3

    grüssli

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    Replies
    1. Blorg wird mal wieder von der Kommentarfunktion gehated....? XD

      Ich hab das Video gesehen, aber ich mag es irgendwie nicht, dass sie sich selbst als "ugly" bezeichnet. Ich finde es auch komisch, dass es solche Begriffe wie "unconventionally pretty" gibt. Was genau gerade nach allen Konventionen als schön gilt, ändert sich doch eh dauernd, und sollte für einen Menschen nur relevant sein, wenn er unbedingt weltberühmtes Topmodel werden will. Und deswegen stört es mich, wenn solche Mädels oder überhaupt irgendwelche Mädels oder nicht-Mädels von sich selbst als "hässlich" sprechen und erzählen, wie okay es für sie ist, "hässlich" zu sein. Es ist nichts "hässlich" an ihr.

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    2. du kannst die gelöschten kommentare ja ganz löschen,
      dann liegen die da nicht weiter rum >.<

      oh, und ich glaub dann müsstest du die antwort
      zu dem video von sich selbst auch noch schaun,
      denn da hat sie was dazu gesagt, bzw. die
      das gemeint war mit dem "ugly" ^^

      halt die öhrchen steif :3

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    3. Werd ich mir mal zu Gemüte führen.... und du wurdest gelöscht. Gleich 2 Mal! So bin ich!! XP

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  11. Also den Post finde ich super, die Werbung absolut positiv, auch wenn sie mich jetzt ehrlich gesagt weniger anspricht...

    Ich kenne das Gefühl, welches du beschreibst, dass Menschen die man mag/liebt automatisch schön sind, zumndest für einen persönlich. Und Schönheit liegt, wie wir wissen, immer im Auge des Betrachters. Mal abgesehen davon, dass man heutzutage echt schon ein gehöriges Selbstbewusstsein haben muss, wenn man sich selbst nicht gegen das typische Schönheitsideal stellt, frage ich mich in dem Moment ernsthaft, ob es an mir liegt (an meinem Alter, meinen Erfahrungen, meiner Auffassung vom Leben), dass ich ehrlich sagen kann, dass ich mich selbst "schön" finde, ohne jetzt eingebildet rüberzukommen. :D
    Es gibt Tage, da ist es mehr oder weniger, man fühl sich fett, hässlich, die Haare sind schrecklich, die Arme zu wabbelig, was auch immer. Ich würde das auch nie von solchen dummen Lapalien wie Gewicht und MakeUp abhängig machen, ob ich mich schön finde oder nicht. Aber am Meisten ist es mir eben klar geworden, als mein Liebster gerade an den Tagen, an denen ich ungeschminkt, mit superschlechter Frise im Schwabbelpulli unterwegs war, gemeint hat, dass ich echt gut äussähe.

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    1. Ich finde da nichts eingebildetes dran. Ich finde mich auch schön. Mittlerweile. Früher hab ich das echt immer von irgendwas abhängig gemacht. Und dadurch macht man sich einfach nur fertig. Deswegen schreibe ich ja so ewige Walls of Text darüber, weil ich es wichtig finde, dass man damit aufhört. Jeder sollte sich schön finden. ^^
      Und du bist auch eine wahnsinnig hübsche Dame. *.*

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    2. Ja, ich glaube, das gehört zum (Achtung: Hippiegelaber :D) Selbstfindungsprozess dazu. Es ist nur manchmal schade, wie sehr sich dadruch vor Allem jüngere wuuunderschöne Mädchen einschränken - dabei könnten sie soo glücklich sein. :) (Ich klinge wie eine alte Oma... )

      Aber ich persönlich glaube ja auch, dass Ausstrahlung weitaus mehr Effekt hat, als die Gegebenheiten an sich. Ja, jeder sollte sich schön finden! (:

      Oh meine Güte, wie lieb von dir!!! ^__^ Finde dich aber auch wunderhübsch!

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    3. Ja irgendwie kriegt man das erst mit dem Alter hin. Vielleicht haben deswegen in Teeniekreisen nur die superschlanken "Naturschönheiten" einigermaßen Selbstbewusstsein (und müssen trotzdem oft noch auf anderen rumhaken, um es zu stärken).

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  12. Hab von dem Video vorher nichts mitbekommen, empfinde es aber als sehr gestellt. Natürlich, schließlich ist es Werbung. Trotzdem ist die Aussage dahinter natürlich wahr und gut. Wie du selbst schon zusammengefasst hast, sind wir selbst mit uns viel härter, als es andere je wären. Jedenfalls meistens. Natürlich wird es leider immer Leute geben, die von anderen ihre eigenen Schönheitsideale einfordern. Bei diesen Menschen kommt erst gar keine Freundschaft auf, wenn der andere nicht den Anforderungen entspricht. Aber auf die kann man sowieso verzichten. :-)

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  13. Echt toller Post. Mag deine Art zu schreiben. Ich sehe, dass Thema auch so wie du.
    Danke für das Eis. ;)

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  14. Ich glaube nicht, dass die Autorin dieses Artikels sagen sollte, dass man nicht auf sein Aussehen achten sollte und dass das alles vollkommen egal ist. Was sie wirklich sagen wollte ist, dass es nicht sein kann, dass man den WERT eines Menschen an seinem Aussehen festmacht, dass man ihm Jobs gibt, weil er gut aussieht oder dass man ihm zutraut, mehr zu können als jemand, der nicht so schön ist. Schönheit und das Empfinden von Schönheit ist etwas, das dem Menschen seit Beginn an anhaftet. Das hat auch was mit Fortpflanzung zu tun. ABER: heute sind wir denkende Menschen mit freier Entscheidungsgewalt, die rationale Entscheidungen treffen können. Trotzdem bekomme ich als Übergewichtige mit Uniabschluss sicher immer weniger Antworten auf meine Bewerbungen mit Foto als meine Studienkolleginnen, die hübsch und blond und schlank sind und EXAKT das gleiche können und mitbringen. DAS ist das wahre Problem hinter dieser Werbung. Dass Mädchen weinen, weil sie sich selbst keinen Wert geben können außer über ihre Schönheit. Dass sie sich keinen Wert geben können, weil sie denken, dass sie nicht schön genug sind, um etwas wert zu sein, auch wenn sie ja eigentlich sehr hübsch sind. Weil sie gelernt haben, dass ihre Schönheit das einzige ist, was ihnen Grund zum Lächeln gibt. Und dass sie nicht deshalb am Ende lächeln, weil ihnen jemand gesagt hat, dass sie klug sind, sondern weil ihnen jemand gesagt hat, dass sie schön sind und ihnen damit Wert zuspricht.

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    1. schön zu sein IST aber nunmal ein Wert. Nicht der einzige, aber durchaus einer. Man darf sich freuen, wenn andere ein besseres Bild von einem haben - sei es die Optik, oder die Persönlichkeit.

      Und ich weiß nicht ob man als hübscher Mensch sofort bessere Jobs bekommt. Es gibt zwar Studien, die das "beweisen", aber genauso gibt es welche, die angeblich das Gegenteil beweisen. Wiederrum gibt es Studien (die ich zumindest logisch am nachvollziehbarsten finde), bei denen herauskam, dass es gar nicht an der Optik liegt, sondern viel mehr an der Ausstrahlung. Wenn du also denkst "ICH BIN FETT UND DAS FOTO WIRD SCHEIßE!!!" sieht dein Foto so aus, du kommst negativ und unsympatisch rüber und deine Kollegin mit dem super Selbstvertrauen kommt selbstsicher und kompetent rüber. Das ist aber kein Gewichts- sondern ein Einstellungsproblem.

      Ich bin auch nicht gerade ein Supermodel oder ein Genie, das mit 12 die Schule beendet hat - aber auf meine Bewerbung gab es durchweg positives Feedback und Einladungen zu Gesprächen (und mehr als ein Jobangebot). Das System ist nicht unbedingt so schwarz weiß...

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    2. Naja, im Grunde hat die Frau über SICH gesagt, dass sie sich weniger zutraut in Jobs etc. weil sie sich weniger schön findet. Es ist also wieder die falsche Selbstwahrnehmung und nicht die Welt, die netter zu schönen Menschen ist. Genauso wie es Beispiele gibt, wo hübsche Frauen bevorzugt werden, passiert es genauso oft gerade in "Gehirn-lastigen" berufen, dass "schönen" Mädels viel weniger zugetraut wird. Ich hoffe einfach mal, dass Leute, die die anderen Qualitäten davon abhängig machen, irgendwann durch natürliche Selektion aussterben.
      Da hat Nathy aber auch teilweise sehr schlaue Ansätze, dass es oft tatsächlich die Ausstrahlung ist und nicht die tatsächliche "Schönheit". Als och überzeugt davon war, dass ich hässlich bin, bin ich auch viel abweisender und negativer gegenüber Menschen gewesen. Und da hätten mich sicherlich weniger anstellen wollen, obwohl ich eigentlich genauso wenig/viel den gängigen Schönheitsidealen entsprochen habe, wie ich das heute tu.

      Und es ist wirklich ein krasser Brainfuck, wenn diese Frau wirklich denkt, es beeinflusst ihre Freundschaften, ihre Arbeit und WIE SIE MIT IHREN KINDERN UMGEHT (das hat sie wirklich gesagt), ob sie schön ist oder nicht. Das ist wirklich, wirklich gruselig.
      Aber ich finde trotzdem nicht, dass die Werbung einem sagt, dass es der wichtigste Wert ist. Viel mehr sagt sie für mich "Jetzt mach dir doch endlich keine Sorgen darüber ob du schön bist, weil du es bist, und mach dir lieber Gedanken über andere Sachen". Und vielleicht konzentriert sich die besagte Frau jetzt mal auf andere Dinge in ihrem leben, wenn sie jetzt weniger das Gefühl hat, sich Sorgen über ihr Aussehen machen zu müssen.

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  15. Juhu, Eis! OMNOMNOM....

    Ich sehe das eigentlich genau wie du, und uneigentlich auch ;D. Viele Dove Werbungen sprechen mich an, denn auch wenn die Mädels in den Spots sehr hübsch sind, sind sie nicht ideal für Modelbusiness etc. und damit haben sie ja angeblich makel - und sie sollen sich trotzdem schön finden. Obwohl ich viel fernsehe, kenne ich diese Phantombild-Spots noch nicht, aber dank deinem Post nun schon ^_^ und ich hab mir diese Gedanken auch oft gemacht. Dass ich bei anderen Menschen gar nicht so genau hinsehe wie bei mir und dass es anderen sicherlich genau so geht. Und an den Speckrollen arbeite ich, weil es einfach gesünder ist, wenn ich weniger mit mir rumschleppe - und um wieder in meine Klamotten zu passen. Auf jeden Fall nicht, um anderen zu gefallen. So! :D Aber damit gehöre ich wohl zur Ausnahme... >.<

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  16. Punkt 1: du solltest eine "Ich zeichne euch nach eurer Beschreibung"-Post machen :D

    Ansonsten sehe ich das so ähnlich wie du. Im Idealfall dürfen wir schön sein wollen, erkennen unsere eigene Schönheit aber auch an. Aber eben nur im Idealfall. Es ist ja ganz normal, dass wir zu uns selbst härter sind. Wir kennen uns seit Jahren und verbringen jede Sekunde mit uns selbst. Manche Paare gehen sich ja schon nach 3 Wochen Ferien zusammen gewaltig auf den Keks, deswegen finde ich es nachvollziehbar, dass es schwierig ist sich selbst SO toll zu finden, wie einen Fremden, den man flüchtig auf der Straße scannt.... Vielleicht seh ich das aber auch falsch.

    Aber es wäre zumindest ein schönes Ziel abseits der Selbstakzeptanz auch etwas Selbstliebe zuzulassen.

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  17. The Outlaw18/4/13 15:22

    Sooo, männlicher Kommentar:

    Diese ''Wahrnehmungsverschiebung'', dass man sympathische Menschen anders wahrnimmt als unsympathische, teile ich absolut. Jemanden, den ich einfach nicht mag, könnte ich nur sehr sehr schwer als schön wahrnehmen. Dabei geht es nicht darum, dass mir dann lauter Kleinigkeiten plötzlich mehr auffallen als vorher, als ich ihn/sie nicht kannte. Ich kann bei einem Menschen, der betrügt, über gute Freunde lästert o. Ä. einfach nichts Schönes sehen.
    Umgekehrt versteht es sich dann von selbst, dass Menschen, die ich wirklich mag, optisch mit sich anstellen können, was sie wollen, ich würde sie immer noch schön finden.

    Und bei Menschen, die ich nicht kenne... offen gesagt denke ich da mittlerweile nicht mehr viel. Mir fallen natürlich manche Menschen mehr auf als andere, das hat aber meist ziemlich pragmatische Gründe (zB in einer Vorlesung sitzt eine mit grünen Haaren - das habe ich sogar positiv wahrgenommen, weil ich es gut finde, wenn nicht alles und jeder gewöhnlich ist). Hat sich bei mir über viele Jahre entwickelt, dass, je mehr ich mitbekommen habe, dass vor allem im Fernsehen Menschen ganz gezielt wegen äußerlichen Eigenschaften bloßgestellt werden, desto größer mein innerer Widerstand gegen diese Oberflächlichkeit wurde, bei dem ich mir immer und immer wieder vorgenommen habe, das Aussehen so gut es geht auszublenden. Zu 100% lässt sich das nicht abstellen, auch, weil ich dieser Autorin auf keinen Fall zustimmen will, es solle gar keine Unterschiede geben. Das Leben selbst ist schon Symbol unendlicher Vielfalt und GERADE deshalb freut es mich, wenn ich irgendwo Kontraste sehe, irgendetwas nonkonformistisches. Wenn Leute sich Gedanken machen über ihr Aussehen und dann vielleicht etwas ungewöhnliches dabei herauskommt: Klasse, gerne mehr davon! Vielfalt ist eine großartige Sache und ich will definitiv nicht, dass alles und jeder gleich aussieht.
    (Einziger Nachteil: Ich habe ein hundsmiserables Namensgedächtnis, weil mein Kopf nach kurzen Begegnungen oft nichts hat, woran er den Namen knüpfen kann, weil ich das Äußere meist ausblende, wenn mir nichts auffällt. ^^'')

    Wäre der Umgang im Alltag etwas mehr erfüllt mit Respekt und Toleranz (und wäre das Fernsehen nicht so assozial oberflächlich) würden sich bestimmt auch viel mehr Leute trauen, optisch aus sich herauszuholen, was SIE wollen und nicht, was den Gepflogenheiten entspricht, aber leider, so habe ich den Eindruck, herrscht bei vielen eine regelrechte Angst, durch etwas ungewöhnliches herauszustechen. Schade, aber irgendwo kann ich es auch verstehen... die Leute urteilen meistens oberflächlich. Scheiße, aber leider Realität. :/

    Zu mir selbst bin ich eigentlich genauso nett wie zu allen anderen. War auch nicht immer so, über viiiele Jahre hinweg war's mir auch ziemlich egal. Erst Anfang letzten Jahres, als die erste Beziehung nach 7 Jahren dann mal am Ende war, habe ich mich auch mal mit mir selbst beschäftigt. Da kamen dann auch die ganz klassischen Gedanken, wo ich wirklich an ganz klischeehaften Fragen, was ich äußerlich aus mir machen soll, wenn ich überhaupt Chancen beim anderen Geschlecht haben will usw. . So nach einem Jahr war dann aber alles verwunden und ich bin hängen geblieben bei: Wieso zum Kuckuck soll ich mich eigentlich darum kümmern, was Leute, mit denen ich noch nie ein Wort gewechselt habe, über mich denken?
    Je mehr ich das verinnerlicht hatte, desto zufriedener wurde ich mit mir. Praktischerweise kompensiere ich Trennungen (waren vorher schon mal kurz auseinander) scheinbar mit dem Drang zum Abnehmen und ich kann nicht abstreiten, dass die 25kg, die ich im ersten halben Jahr nach der Trennung abgenommen habe, mir irgendwo doch sehr geholfen haben, nach einem großen Verlust, in so einem Leiden dann so einen Erfolg einzufahren. Gut, hab immer noch leichtes Übergewicht, kann mit 1,89m und breiten Schultern aber auch optisch viel kompensieren, mich schätzen grundsätzlich alle 10-15kg leichter. So oder so.....

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    1. The Outlaw18/4/13 15:24

      ..... auch, wenn ich NOCH mal 15-20kg abnehmen müsste, um nach irgendwelchen Tabellen Idealgewicht zu haben: Ich bin zufrieden mit mir und der Idealist in mir will auch nicht aufhören daran zu glauben, dass es sich hinsichtlich Frau finden, verlieben, glücklich alt werden etc. irgendwann lohnt, wenn ich einfach das, was ich bin und darstelle, so selbstbewusst es irgendwie geht vertrete.

      Am letzten Punkt werde ich noch länger arbeiten und mich auch über kleine Erfolge freuen müssen, aber irgendwann... ich hatte auch mal Angst durch Kleidung irgendwie aufzufallen und habe viele Sachen nie gekauft, weil ich nicht auffallen wollte. Komplett überwunden und mittlerweile ist es nur die Frage danach, worauf ich morgens beim Anziehen Bock habe - Ledermantel von EMP, Echtledermantel von Diesel, gewöhnliche Strickjacke, No Name-Shirt, Band-Shirt, Fun-Shirt, Game-Shirt, Apple Bashing-Shirt - hab wirklich nicht viel an Klamotten, aber aus vielen Bereichen. ^^


      Im Großen und Ganzen bin ich mit mir und der Welt im Reinen. :)

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  18. Schöner Post, nichts mehr hinzuzufügen.
    Aber dass die Medien behaupten, dass Cellulite eine Krankheit ist, würd ich nun nicht unterschreiben. Sie sagt nur, dass Cellulite was Hässliches, dass man unbedingt loswerden muss. Und es betrifft zwar nicht ALLE Frauen, aber anscheinend die Mehrheit.

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  19. Den Post kann ich so nur unterschreiben. Meine Augenbrauen wachsen wahnsinnig schnell und buschig (als Kind hatte ich eine Monobraue und wurde deswegen gehänselt) und auch heute denke ich oft den ganzen Tag "Omg hoffentlich sieht niemand, dass sie an der und der Stelle schon wieder nachwachsen usw." Dabei fällt das anderen Menschen sicher kaum auf.
    Ich finde dieses "Experiment" in der Werbung sehr interessant (ich kannte sie bisher noch gar nicht).

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  20. Danke für das Eis! :D

    Guter Post und ich kann das alles so unterschreiben. Auf anhieb fallen mir 3 Bloggerinnen ein, die eine fürchterlich getrübte Wahrnehmung von ihrem eigenem Äusseren haben (eine davon hat sogar hier kommentiert ;P).
    Alle drei sehen total unterschiedlich aus, aber alle drei sind so unglaublich niedlich! Und da tuts mir immer Leid, dass sie sich nicht sehen können, wie ich sie sehe.

    p.s.: Seit ich dich getroffen habe, lese ich deine Texte mir deiner Stimme im Kopf. O.O

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    1. Cool, eine Hörbuch-Funktion!! *__*v

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  21. Auch wenns Werbung ist, Aussage bleibt Aussage und die ist gut!

    Ein interessantes Experiment zur Selbst- und Fremdwahrnehmung. Vielen Dank, das Video und dein Eintrag hat heut meinen Tag bereichert :)

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  22. Das hast du alles total schön geschrieben und du hast mich in einigen Punkten auch von deiner Meinung überzeugen können :) Ich weiß gar nicht was ich weiter schreiben wollte, auf jedenfall eine interessante Ansicht!

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  23. Wenn ich das so lese und nochmal so richtig darüber nachdenke, dann seh ich mich wohl mittlerweile als - sagen wir mal "ok / ganz akzeptabel".

    früher dachte ich immer ich komm durch mein Aussehen (nicht geschminkt oder anders aufgehübscht) unsympathisch rüber, aber das kam mir wohl nur so vor.

    Ich persönlich finds immer "schöner" erst den Charakter von jmd kennen zu lernen als erstmal sehen und vielleicht erstmal Vorurteile aufkommen zu lassen.
    manchmal gehts natürlich auch nicht anders xD

    Was ich btw auch noch "lustig" finde: ich wollte damals einen Blognamen der MICH beschreibt bzw wiederspiegelt. dass ich mich dann für "pulchritudinous" (= schön) entschieden habe, muss ja
    dann einen bestimmten Grund gehabt haben (wenn auch eher indirekt ^^).

    so, das wollte ich kurz mal loswerden :'D
    Btw: ich kümmere mich kaum noch um die Meinung anderer was mein Aussehen angeht, da lauf ich auch schon mal mit "fiesen Augenbrauen" oder total unpassenden Klammotten (Kombimäßig) rum xD

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  24. Ich kannte mal ein Mädel, dass so eine abstrakte Wahrnehmung hatte. Sie war super streng zu sich, was, so wie ich es wahrgenommen habe, dazu geführt hat, dass sie Menschen immer erst nach dem Aussehen beurteilte. Sie mochte sich selber nicht, aber war gleichzeitig selbstverliebt und unter anderem, wegen ihrer komplexe, nicht nur wegen der Oberflächligkeit, hat sie sich ernsthaft nur mit Leute umgeben die sie als schön und vorzeigbar ansah. So als würde die Schönheit der anderen sie stärken. Es gab auch Menschen die ihr nah waren, die sie aber nicht als besonders schön und stylisch empfand und sich entsprechend unwohl in ihrer Nähe fühlte. Ich bin mit dieser Person nicht mehr befreundet, da sie nicht nur an ihrem Aussehen mäkelte sondern auch an meinem, gleichzeitig war ich für sie aber anscheinend im gegensatz zu anderen wunderschön und aussergewöhnlich, aber das hat ihr nicht gereicht. o_O Es gibt schon komische Leute, aber ich hab eigentlich nur Mitleid mit denen . ^^'
    Tut mir leid, falls ich was komisch formuliert habe. Liege gerade mit Fieber im Bett und mein Hirn ist im Arsch.

    Etwas anderes: Könntest du vielleicht mal ein Video über deine Pflege machen? Pflege-Routine, welche Cremes (Augencreme etc.) usw. Ich finde sowas irre spannend. *-* xD

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  25. Kampagne: YAY.

    Klar, man kann an allem Fehler finden - und natürlich ist das auch eine sehr gute Strategie von Dove - aber ich bin der Meinung, dass der Magerwahn eindeutig kritischer zu sehen sein sollte, als die Nutzung von natürlicheren Menschen.

    Ich persönlich bin extrem kritisch. Was mitunter daran liegt, dass ich einige Extreme durchlaufen habe. Ich war ziemlich übergewichtig und war das perfekte Mobbingopfer in meiner gesamten Schulzeut - bis ich dann nach dem Abi sehr schnell (und ohne Krankheit - will sagen: absolut gesund durch gute Ernährung, ein wenig Sport ( ich hasse Sport! ^^) und die richtige Einstellung abgenommen habe. Was ich nicht gemerkt hatte: ich war plötzlich untergewichtig. Hatte wenig Energie und wenn ich heute Fotos von meiner kurzen Zeit im Untergewicht sehe, bin ich ziemlich entsetzt.
    Aber durch meine Extreme habe ich keine Selbstwahrnehmung. Ich denke immer, dass ich extrem fett und unaktrativ bin - ich glaube das Gegenteil nur, wenn ich mich auf Fotos sehe. Und ich bin immer überrascht, wie ich auf Fotos dann total anders aussehe, als ich es mir vorgestellt hatte.

    Ooooooh, das Pickelproblem... Bei mir sind kleine Pickel im Zyklus eingebunden. Kurz vor und während der Periode denke ich immer, ich bin der reinste Streuselkuchen - und dabei habe ich maximal 2 - und nichtmals auffällig. Aber das Gefühl sagt was anderes!

    Ich gehöre zu den Frauen, die nicht viel Schminke täglich auftragen. Rote Stellen und Augenringe werden verdeckt, Kajal (braun und nicht um das ganze Auge) und Mascara. Mehr nicht - es sei denn, ich gehe aus oder brauche meinen Kampflook, wenn ich jemandem gegenübertrete, bei dem ich eine kleine starke Maske brauche.

    Was mir stark geholfen hat, mein Aussehen zu akzeptieren und zu mögen: neue (und gute/richtige ^^) Freunde. Und leider: Fotos von mir ^^.

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  26. Anonymous26/4/13 22:39

    Mich hat deine Sichtweise so angesprochen, dass ich das Gefühl hatte, den Mädels in meiner FB-Liste sowohl den Dove- als auch den Ad Age-Link zu schicken.

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  27. Anonymous10/5/13 19:04

    Irgendwie grenzwertig so etwas zu veröffentlichen, wenn es in diesem Blog eigentlich nur um Klamotten, ein bisschen Illustrationen und vor allem Brüste geht. Würde ich dich auf der Straße sehen, würde ich sofort denken "Die achtet nur auf Äußerlichkeiten und findet sich selbst wahrscheinlich am geilsten auf der ganzen Welt". Das denke ich nicht, weil ich neidisch bin oder um mich besser zu fühlen, sondern weil du genau das ausstrahlst.

    Klar ist man sich selbst am kritischsten gegenüber, schließlich kann man sich selbst stundenlang im Spiegel anschauen und jeden Quadratzentimeter unter die Lupe nehmen, bei der Frau die vor mir in der Schlange an der Kasse steht, kann ich ja schlecht sagen "Moment, ich habe ihre Stirn noch nicht genau in Augenschein nehmen können". Zudem ist man selbst ja auch das Zentrum seines Mikrokosmos, der Nabel der Welt und keiner verbringt so viel Zeit mit sich wie man selbst.

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    1. Ich finde es ziemlich oberflächlich von dir, dass du mir anhand von meinem Aussehen Oberflächlichkeit unterstellst. O__o
      Und weil ich mich für Klamotten interessiere und Brüste toll finde (ich liebe Brüste!), ist es GRENZWERTIG zu schreiben, dass Frauen sich weniger an ihren Makeln aufhängen sollen, sondern stattdessen immer im Kopf haben sollten, dass sie schön sind...? Was ist daran bitte grenzwertig? Selbst wenn ich, wie du annimmst, nur auf Äußerlichkeiten achten würde und mich selbst am geilsten auf der ganzen Welt finden würde, warum sollte ich dann nicht der Meinung sein können, dass Frauen sich selbst mal mehr als "schön" wahrnehmen sollen? Gerade wenn man das Zentrum des eigenen Mikrokosmos ist, ist es doch besser mit diesem Zentrum zufrieden zu sein, als daran ständig rumzumäkeln. Dann ist man nämlich irgendwann mit seinem ganzen Mikrokosmos unzufrieden und das bringt einem gar nichts. (Und damit meine ich nicht, dass man komplett kritiklos sich gegenüber sein soll, aber das ist auch wieder nur ein anderes extrem.)
      Und selbst bei Leuten, die man stundenlang vor sich hat, sieht man "Makel" weniger als Makel sondern mehr als "Besonderheiten". Nur bei sich selbst sieht man es meistens als so sehr verbesserungsbedürftig an, bei anderen mag man die Makel meistens sogar.

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