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moep
Aloha!! (^з^)-

Ich bin Asu, Illustratorin, Super-
hörnchen mit geheimen Fähigkeiten,
Shopping-Queen, Freizeit-Nerdin und
(nicht so) anonyme Internet-Abhängige.

Das hier ist mein Blog und er ist awesome! Herzlich willkommen!!

Die Zeit des "NÖ"

Ich habe das Gefühl, in letzter Zeit ist es fast ein "Trend" geworden, im Internet über seine Depressionen zu schreiben... oder es fällt mir einfach mehr auf, weil ich mich dazugehörig fühle (so wie man angeblich nur noch schwangere überall sieht, wenn man schwanger ist). Der "beste" Beitrag zu diesem Thema ist und bleibt seit jahren dieser von "Hyperbole and a Half", aber auch die Erfahrungen anderer Menschen sind nicht weniger ernst oder wertvoll, nur weil sie nicht so begabt in grossartigen Posts sind (ich bin es ganz sicher auch nicht XD). Ich stimme hiermit also in das allgemeine "mimimiiiii~" mit ein, weil ich auch was vom allgemeinen Mitleid abhaben möchte. Nein, eigentlich überhaupt nicht. Ich will einfach nur erklären, wie es mir geht, für mich selbst sortieren, wie es mir geht, erzählen, wie ich damit umgehe, erfahren, wie andere damit umgehen, ... vor allem kann man Sachen, die man erzählt hat, viel besser aus einer Distanz betrachten und sie werden weniger mächtig.

Nunja...... in den letzten paar Jahren ging es mir nicht unbedingt super-gut. Das Beziehungs/Trenungsdrama hat sich hingezogen und mich dabei auch mächtig aus der Bahn geworfen (und es war größtenteils meine Schuld). Und jetzt, wo ich endlich in meiner eignen Wohnung bin und alles superduperregenbogentastisch toll sein sollte, ist es das einfach nicht. Es gibt ja dieses Phänomen, dass wenn man eine Weile sehr gestresst auf der Arbeit ist, man sobald man endlich Urlaub hat, plötzlich krank wird. Weil der Körper in der Stress-Zeit so viele Ressourcen verbraucht hat, dass er sobald er "Ruhe" hat, die ganzen Abwehrmechanismen runterfährt. Und genauso habe ich gerade das Gefühl, dass mein Körper, mein Hirn oder was auch immer gerade einfach mal sagt.


Ich bin nicht unbedingt traurig oder fühle mich irgendwie "schlecht", sondern fühle meistens einfach nicht wirklich irgendwas, ausser komplette innere Weigerung am Leben teilzunehmen. An manchen Morgen klingelt mein Wecker (3-50 Mal) und ich weiss, dass ich aufstehen SOLLTE aber ich tu es einfach nicht. Ich habe keinerlei Kraft, es zu tun. Irgendwas in mir drin sagt "Arbeit? Nö. Anziehen? Nö. Zähne putzen? Nö."

Meistens schaffe ich es dann irgendwann in den letzten 20 Minuten, bevor die Bahn fährt, die ich kriegen muss, diese Wand von NÖ doch noch zu überwinden, was dann darin resultiert, dass ich ungeschminkt und in letzter Sekunde auf der Arbeit aufkreuz. Oder zu spät, je nachdem wieviel Glück ich beim NÖ besiegen hatte.

NÖ.

Manchmal klappt es auch gar nicht und ich mache die Snooze-Funktion nach dem 100. Weckerklingeln resigniert aus. Dann hat NÖ gewonnen.

Im Hinterkopf gehe ich alles durch, was ich eigentlich machen MÜSSTE und was ich wenigstens machen KÖNNTE, was vielleicht mehr Spass macht und das innere Monster etwas mehr begeistert. Vielleicht bin ich gar nicht depressiv, sondern einfach überirdisch faul?


Das seltsame ist: Die Tage vergehen wahnsinnig schnell, selbst wenn überhaupt nichts passiert. Und je näher die Nacht kommt, desto mehr wird einem bewusst, dass man nichts/zu wenig getan hat und - fast noch schlimmer - dass der nächste Tag einen schon erwartet und genauso sein wird. Deswegen ist man bis 2-3 Uhr wach in der Hoffnung, dass solange man nicht schläft, der nächste Morgen auch nicht kommen kann. Das versucht man solange bis man irgendwann vor Übermüdung wie eine Leiche einschläft und es urplötzlich wieder Morgen ist und alles von vorne losgeht. Der Schlafmangel macht die ganze Prozedur, den Körper zum Aufstehen zu nötigen, dann auch nicht unbedingt leichter.

Und dann kommt der Selbsthass:

Zuerst habe ich noch gedacht "es ist okay, eine Weile fertig zu sein, ich erhole mich und lege wieder los". An manchen Tagen KLAPPT es ja, also kann ich es doch! Aber je mehr sich de NÖ-Tage häufen, desto mehr wird man sauer auf sich selbst. DAS LEBEN IST SO KURZ!! WENN DU NICHT ZUR ARBEIT GEHST, HAST DU BALD KEINE MEHR! WENN DU NICHT MEHR ZEICHNEST, WIRST DU NIE GUT GENUG SEIN! GUCK DIR AN, WIE DICK DU BIST, MACH DOCH ENDLICH SPORT! DEIN BLOG HAT KAUM NOCH BESUCHER, SCHREIB WAS! ...... MACH IRGENDWAS!!


Der Ton wird immer rauher, man ist schliesslich selbst schuld. Man könnte doch alles machen. Man ist doch weder totkrank noch in Karbonit eingefroren. Also hat de innere Stimme doch völlig recht, dass man einfach nur faul und ein Versager ist. Man hat es nicht verdient, dass irgendwas besser ist.

Spätestens als es anfing, manchmal bei einfahrenden Ubahnen durch meinen Hinterkopf zu rascheln, dass es eine dufte Idee wäre jetzt einfach einen Schritt nach vorne zu machen, habe ich Angst bekommen. Ich will ganz sicher noch nicht aufgeben, ich will ganz sicher nicht spontan sterben, ich will einfach nur, ... dass es nicht mehr so ist wie jetzt! Wenn ich es schon selber nicht hinkriege, dann müssen es doch de Profis schaffen. Ich bin zu einer psychologischen Beratung gegangen, einige Nummern gekriegt, alle und noch mehr angerufen und jeder einzelne erzählte mir, dass gerade keine Therapieplätze frei wären. Vielleicht habe ich mich ja nicht verzweifelt genug angehört? Ich sehe ja normal aus und rede "normal", nett und fröhlich... vielleicht sollte ich am Telefon weinen? Aber das krieg ich nicht hin.

Also habe ich das getan, was ich gerade am besten kann: Resigniert. Keinen mehr angerufen. War sowieso schon schwer genug, sich dazu zu überwinden, wenn man sich oft nicht mal dazu durchringen kann, SMS oder Skype-Nachrichten zu beantworten.

Versteht es nicht falsch, es ist nicht ALLES grauenhaft und düster und ich quäle mich durch mein Leben. Manchmal ist alles "ganz normal". Ich gehe ins Kino, ich spiele Spiele, ich treffe Freunde, ich geniesse Sachen, ... nur meistens bleibt im Endeffekt immer nur das selbe Gefühl: Meh. Was hat es gebracht? Was hat es geändert? Nichts. irgendwie fühlt sich Spass oft an, als wäre er nur Ablenkung. So wie zu viel leckeres Essen und das 50. Paar Schuhe kaufen, um die innere Leere zu füllen (gratis obendrauf gibt es ganz viele Schuldgefühle, warum man wieder zu viel Geld ausgegeben oder zu viele Kalorien in sich reingeschaufelt hat, yay!). Die schönen Sachen sind zwar noch schön, aber man hat das Gefühl, dass man sie noch nicht verdient hat. Schliesslich ist das Monster noch nicht besiegt.

Lustigerweise bin ich ja grundsätzlich ein Optimist. Und ich glaube, alles wird irgendwie und irgendwann. Und wenn es gerade nicht einer der ganz düsteren Tage ist, dann glaube ich überzeugt daran, dass ich es hinkriege. An diesen besseren Tagen habe ich angefangen mich zu zwingen, etwas zu zeichnen. Kleinigkeiten, Skizzen, irgendwas. Und das faszinierende ist: Es hilft. Besser als alles. Als ich das Rotkäppchen letzte Woche gepinselt habe, hatte ich für 1-2 Tage das Gefühl, dass ich bald sicher wieder alles kann. Dann stürzte es wieder etwas ab, aber wenn ich so weiter mache, kann es doch funktionieren!

Es geht auf jeden Fall bergauf. Die NÖ-Tage werden etwas weiger, oder wenigstens etwas schwächer, der Selbsthass wird etwas weniger. Langsam füllt sich ein kleiner Fleck in mir mit leiser Hoffnung, auch wenn er sich etwas dagegen wehrt.

Vielleicht wird ja doch irgendwann alles superduperregenbogentastisch gut?



P.S.: Ich sollte schon längst schlafen, aber wenn ich einschlafe, ist es schneller wieder Montag ....

131 comments:

  1. Anonymous17/2/14 01:29

    Ganz ehrlich - dein Beitrag hat mir jetzt schon geholfen, weil ich nicht alleine bin mit dem Gefühl, dass man einen gescheiterten Selbstmordversuch braucht um professionelle Hilfe zu bekommen. Ich hatte in einem Aufschwung von Mut bei einer hiesigen Allgemeinmedizinerin nach Empfehlungen für psychologische Betreuung gefragt, weil mir zuweilen bei der Einfahrt von S-Bahnen ähnliche Gedanken kamen, wie du sie beschrieben hast, und die Antwort besagter Ärztin war: "da bekommen Sie so schnell eh keinen Termin."
    Damit war das Thema abgehakt und ich am Boden zerstört.

    Wenigstens sehe ich Berichterstattungen in den Medien zu Selbstmorden jetzt in einem anderen Licht. Natürlich sind das immer Leute bei denen es niemand hat kommen sehen, den einzige Unterstützung, die man ohne Ritznarben bekommen, kommt aus dem Netz und in vielen Fällen reicht das wohl einfach an einem Punkt nicht mehr aus.

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    1. Ich glaube, viele Selbstmordversuche sind auch nicht deswegen, weil jemand wirklich sterben will, sondern weil die Person endlich Aufmerksamkeit für das Problem bekommen will, das keiner ernst nimmt (oder nicht genug). Natürlich ist es pauschal nicht für alle so, aber ich bin mir recht sicher, dass es für manche so ist. >__<

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    2. Anonymous18/2/14 09:23

      Selbst mit "Ritznarben" bekommt man keine Hilfe weil man ja nur ein nach Aufmerksamkeit keischendes dummes Wesen ist das sich zudem zur Bürde der Gesellschaft entwickelt.

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  2. Asu, du sprichst mir aus der Seele <3 Fühl dich an dieser Stelle ganz fest gedrückt!
    Ich hatte vor allem rund ums Jahresende genau diese Phase. Ich hatte 2 Wochen Ferien, also fehlte sogar der Druck zu den Kursen mit Anwesenheitspflicht zu gehen Also bin ich zeitweise nur aus dem bett gestiegen, um zu essen oder aufs Klo zu gehen. Es ist, als hättest du genau das aufgeschrieben, was da in mir vor sich ging. Als die Uni wieder losging, bin ich zumindest aufgestanden. Aber besser wurde es dadurch auch nicht.
    Langsam, jetzt, da es wieder länger hell ist, wird es besser. Ich glaube, dass es bei mir saisonale (Winter-) Depressionen sind/waren. Darunter leiden viel mehr Menschen als man glaubt. Und deshalb nimmt auch niemand solche Leute in eine Therapie. Meist gibt es sich wieder, wenn das Wetter besser wird. Aber es ist schwer, vor allem, weil es ein Teufelskreis ist. Man fühlt sich schlecht und tut deshalb nichts. Und am nächsten Tag fühlt man sich noch schlechter, weil man nichts getan hat (was man aber tun muss). Und so schiebt man einen immer größeren Berg an Dingen vor sich her, die einfach irgendwann so gewaltig sind, dass man sich erst recht nicht zutraut, das zu bewältigen.
    Ich hab keine Ahnung, was dir oder mir helfen kann. Ich versuch einfach das ganze zu überstehen und warte auf den Frühling.
    Ich drück die ganz Fest alle Daumen (und großen Zehen), dass es dir bald wieder besser geht :-)
    Wir stehen hinter dir!

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  3. Wow, vieles hat mir da echt aus der Seele gesprochen. Das nicht aufstehen bzw. einschlafen wollen, weil der nächste Tag eh sinnlos erscheint, das viele Ablenken vom wichtigen Kram, das aber trotzdem nicht richtig zufrieden stellt, etc. etc. Gut zu lesen, dass es einem sehr ähnlich geht. (Ich stimme also auch in das übliche erste Welt Mimimi mit ein!)
    Allerdings war ich nie in der Situation, dass ich dachte, einen Schritt vor die Bahn zu wagen. Bei mir äußert sich das dann eher in Fluchtwünschen, so wie "Nimm doch einfach dein Sparbuch und hau ab in ein fremdes Land!"

    Und eine kleine Frage: Gibt's eigentlich keinen Ärger, wenn du nicht zur Arbeit gehst? Oder wie muss man sich deinen Arbeitsplatz vorstellen? ^^

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    1. Dafür hab ich nicht genug auf dem Sparbuch. ^^°

      Naja, als Angestellter darf man ja krank machen. Und wenn man seelisch fertig ist, ist es nicht viel anders als wenn man erkältet ist... abgesehen davon krieg ich meistens an solchen Tagen auch begleitende Bauchschmerzen of hell oder sonstwas "tolles".

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  4. Anonymous17/2/14 01:39

    Es tut mir echt leid zu lesen das es dir momentan nicht so gut geht!
    Ich verfolge den Blog schon seit Jahren und seit es da gebröckelt ist mit Erik und dir... Da hab ich mir schon Sorgen gemacht.
    Es ist vielleicht wirklich nur eine "Phase"? Männerdramen - Langjähriger Partner plötzlich weg, alleine in einer Wohnung. Man muss sich ALLEINE aufraffen etwas zu tun, man tut Dinge nur für sich - vielleicht ist das schwer?
    Ich bin erst 19 und war glücklicherweise in noch keiner ähnlichen Situation, aber ich fühle mich unglaublich traurig wenn ich sowas von dem Superhörnchen Asu lese :-(

    Vielleicht hilft es, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren? Du bist super hübsch, auch wenn du meinst du müsstest abnehmen. Das meint irgendwie JEDE Frau. IMMER. Ich auch. ALLE.^^
    Du hast deinen eigenen Stil, wirklich eigen - wer hat das heutzutage schon? So komplett unangetastet eigen?
    Du bist deinen Lesern sehr sympathisch. Allein schon durch die offenen Blogeinträge.
    Viele bewundern dich und sehen dich als Vorbild wie du dich damals aus dem Mobbing und der "Opferrolle" rausgezogen hast... Du schaffst es mit Sicherheit auch aus diesem Tief!
    Ich finde es auch bewunernswert wie du das damals geschafft hast und wenn ich wieder mal eine "Selbsthass"-Phase habe denke ich an deine Story und was du aus dir gemacht hast bzw wie wenig du dir aus den Meinungen Anderer machst.

    Grade deswegen finde ich den Beitrag noch erschütternder. Weil die "große ;)", starke Asu plötzlich auch Probleme hat.
    Andererseits finde ich es klasse das du immer noch so offen bist und alle daran teilhaben lässt - das ist eine riesige Stärke.
    Ach, und noch eine positive Sache: Brüste. Die hab ich nämlich kaum, seufz.

    Ich glaube daran das du es aus diesem Loch schaffst! Und ich drücke dir die Daumen!

    Loomable

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    1. Ich muss im Grunde nicht abnehmen... aber ich hab panische Angst vorm Zunehmen. Und sie wird stärker, wenn ich gerade viel esse um zu "kompensieren". ^^° Dann kommt die innere Stimme und brüllt "warum hast du das gegessen? wenn du bald nicht mehr in deine klamotten passt, wirst du noch deprimierter sein". Argh. XD

      Und danke. Aber so "gross und stark" ist vermutlich auch keiner so wirklich. Aber es geht mir etwas besser, wenn ich im Blog auch Probleme anspreche... sonst hab ich das gefühl, ich mach allen was vor mit dem ganzen "toll und bunt und viele klamotten". ^^° es sind nunmal verschiedene seiten an mir... wie an allen menschen.

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  5. Hey Asu,
    mir ging es jetzt lange Zeit genauso, oder zumindest sehr ähnlich.
    Dieses schwere lähmende Gefühl, sich kaum bewegen zu können. Im Prinzip gar nichts zu fühlen.. Ich hatte mich über viele Jahre runter gedämpft, um nicht verletzt zu werden, um durch schwere Zeiten aufrecht stehen zu können. Nur mir ist dabei auch die Freude und alles Andere abhanden gekommen.
    Alles war grau.

    Ich kann nur sagen, das ist es jetzt nicht mehr.
    Mir fehlt immernoch einiges an Energie und ich bin nicht zu meiner alten Kraft zurückgelangt, aber ich habe dieses Loch nicht mehr in mir.
    Manchmal bin ich unterwegs und habe regelrecht das Gefühl das Glück anfassen zu können? Ich bin nicht gut darin so etwas zu beschreiben. Denn meistens klingt es ausgesprochen kitschig, nervig und nicht hilfreich.

    Aber was habe ich geändert?
    Ich bemühe mich täglich Menschen aus meinem Leben zu halten, die Schlecht für mich sind. Versuche Dinge zu beseitigen die mich belasten was auch immer es ist. Erlaube mir zum ersten Mal in meinem Leben Ziele zu visualisieren und laaaangsam darauf hinzuarbeiten.
    Denke an Sachen für die ich Dankbar bin und halte diese fest. So dumm das klingen mag, mir selbst immer wieder manches bewusst zu machen (auch die kleinen Fortschritte) gibt mir Kraft.
    Mein halber Bekanntenkreis besteht leider aus Menschen, die sich in ihrem eigenem Leben blockieren.
    Man ist leider der einzige Mensch der sich selbst aus dieser Situation rausholen kann!
    ABER es wird besser. Man schafft nicht alles perfekt. Man weiss was einem helfen würde, und man kann einfach nicht zum Telefon greifen, um mit jemanden zu reden. Man schafft es nicht in die verwöhnende Badewanne. Man ignoriert seine Katzen. Man schafft es nicht zum Sport oder raus an die Sonne. Ja okay. Naund? :) Stück für Stück!!! Manchmal sind es ganz neue Bekanntschaften, die einem unglaubliche Freude zurückgeben (mir grad passiert) und man fragt sich, wo sind die mein ganzes Leben lang geblieben?
    Es sind genau diese Babysteps, wie dass du dein Bild gezeichnet hast. Nur der Sumpf zieht einen zurück in die Trägheit... Aber wenn du weiterhin diese Kleinen Schritte schaffst. Wenn du dich selbst wieder zum Leuchten bringst (^^""""... ) dann wird es besser!

    Du schaffst das Asu,

    Und wenn wir uns sehen,
    geb ich dir nen fetten Drücker wenn du willst!!!

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    1. Gut zu hören, dass du es geschafft hast. Danke. :3
      Ich denke ja auch, dass ich auf dem richtigen Weg bin, aber manschmal frustriert es mich so, dass es so langsam passiert und dann fall ich wieder zurück. Aber an sich ist es gut.

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    2. :)
      Ja ich glaube auch man wird damit immer wieder zu tun haben. Vielleicht wird es einen Funken leichter wenn man die Wege und Tricks lernt und sich merkt, die einem persönlich helfen.
      Bin selbst auch noch am suchen, um mich selbst zu motivieren - komme mir meist dann so vor als wolle ich mich selbst verarschen und damit verpufft natürlich jeglicher Ansporn.
      Bin immer neugierig am mitlesen und hoffe überall auf Kniffe die irgendwie bei einem funktionieren könnten.

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    3. Danke Anthea, für diese wahren Worte.

      Ein tiefes Loch, aus dem man sich selbst herausziehen muss, nein... WILL!! Es zieht so viel nach sich, die Dinge, die man vernachlässigt, allen voran sich selbst... Jedoch, wenn man das Gute zu sich lässt und ein wenig festhält, gibt das dem Moment Licht - vielleicht fällt einem das Festhalten der guten Dinge irgendwann immer leichter?

      Aber der Ausweg aus jeder scheinbar aussichtslosen Misere beginnt mit einem Perspektivwechsel.

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  6. Anonymous17/2/14 01:47

    Also zum Thema professionelle Hilfe, mit Eigeninitiative erreicht man da wirklich gar nichts mehr, man wird überall abgewimmelt, außer vielleicht in der Notaufnahme, aber wer will sich schon freiwillig selbst einweisen.. ^^'
    Am wichtigsten ist es, dass du deinem Hausarzt begreiflich machst, dass du wirklich ein Problem hast, mit dem du allein einfach nicht wirklich fertig wirst. Mit einer Überweisung vom Hausarzt werden aus "üüüüüüberhaupt keine Termine mehr frei" schnell immerhin mal Wartezeiten von x Monaten. Das klingt nicht sonderlich ermutigend, ich weiß, aber das ist besser als nichts. Ich habe zu meiner Ärztin zum Glück einen echt guten Draht, ein Telefonat und ich hatte noch am selben Nachmittag einen Vorstellungstermin bei meiner Psychiaterin, ich bin heute noch so froh darüber, dass ich meine Abneigung gegen eine Medikation dann doch überwunden hab. Auf eine richtige intensive Therapie beim Psychologen warte ich aber auch heute noch. u_u

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    1. Das hab ich tatsächlich von vielen schon gehört. Hab leider keinen wirklichen "Hausarzt", aber vielleicht sollte ich es bei meinem Frauenarzt versuchen... schliesslich kümmert er sich auch um andere Sachen als das Vaginalinnere und hat z.B. meine Nahrungsmittel-Allergien festgestellt etc. Hmmm.....

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  7. Anonymous17/2/14 01:59

    Genau das trifft es bei mir im Moment.
    Es ist Klausuren/Lernphase in der Uni und man könnte doch, wenn man sich treten kann jeden morgen um 9 in der Bib sitzen und lernen (zu hause lernen hab ich schon lang aufgegeben dank Schuldgefühle wenn ich mich mal wieder abgelenkt habe oder das "noch-5-Minuten"-Gefühl mal wieder den ganzen Tag angehalten hat), aber ich tus nicht, ich schlaf bis 13 Uhr, denke dann ja jetzt lohnt es sich nicht mehr, lern doch zu hause, dann tu ich bis 20 Uhr nix außer fernsehen (sinnlos zappen) überleg mir dann "Jetzt was essen und dann lernst du was!" Bis ich gegessen habe, was ich mir frühestens 23 Uhr dann gekocht habe ist es 3, dann tu ich noch 15 min was und falle dann um 5 Uhr müde ins Bett... Dabei hatte ich mir eigentlich beim Aufwachen gesagt: "heute gehst du mal früh ins Bett dann kannst du morgen früh lernen!"... Und wieder schlafen bis 12/1.
    Wobei die letzten Tage ist mir noch was viel schlimmeres aufgefallen: Ich wache nach 5 Stunden Schlaf einfach so auf, bin müde, aber auch zu leer zum weiter schlafen, der bisherige Schlaf war auch 0 erholsam.
    Deswegen lebe ich im Moment quasi nur mit Tricks:
    Ich frage Freunde ob wir zusammen lernen gehen, zusammen Sport machen oÄ, damit habe ich 1. einen Termindruck (den anderen nicht Enttäuschen) und hab 2. das Gefühl was geschafft zu haben abends.
    Blöd nur, dass nicht jeden Tag jemand Zeit für mich hat... am besten morgends ab 8...

    Gegen Selbstmordgedanken hilft mir am besten dieses Lied: http://www.myvideo.de/watch/868631/Farin_Urlaub_kein_zurueck (Bekannt, oder?)

    Zum Thema Psychologen habe ich festgestellt, dass man nur den richtigen Hausarzt erwischen muss. Meiner hier hat mir einen Termin gemacht, damit mich auch bloß kein Arzt abweist und ich sofort in Behandlung komme. (habe das ein wenig mit zeitlichem Druck die Klausuren bestehen zu wollen begründet, vielleicht klappt es bei dir ja über die "wenn ich keinen Termin kriege, dann kann ich für nichts garantieren!" Masche. Da müssen Ärzte eigentlich auch handeln.)

    Gute Besserung :*

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    1. Jaaa, wenn man mit Leuten verabredet ist, macht es Sachen etwas leichter. Ich bin zum Beispiel sehr dankbar, dass mich eine Freundin gefragt hat, ob ich zum Aktzeichnen mitkomme. Sonst hätte ich mich nicht aufgerafft. Aber klar, es kann einen keiner bei JEDER Unternehmung an der Hand nehmen... und das will man irgendwie auch gar nicht.
      Das Lied ist gut. :3

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  8. Stephanie Rieck17/2/14 02:08

    Liebe ASU,

    ich gehöre eigentlich zu den stillen Lesern, möchte mich nun aber zu Wort melden.

    In nahezu jeden Wort deines Beitrages finde ich mich wieder. Ich kenne dieses Monster nur zu gut und es bestimmt meinen zerrotteten Alltag. Die innere Frage, ob man krank, oder einfach nur bodenlos faul ist, war auch lange Zeit meine Hauptfrage. Es gab und gibt Zeiten, wo mir jede Bahn, jede Tablettenpackung ect. verlockender vorkam, als das Leben selbst.

    Das erste Eingeständnis, dass ich dem Anschein nach krank bin war schwer und hat lange Zeit gebraucht. Hilfe zu finden, hat sich als noch viel schwerer herausgestellt. Ich komme ebenfalls aus Hamburg und habe nach einer Erstberatung, ausgestattet mit einer Liste an Nummern nur Ablehnung erfahren. Alles voll, keine neuen Patienten, falsches Themengebiet. Viele hatten Anrufbeantworter, auf welche ich drauf sprach. Die riefen nicht mal zurück. Ich habe mich daraufhin resigniert zurückgezogen.

    Ich habe mich letztes Jahr dann für einen Platz in der psychologischen Tagesklinik in Eppendorf beworben. Nur um da einen 10 seitigen Fragebogen auszufüllen, mit einer Ärztin zu sprechen und mir hinterher anhören zu dürfen, dass ich nicht unbedingt krank bin, sondern eher arbeitsfaul.

    Ich habe mich daraufhin nochmal in der Psychologischen Tagesklinik Eilbek vorstellig gemacht und habe dort nach ca. einem Vierteljahr einen Platz bekommen. 9 Wochen war ich da. Montag-Freitags bin 8:30-16:00 Uhr. Hat mir das geholfen? Ich weiß es nicht. Ich sitze hier immer noch verzweifelt, aber immerhin mit einer Diagnose. Schwere Depression und Angststörung. Ich kann nicht alleine das Haus verlassen. Du verstehst sicherlich, dass es die Sache noch schlimmer macht, wenn man nur noch in der Wohnung hockt. Einem jeden Tag die Decke auf den Kopf fällt, man Existenzängste hat, weil man nicht arbeitet und ja auch nicht jünger wird. Wie soll man einem möglichen Arbeitgeber erklären, was für riesige Lücken im Lebenslauf klaffen. Freunde habe ich keine mehr. Dadurch das ich nicht mehr raus ging, sind die sozialen Kontakte eingeschlafen. Habe nur noch eine Freundin, welche ich in der Klinik kennengelernt habe. Der Kontakt ist allerdings sporadisch geworden. Es ist schwer eine Freundschaft aufrecht zu halten, wenn beide krank sind.

    Du siehst, Du bist nicht alleine. Du bist auch nicht faul. Du bist einfach nur krank. So soll es nicht sein, aber so ist es nun mal. Es bleibt nur zu hoffen, das dieses Monster so schnell wie möglich dahin geht, wo es her kommt. In der Versenkung!

    Ich wünsche dir an dieser Stelle keine gute Besserung, sondern einfach Stärke und Durchhaltevermögen. Ich weiß wie schwer das Leben sein kann. Vor allem dann, wenn die Außenwelt von dem Monster Depression Bescheid weiß. (O-Ton: “Du bist dich noch so jung, wie kann man da depressiv sein?“).. Halte durch! Vor allem im Kampf auf der Suche nach Hilfe..

    Sorry für den langen Text und die Fehler, ich schreibe vom Handy.

    Alles liebe, Stephie aus Hamburg (Instagram: schwarze_symphonie)

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    1. WOAH, mein Respekt, dass du so viel auf dem Handy getippt hast! O__O
      Ich kenne das, dass es schwer ist, Freundschaften aufrecht zu erhalten... ich krieg's oft ja nicht mal hin, Mails oder sonstwelche Nachrichten zu beantworten. Ich bin den Leuten dankbar, die immer noch da sind. ^^°
      Und ich finde es irgendwie besser, wenn die Aussenwelt davon weiss, als wenn man allen irgendwo auch was vormacht. Zumindest hat man immer selbst das Gefühl. Ich hoffe nur, dass mich jetzt Leute nicht anfangen so zu behandeln wie "oh du Arme *mitleidtralalala*".... das bringt mir nichts und ich bin auch immer noch ein lebender mensch und kein hilfloses Würstchen. ^^°

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  9. Anonymous17/2/14 02:19

    Ich lese deinen Blog schon seit Jahren, ich erinnere mich noch an das erste Blogdesign, und obwohl du mich nicht kennst, fühlt es sich doch für mich an, als ob eine Freundin mir das gerade erzählt hätte. Und es tut mir undendlich weh, das zu lesen. Ich fühle mit dir. Dazu kommt, dass ich im Moment in einer ähnichen Situation stecke. Ich weiß, wie es ist, wenn man eigentlich die Verpflichtung hat, glücklich zu sein. Wenn man (fast) alles hat was man schon immer wollte, wenn eigentlich alles perfekt ist und man eigentlich glücklich sein sollte. Aber man ist es nicht. Und es tut mir leid, dass ich keine Lösung oder das Versprechen auf Besserung für dich habe, denn ich hasse diese Plattitüden, die meistens von notorischen Gutmenschen kommen, die nicht wissen wie es ist, sich selbst zu verabscheuen. Das einzige was ich dir anbieten kann ist eine virtuelle Umarmung und eine virtuelle heiße Schokolade...und dass du in meinen Gedanken bist.

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    1. Plattitüden sind blöd... aber im Grunde habe ich noch nicht aufgegeben und ich laube schon, dass es besser/gut/whatever werden KANN. Ich mag das Leben an sich, ich will es hinkriegen, dass ich es wieder mehr geniessen kann. Ich krieg es hin.
      Und danke für die Schokolade. :3

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  10. Hach Asu..
    Wie du ja schon an den anderen und gleich auch an meinem Kommentar merken wirst, bist du nicht alleine!
    Das was du da grad durchmachst, habe ich auch schon so oft durchgemacht. Und ich spüre, wie dieses NÖ langsam wieder mal die Oberhand gewinnt. Aber so ist das leider bei depressiven Erkrankungen. Du wirst nie komplett gesund sein, diese Depression wird IMMER ein Teil von dir bleiben. Das einzige was Therapien dir bringen können, sind dein Leben so zu gestallten, dass du "glücklich" bist und lernst mit deiner Krankheit umzugehen. Oder wie du sagst.. lernen das NÖ nicht gewinnen zu lassen. Doch das NÖ wird es immer wieder schaffen durchzubrechen und dich zu quälen.

    Suizidale Gedanken sind btw ein Zeichen, dass du wirklich an einem Punkt angelangt bist, an dem du Hilfe brauchst! Leider ist es schwer an diese zu kommen. Ich weiß nicht genau, was du schon alles versucht hast, aber am meisten Hilfe habe ich bekommen, nach dem Gespräch mit einer Amtsärztin im Gesundheitsamt. Falls du das noch nicht versucht hast, wäre das evtl ne Möglichkeit!

    Und bergauf wird es gehen, das geht es immer irgendwann und irgendwie.. aber das Tief wird wieder kommen, wenn man nichts dagegen macht. Und wenn man Pech hat, wird das Tief jedes mal stärker und stärker, bis es dein Leben so sehr bestimmt, dass du kein Leben mehr im eigentlichen Sinne hast oder haben kannst. Lass das nicht passieren. (Stichwort: Wohnung nicht mehr verlassen können, soziale Abgrenzung usw.. was hier ja schon gesagt wurde.)

    Ich hoffe du kriegst das irgendwie hin.
    Auch wenn es nicht einfach wird. Aber was ist schon einfach, hm? :)

    Liebe Grüße,
    Claudi aka Plüschgore aka Purpurwelten (Ja, ich lese dich immer noch. :P)

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    1. Ich weiss ja, das es ein Teil von mir ist. Ich hatte schon mehrere solche "Phasen" in meinem Leben... ich hatte ja auch schon geschrieben, dass ich in meiner Jugend eine weile kurz vorm aufgeben war. Ich dachte nur, ich hätte es mittlerweile "hinter mir". Aber nein, es kommt ja doch noch irgendwie wieder.
      Ich war schon bei so einer Sozialpsychologin der Stadt Hamburg. Sie hat mich angehört und mir Nummern und Empfehlungen gegeben, aber das waren ja die, bei denen ich keinen Erfolg hatte. ^^°
      Schön, dass du noch hier bist btw. :3

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  11. PS: Diese Krankheit ist übrigens auch der Grund, warum ich nicht mehr blogge und auch irgendwie nie so recht bloggen konnte. Und leider bin ich nicht ganz so offen und würde solche Probleme in meinem Blog thematisieren.

    Was ich dir übrigens schon öfters mal vorschlagen wollte, wo wir ja quasi Blogger Kolleginnen sind und zudem noch in der selben Stadt leben, dass man sich doch mal trifft. :)
    Aber da will ich hier jetzt gar nicht groß weiter drüber reden.. Such mal nach Claudi von Gore bei FB und schick mir ne Nachricht bei Interesse.

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    1. Ja, es hindert mich ja auch unter anderem am Bloggen. Und dann kommen so kommentare wie "dein Blog ist langweilig geworden" oder sonstwas. Irgendwie hilft das, das "aus dem Weg zu schreiben". ^^°

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  12. Anonymous17/2/14 03:48

    Liebe Asu, ich bin schon lange ein Fan und dein Beitrag hat mich echt berührt. Es ging mir haargenauso wie du es beschrieben hast und es hat ewig gedauert bis ich den Mut und die Kraft zusammengenommen habe mein Leben langsam Schritt für Schritt umzukrempeln. Es ist fürchterlich schwer, aber ich habe einen sehr lieben Menschen kennen gelernt dadurch, dem ich alles erzählen kann. Mich auskotzen kann und der mich nicht verurteilt wenn solche dunklen Gedanken wieder Einzug halten. Dass das Gesundheitssystem hier eine Katastrophe ist und man sich irgendwo sich selbst auch nicht eingestehen will nicht nur 'nen 'knacks zu haben' sondern ein ernstzunehmendes problem ist nichts neues. Danke für deinen Beitrag, ich sehe es geht so vielen ganz genauso und das macht doch irgendwie Mut, zu wissen, dass man nicht alleine ist. Bleib stark! In Bewunderung und lieben Grüßen, T.

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  13. In dieser Phase steckte ich... 3 Jahre? 4 Jahre? Mir hat Japan geholfen..
    Das hat mich aus dem Sumpf geholt.
    Zwar geht es mir grade jetzt auch hier nicht so super, aber wenn meine neuen Hobbys nicht wären, ich wäre schon lange wieder im Sumpf drin.
    Jetzt warte ich drauf, dass der Stress vorbei geht.
    Mann muss nach dem suchen, was einem hilft da raus zu kommen. Irgendeine Tätigkeit, für die es sich lohnt aufzustehen. Wenn du die gefunden hast, geht es sicher weiter ^_-
    Wenn es für dich Zeichnen ist, dann zeichne. Du schaffst das sicher :)

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  14. Du musst dich für sowas nicht schämen! Ich hatte sowas mehrere Jahre, war einmal bei einer Psychologin (bin mit der nicht zurecht gekommen), und nie wieder zu einem gegangen. Ich hab mich damals meinen engsten Freunden anvertraut und meiner Mutter. Durch sie hab ich es geschafft aus meinem Loch zu kommen. Das soll jetzt nicht heißen, dass es beser ohne Therapeuten geht, im gegenteil. Ich hab meine Beziehung auf eine verdammt harte Probe gestellt und sie fast kaputt gemacht.
    Das problem mit den Psychologen ist, dass das Land bestimmt wie viele sich in einer Stadt niederlassen dürfen. Deshalb sind die immer alle überfüllt und man hat wartezeiten von 6 monaten bis 1 1/2 Jahren. Es liegt nicht daran, dass du nicht "verzewiferlt" genug geklungen hast. meine kleine Schwester war in einer Klinik für 3 Monate, kam raus und sollte ambulant weter betreut werden, das ist nun 1 1/2 Jahre her und sie hat immer noch keinen Platz gefunden!
    Versuch dich mit irgendwas abzulenken, ich weiß es ist schwer sich aufzuraffen, aber ich bin mir sicher, dass du es schaffst :)

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    1. "Das problem mit den Psychologen ist, dass das Land bestimmt wie viele sich in einer Stadt niederlassen dürfen."
      Wiesooooo? Die kriegen doch alle dick Geld von sowas? Ich verstehe das nicht. ^^°

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    2. tja, weil die anscheinend nicht sehen wollen, wieviele Menschen hilfe benötigen. v_V*

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  15. Vielen Dank für diesen offenen Post! Du hast in etwa genau das beschrieben was ich momentan fühle. Hab mich durch viele Fehler meinerseits gegenüber von Freunden gerade total ins Aus bugsiert, kämpfe mit Selbsthass und befinde mich momentan absolut nur im "NÖ!"-Status...ich habe aber gemerkt, dass Treffen mit Freunden zwar im ersten Moment nur eine Ablenkung sind aber auf lange Sicht zeigen sie, dass das Leben nicht nur schlecht und vor allem, dass man selber nicht nur schlecht ist. Aber ich denke das Wichtigste ist ein positiver Blick auf die Zukunft...und die Aktzeptanz seiner selbst so wie man ist...mit allen Marotten etc.

    Ich hoffe dir geht es bald besser - und denk immer daran du bist NIE allein! Es geht immer wieder bergauf <3

    Ganz ganz liebe Grüße,
    Alice

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  16. Anonymous17/2/14 06:58

    Versuch mal dich zur Arbeit zu motivieren, wenn du schon weißt, dass du in einigen Monaten gekündigt wirst... und schon jetzt abgeschrieben bist (statt deiner EIGENTLICHEN Arbeit nur noch Schrott mit schlechten Arbeitsmaterialien machen darfst, denn oh well, du bist ja eh abgeschrieben). Und dann nach 8 Stunden Plackerei für nichts (dass es wert wäre) hast du dann nichtmal mehr die Energie dich woanders zu bewerben. (Obwohl dus müsstest). Vielleicht ja auch ein Studium nachträglich? Aber dann hättest du monatlich noch vllt. 70 Euro zum Leben wenn du nciht neben dem Vollzeitstudium noch 20 Stunden arbeiten gehst - geht das? Und wenn man sich diese ganzen Gedanken gleichzeitig macht ist man schon vom denken so fix und fertig, dass man gar nichts mehr machen kann. Und so sitzt man dann an einer Bewerbung 1,5 Monate ohne mit irgendwas fertig zu sein.

    Aber ich sags mal so; eine Band die ich sehr wegen ihrer tollen Songtexte schätze, hat mal geschrieben "There's still some living left when your prime comes and goes" und solang ich mich noch freuen kann dass ein Rabe ins Wohnzimmer guckt, oder du noch Eichhörnchen in die Bilder kritzelst ist ja alles ok. Nen Hänger hat jeder mal irgendwann^^ XD

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    1. Wow, das klingt übel... wieso weisst du so sicher, dass du gekündigt WIRST? Was ist das für ein seltsamer Job?
      Der Barbar studiert ja gerade und hat einen Job, das ist wirklich kein Zuckerschlecken. >__<

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    2. Anonymous17/2/14 13:21

      Weils eine Ausbildung ist. Aber eigentlich mit Übernahmegarantie, deswegen fühlt es sich auch eher wie eine Kündigung an; "Wir haben zwar gesagt du bleibst hier - bätsch doch nicht). Schon irgendwie eine "Klatsche"...^^ Tja und jetzt dauert es zwar noch bis zum Sommer, aber ich bekomme schon jetzt miesere Aufgaben als der Praktikant

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  17. Ich kann das gut nachvollziehen und es ist auch schwer... irgendwie. Das Leben ist manchmal echt kompliziert und man muss es nicht verstehen. Therapieplätze zu bekommen ist hart und schwer. Bei mir hatte wer spontan Zeit und deswegen kann ich jetzt von Glück reden, dass ich da Hilfe habe. Ich kenne die Tage zu gut... raff mich dennoch immer auf und irgendwie wird es von Mal zu Mal schwerer.
    Ich finde den Eintrag toll. Es ist dein Blog - kotz dich aus. Dafür ist er da.
    Ich hoffe irgendwie, du findest dennoch Hilfe...<3

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  18. mir geht es irgendwie seit 1 1/2 Jahr genauso...uaaah das ist einfach schrecklich, und eine wirkliche Besserung fand auch nicht statt. Ich möchte auch nie aufstehen, bzw. aus dem Haus gehen so wie gerade jetzt. Nur leider muss ich weil sich sonst meine Fehlstunden ins unermessliche steigern. Ich habe auch mit einer Freundin darüber geredet, aber das half nicht besonders gut. Ich fühle mich abgeschlagen, will nie aufstehen, denke mir morgen wird's vllt besser. Ich habe zwar wieder mit Sport deswegen angefangen, weil es ja etwas Stress abbauen soll usw. , aber ich fühle mich seit 4 Wochen nicht wirklich besser, außer das ich eventuell abgespeckt habe...aber freuen darüber tue ich mich auch nicht wirklich...
    Ich weiß auch das ich was dagegen tuen muss, es ist aber irgendwie schwer (Nach meiner Arbeit fange ich an meistens auch nur Online-Games zu zocken, und hoffe insgeheim auch das der neue Tag nicht mehr so weit entfernt ist). Dabei will man wieder nur "normal Aufstehen" können, ohne dieses miese Gefühl in sich zu tragen. Nunja nur noch 4 Tage bis zum Wochenende wuhuu...

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  19. Willkommen in der Depression. Hört sich scheiße an, aber genau DAS habe ich seit mehreren Jahren.

    Sobald man zu Hause ist nach der Arbeit, passiert NICHTS mehr. Irgendwas macht man halt doch, aber plötzlich ist es schon super spät und gefühlt hat man doch nichts gemacht. Ich war vor drei oder vier Jahren auch beim Arzt und hab das ganze angesprochen, aber alles was ich bekam waren Tabletten. Ich habe sie nicht genommen, sie sind weiterhin das, was mir zeigt, dass ich es auch so schaffen kann. So wie es sich für mich anhört, kannst du es aber auch selber schaffen! Von daher erzähl ich dir einfach mal, was ich so mache, vielleicht hilft dir das :3

    Was die Arbeit angeht, mach es dir schöner! Mir hilft es zum Beispiel, wenn ich mir abends super leckeres Frühstück mache, auf das ich mich freuen kann. Oder wenn ich plane mittags irgendwo essen zu gehen! Oder du planst etwas für nach der Arbeit, irgendwas wo du dir denkst, wenn du aufwachst "Ja, da ist ja noch dies und jenes heute, wenigstens etwas wo es sich lohnt jetzt aufzustehen!".
    Machst du Bauchtanz noch? Denn Sport hilft auch! Zum einen um den Stress von der Arbeit abzubauen, zum anderen um den Körper anzuregen und entsprechend auch müde zu werden. Mal abgesehen von den ganzen Stoffen, die der Körper freisetzt. Ich hab über das letzte Jahr ganze vier Kilo zugenommen und so wenig sich das anhört, umso mehr sieht man es weil ich relativ dünn bin und zwei Kleidergrößen bin ich an Hosen auch hochgestiegen. Aber seit ich seit Anfang des Jahres jeden Tag zehn Minuten trainiere, geht es mir wesentlich besser :3
    Dann noch ganz, ganz wichtig: suche dir jemanden, mit dem du offen reden kannst! Es ist schwer jemanden zu finden, dem man vollauf trauen kann, aber wenn du jemanden hast, hilft das ungemein.
    Ich hab immer noch den Tipp bekommen, mir ein neues Hobby zu suchen, aber das hat ehrlich gesagt nicht wirklich geholfen ^^; (stattdessen wurde es mehr Fandom LOL)
    Was noch helfen könnte, ist einen privaten Blog zu schreiben. Einfach runterschreiben, was in deinem Kopf vorgeht. Die Frage ist halt, wie es ohne Feedback dann zufrieden stellt.
    Übrigens, fühle dich nicht schlecht, wenn du "unsozial" bist. Glaub mir, das meiste ist winterbedingt, sobald die Sonne wieder mehr scheint, kommt man auch wieder mehr raus!

    Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen ^^ Ganbare~

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    1. Ich war um ehrlich zu sein jetzt seit einem Monat nicht mehr beim Bauchtanz. Ich nehm mir das immer vor, aber dann ist etwas anderes dringender oder ich verpass einfach die richtige Bahn (und die nächste kommt einfach viel zu spät).... ich glaub ja ein bisschen, dass sich mein Unterbewusstsein da selbst verarscht mit dem Bahn verpassen... weil es keinen Bock hat.
      Dabei WEISS ich, dass ich mich danach immer etwas besser fühle. Diese Woche schaffe ich es! SICHER!! >__<
      Einen privaten Blog würde ich zeitlich glaub ich gar nicht hinkriegen... ich denke ja schon ständig daran, dass ich in diesem hier mehr schreiben muss. ^^° Das selbe gilt für noch irgendein Hobby. XD

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  20. Liebe Asu!

    Macht nicht jeder mal im leben eine 'null-bock/nö-Phase' durch?
    ich denke, dass es so ist!
    Also: Kopf hoch!

    das leben ist doch wie ein Schachtel voller Pralinen - man weiß nie was kommt

    oder:

    das leben ist wie eine achterbahnfahrt. Mit allen höhen und tiefen!

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  21. Verdammt, wie oft habe ich beim Lesen genickt und gedacht: Kenn ich. Kenn ich alles
    Vom Arbeit? Nö bis hin zum aufstehen? Nö. Ich habe das die letzten Wochen auch, es allerdings auf mein Studium mit dem ich einfach nicht mehr auf einen grünen Zweig komme, ich pack den Stoff einfach nicht mehr und den bei mir alljährlichen Winterblues geschoben.
    Ich bin mittlerweile dazu übergegangen mich zu belohnen. Ich war beim Sport? Super ich darf eine Stunde PC spielen. Ich habe abgenommen? Super ich darf mir einen neuen Tee kaufen.
    Zwar könnte ich beim Anblick meiner To-Do Liste schon wieder ins Bett tappern und die Decke über den Kopf ziehen, aber es beiß mich da jetzt durch und belohne mich am Ende der Woche mit einem leckeren Cocktailabend mit Freunden

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  22. Meiner Erfahrung nach ist wichtig mit welchen Menschen du dich umgibst. Am meisten hilft jemand der dich gut kennt und vielleicht schonmal sowas erlebt hat und nicht zur Fraktion gehört die glauben scheisse drauf sein ist ne Lebenseinstellung. Sich mit den richtigen Leuten umgeben muss man lernen aber es hilft sehr.

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  23. Liebe Asu,

    du hast eindeutig Depressionen. Und die müssen eindeutig behandelt werden, außer du möchtest das nächste halbe Jahr/länger noch genauso diese Gefühlsleere haben. Es kann sich auch von alleine wieder regeln, aber Hilfe ist da deutlich angenehmer.
    Einen Therapieplatz zu bekommen ist die Hölle. Alle Therapeuten anrufen die du im Telefonbuch findest und bei fast jedem wird dir gesagt sie sind voll(weil es einfach zu wenig Psychotherapeuten gibt), aber ein oder zwei haben vielleicht was frei, sag am Telefon auch direkt das du an den Bahnschienen schon den Gedanken hattest nen Schritt nach vorne zu machen. ...die leichteste Methode ist da nach Sozial-psychotherapeutischen akut-Diensten zu schauen, da kriegt man zwar nur für kurze Zeit was aber schnell.
    Oder direkt ins Krankenhaus gehen und sagen, ich kann nicht mehr, ich kriege mein Leben nicht mehr wirklich auf die Reihe.
    Sonst ist zu sagen, ja auch wenn Sport wie eine der furchtbarsten Dinge dieser Welt aussieht momentan, tu es, denn Sport löst danach Endorphine aus. Hol dir ne Freundin/Kumpel nach Hause und räumt zum Beispiel auf, äußeres Chaos zu beseitigen hilft manchmal der Psyche.
    Eventuell für ein paar Tage krank schreiben lassen, damit du Schlaf nachholst, ohne dich schlecht zu fühlen, weil du zur Arbeit müsstest.
    Denn ein guter, geregelter Schlafrhythmus ist absolut wichtig um Depressionen zu heilen.

    Eh ja,
    wenn du jemanden zum reden möchtest, der schon genau dort war wo du bist, dann schreib mir, dann können wir auch gerne telefonieren oder so. Manchmal hilft sowas.
    Und es ist schon sehr gut von dir dich so zu öffnen und es zu sagen, du erkennst also schonmal das was nicht stimmt. Und Selbsterkennung ist der erste Schritt zur Heilung, ne?

    Alles Liebe,
    Fee

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  24. Ich frage mich bei all den Kommentaren hier, ob ihr schon mal eure Schilddrüsen bzw. euren Hormonhaushalt habt testen lassen. Nicht beim Hausarzt, sondern beim Frauenarzt (ist auch nur 'ne simple Blutabnahme, aber viel spezifischer). Ich zitiere mal kurz 'ne Schilddrüsen-Fachwebsite:

    "Bei starken Stimmungsschwankungen und anderen Symptomen sollte deshalb immer auch die Schilddrüse als Auslöser in Betracht gezogen werden. Patienten mit psychischen Problemen sollten unbedingt untersuchen lassen, ob ihre Beschwerden organische Ursachen haben. Eine rechtzeitige und richtige Behandlung kann Betroffenen einen langen Leidensweg ersparen."

    Ohne Scheiß... das hört sich verrückt an, aber dieses Miniorgan kann sich so extrem auf die Psyche und das ganze Leben auswirken. Und kein Arzt kommt darauf und man leidet Jahre darunter. Nach meiner Diagnose hat sich mein Leben komplett verändert. Im positiven Sinne. :)
    (Quält euch nicht so lange wie ich, ey... einfach mal kurz testen lassen! Kostet nichts.)

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    1. Hab ich tatsächlich schon gemacht und meine Werte waren wohl "normal". Aber etwas tiefer unten in den Kommentaren steht, dass es wohl auch nicht so sicher wäre mit einer Blutabnahme.....

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    2. Eine Schilddrüsenunterfunktion ist nichts, was du einmal und dann für immer hast. das kann tatsähclich kommen und gehen. Ich würd nochmal testen... (Allgemein ein großes Blutbild machen). Auch Blutanämie kann sowas auslösen. (Ich hab zB beides und kann inzwischen ganz gut ausmachen, wann ich Tabletten nehmen muss und wann nicht.

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  25. Hallo Asu, ich empfehle Dir "Eckhart Tolle", wenn ich Abends nicht einschlafen kann weil meine Gedanken überhand nehmen mache ich mir ein you tube Video von Eckhart Tolle an. Kannst ja mal reinhören um zu testen ob es etwas für Dich wäre. Mir hilft es besser als jede Antidepressiva.

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  26. Hi Asu, ich glaube, ich kenne dieses Gefühl bzw. diese Situation. Als ich nach einer längeren Beziehung urplötzlich als Single aufwachte, brach von heute auf Morgen meine Welt komplett zusammen. Ich habe in der Zeit so oft probiert irgendwie diese innere Leere zu füllen, was aber nicht funktioniert hat. Dann wurde mir bewusst, dass ich in eine Abhängigkeit mit dieser Person gerutscht war und das ich in den Jahren der Beziehung meine eigene Persönlichkeit so stark zurückgehalten hatte, dass ich nicht mehr wusste wie es war einfach ich selbst zu sein. Damit kam ich ein halbes oder Dreiviertel Jähr gar nicht zurecht und habe oft auch resigniert. Aber dann kam ich irgendwann wieder. Und dann wurde alles besser. Ich traf mich mit Freunden und habe kaum noch solche Phasen gehabt, in denen ich mich so kraft- und machtlos gefühlt habe. Es war natürlich auch nicht immer so, aber oft lag ich einfach nur herum und habe darüber nachgedacht was ich machen sollte und dann hab Ichs doch nicht getan. Auch vor ein paar Monaten war ich wieder in einer ganz ähnlichen Situation, weil mein Job mir nicht gut Tat. Dann habe ich gekündigt und seitdem ich meinen Fuß aus der Agentur gesetzt habe und das Gebäude zum letzten Mal verließ, geht es mir wieder besser. Diese Gefühle Können einen echt erdrücken und machtlos machen. Aber ich glaube das hat beinahe jeder Mensch in der heutigen Zeit, weil wir einfach viel zu vielen Sachen ausgesetzt sind. Wir werden täglich reizüberflutet, ernähren uns so ungesund, treiben zu wenig Sport, weil wir zuviel Arbeiten für zuwenig Geld das wir verdienen. Ich meine ist es nicht irgendwie komisch das die meisten Leute mehr Zeit mit ihren Kollegen und der Arbeit verbringen als mit Freunden, der Familie oder Hobbies? Man kann sich auch kaum noch selbst entfalten, weil man überall irgendwelchen Normen, Standards und Vorschriften ausgesetzt ist. Deshalb gibts wohl auch soviele Blogs und Youtube-Accounts. Das Leben kann einfach ungemein schwer sein, besonders wenn man es allein bestreiten muss, weit Weg von der Familie und von Freunden. Und dann macht man sich andauernd Gedanken und macht es sich dadurch nur noch schwerer. Da brauch der Kopf und Körper einfach mal ne Auszeit und wenn die lange andauernd, dann muss es so sein. Es ist besser sich lange zu erholen, als halb erholt zu probieren neu zu starten und dann zu scheitern. Du schaffst das :) es wird wieder alles gut, es braucht nur seine Zeit und man darf sich nicht zum glücklichsein zwingen. Bringt ja nichts. Das kommt von allein und solange muss man es so hinnehmen und wenn du nichts anderes kannst als rumzuliegen und nichts zutun, muss es wohl so sein. Irgendwann kommt der Kick und dann ist man wieder da. Was helfen kann ist in alles eine Kontinuität zu bringen. Sich einfach aufraffen und nicht drüber nachdenken, etwas zu machen, sondern es einfach machen wenn man es im kopf hat. Und das wiederholt man, immer zur selben Uhrzeit und nach drei oder vier Wochen gehört es zu deiner Routine und dann kannst du dir etwas neues hinzu holen. Und leg dir zwischendurch immer kleine Glücklichmacher in deinen Tag, egal ob's nun nen Stück Schoki oder Käse essen ist oder in der Mittagspause ne Viertel Stünde spazieren oder Abends ne Halbe Stunde surfen oder vor dem Schlafengehen etwas lesen :) es muss einfach nur dein Gemüt aufhellend ;)

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    1. Gerade weil man die meiste Zeit mit Arbeit verbringt, ist mein Traum, eines Tages eine Arbeit zu haben, an der alles (oder das meiste) toll ist: das, was ich mache, die Leute um mich, die Bezahlung (die soll im Grunde einfach nur reichen). Wenn man das erstmal hinkriegt, kann man doch gar nicht mehr unglücklich sein, oder? ^^°

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    2. Ich glaube nicht, aber der Weg dahin ist manchmal ganz schön Kräftezerrend ^^° Davon träume ich aber auch. Hoffen wir, dass wir die Träume erfüllt bekommen ^^

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  27. Anonymous17/2/14 09:45

    Wenn man diesen Eintrag zusammen mit deinem Failprinzessin Eintrag nimmt und die ganze Geschichte ein wenig verfolgt hat könnte man denke das du als deine Beziehung in die Brüche ging vielleiht schon dasselbe problem hattest und es auf deine Beziehung übertragen hast deswegen frage ich mich gerade was eigentlich der Status ist und was eigentlich aus Prünz und Barbar geworden ist und ob die eine rolle dabei spielen dbaie wie es dir jetzt geht ... ?

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    1. Ich will das nicht wirklich ausmatschen hier, aber es gab einige Probleme (was sicher mit dem allgemeinen "Problem" zu tun hat) und mit dem Prünz wissen wir nicht mehr, wie wir miteinander umgehen sollen und ob überhaupt. .__.

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    2. Anonymous18/2/14 13:45

      denkst du nich daran was zu ändern würde helfen? beziehung is ja schon n wichtiger faktor im leben.....

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    3. Ist es nicht das, was ich schon seit Jahren versuche? ^^°

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  28. Hallo Asu,
    es tut mir wirklich furchtbar leid zu lesen, dass es dir im Moment nicht gut geht. Ich will auch gar nicht mit tollen Tipps wie "das wird schon wieder" kommen, denn ich weiß, dass einem sowas überhaupt nicht weiterhilft, auch wenn es lieb gemeint ist ;)
    Zum Thema Therapeuten: zum einen finde ich es toll, dass du dir Hilfe holen möchtest, denn viele Leute glauben vermutlich immer noch, Psychotherapie wäre was für Leute mit Vollknall und das ist ja einfach nicht wahr. Jedem geht es mal schlecht, manchen eben auch mal etwas mehr und da sollte man sich dann auch helfen lassen. Ich habe noch keine persönliche Erfahrung damit gemacht, aber aus dem Studium weiß ich, dass die Wartezeit ein sehr großes, allgemeines Problem ist. Was helfen könnte ist sich mal bei einer Universitätsambulanz umzuhören, die haben meistens eher Kapazitäten frei und dort ist man auch in sehr guten Händen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, wenn man 4 oder 5 schriftliche Absagen von Therapeuten "gesammelt" hat, sich bei der Krankenkasse etwas ausfüllen zu lassen, dass man auch zu einem Therapeuten gehen kann, der sonst nicht von der Kasse übernommen werden würde. Vielleicht hilft dir ja eins von beidem weiter. Ich wünsche dir alles Gute!

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    1. Oh, das wusste ich auch nicht... aber dann muss man sie erstmal zwingen, einem schriftliche Absagen zu geben. ^^°

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  29. Hey Asu,

    der Hausarzt ist tatsächlich der magische Ansprechpartner, der kann dir am effektivsten einen Therapieplatzverschaffen. Abgesehen davon kann er dich bei Depressionen durchaus mal 1-2Wochen krankschreiben, und es kann psychisch enorm erholsam sein, einfach mal ohne schlechtes Gewissen gar nichts zu tun. :> Gute Besserung.

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  30. v.v. Dich ganz fest knuddel und drück. Geht es dir jetzt wenigstens nach dem du dir alles von der Seele geschrieben hast den etwas besser? ich will jetzt keine Diagnose stellen aber für mich hör es sich eher so an als hättest du Burnout. http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom Da trifft zumindest einiges auf dich zu, zumindest nachdem was du erzählst hast.

    Ich hoffe das es dir bald wieder besser geht und gib nicht auf und nerv deinen Arzt solange bis er dir einen Termin besorgt!!

    Ich glaub an DICH

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    1. Es geht mir tatsächlich etwas besser... zumindest tut es gut, das Gefühl zu haben, nicht allen meinen Lesern was "vorzumachen" (was eigentlich auch nicht so ist, denn nicht mein ganzes Leben besteht nur aus Depressionen.... aber wenn man so ein "grosses" Stück von seinem Leben draussen lässt, hat man selbst das Gefühl, der ganze Blog ist fake).

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  31. Ich kann auch nur sagen: Ich kenne dieses Gefühl, bin selbst wegen Depressionen in psy. Behandlung, du bist nicht allein. Lass dich mal vom Hausarzt untersuchen, ob irgendwas Körperliches dahintersteckt - und auch wenn es nichts Körperliches ist, du kommst da wieder raus. Da bin ich mir ganz sicher.

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    1. Stichwort "Schilddrüsenunterfunktion"

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  32. Anonymous17/2/14 10:42

    Auweia, ich (58 J alt) sitze hier, habe mir Alles, inkl. der Kommentare, durchgelesen und weiss nicht, wie ich das bezeichnen soll, was ich gerade fühle. Soviele, wie ich annehme "junge Frauen", die so viel Mutlosigkeit und Trauer in sich tragen. Da stimmt doch etwas nicht!
    Also ich weiß, dass meine Tage gezählt sind, aber selbst das macht mich nicht traurig. Ich kenne Eure Gefühle nicht aus eigener Erfahrung, aber ich hatte/habe weder ein einfaches Leben und es gab auch wirkliche Tiefpunkte.
    Also fangen wir mal mit den Hausärzten an. Ihr müsst denen knallhart sagen, Ihr seid depressiv ! Lasst Euch das nicht schön reden, sondern besteht auf Eure Aussage. Desweiteren habt Ihr mal Eure Schilddrüsen RICHTIG untersuchen lassen? Besteht auf mehrere Tests. Nicht nur einmal eine Blutuntersuchung morgens. Das bringt oft Fehlinformation, da die Schilddrüse ja morgens noch voll ist. Schilddrüsenunterfunktionen haben exakt genau die Symptome, die von Euch hier beschrieben werden.
    Also Bluttests und evtl. sogar Ultraschall, oder zu einem Spezialisten. Ja ich weiß, Arztbesuche sind nervig, aber Mädels,es geht hier um Euer Wohlbefinden !
    Desweiteren macht Euch mal klar, was Ihr leistet und wievielen Menschen Ihr gut tut ! Schreibt Euch eine Positvliste über Euch selbst. Das ist nicht leicht, wenn man eh schon nicht gut drauf ist. Aber jeder Mensch hat besondere Talente, etwas Aussergewöhnliches in seinem Aussehen usw.. Das müsst Ihr Euch über Euch selbst klarmachen.
    Speziell Asu- ist Dir eigentlich wirklich klar, wieviele Menschen Deine Zeichnungen sehen und sich daran erfreuen? Wie toll Deine Blogeinträge sind, was Du uns für umwerfende Kleidung zeigst und trägst. Du bist hübsch, überhaupt nicht dick, oder was immer Du Dir einredest und Du hast eine ganz besondere Ausstrahlung. Was mir noch auffällt, wer sagt Euch denn, dass man immer aktiv sein muss, Sport treiben muss, geschminkt rumlaufen muss, gute Laune haben muss, die Wohnung picobello geputzt sein muss usw... Ihr seid Ihr - und nur weil irgendwer, irgendetwas so oder so tut müsst Ihr das nicht auch. Euer Feld ist so weit, bestellt es wie es Euch gefällt. Versucht rauszufinden, was Euch erfüllt, was Euch den Ausgleich zum Stress im Job bringt. Und macht Euch nicht abhängig von einem Partner. Sicher ist es schön Jemanden an seiner Seite zu wissen, Sex zu haben, gemeinsam etwas zu tun, seine Gedanken mit jemandem zu teilen, aber glaubt mir, schlimmer ist es in einer Partnerschaft einsam zu sein, weil der Vollpfosten an Eurer Seite, sein Egoding durchzieht.
    Also überlegt mal was erfüllt Euch, was habt ihr noch nie getan und wolltet es schon immer mal versuchen? Tut es- oder tut Dinge die ihr als Kinder gern gemacht habt. Einfach um des Spasses Willen. Bin vor noch gar nicht so langer Zeit durch Pfützen gesprungen und habe mir an einem Brunnen eine Wasserschlacht geliefert. Mit meiner Blumenspritze, gegen schwer bewaffnete Kinder mit Wasserpistolen gekämpft. Ich kann mich ganz doll an z.B. einem Mariechenkäfer erfreuen. OK - gibt sicherlich jetzt Kopfschütteln und Gedanken, dass ich eine verrückte "Alte" bin, aber das ist mir egal.
    Ich wünsche mir jedenfalls für Euch, dass es Euch wieder besser geht - wie auch immer.
    LG Gabi

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    1. Hallo Gabi,
      Danke du hast so viel besser auf den Kopf getroffen, als ich :)
      Neue Dinge erleben und konsequent positives Denken über einen längeren Zeitraum hat mir wirklich geholfen. Einfach aus sich selbst Kraft schöpfen!
      Ich denke nicht dass das dumme Sprüche sind, die man nicht ernst nehmen muss, denke nicht dass so etwas nur Menschen sagen, denen es 'nicht wirklich schlecht' geht.
      Letztendlich kommt es doch immer wieder darauf zurück, dass man sich selbst helfen können muss, es wird immer wieder vorkommen, dass man allein ist.

      Ich sage nichts gegen professionelle Hilfe, nur das kann sehr lang dauern, bis man endlich einen Platz bekommt. Ich weiss nicht wie genau die Stunden dort aussehen, aber letztendlich wird man dort auch lernen, wie man sich selbst aus dieser Situation heraus bringt. Psychologen schnipsen ja auch nicht in die Finger.

      Man muss wieder lernen in sich selbst Kraft zu finden.

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    2. Danke Gabi. :3 (Ich bin übrigens ganz beeindruckt, eine Frau wie dich in meinem Blog zu finden!)
      Ich weiss ja selbst, dass man das alles mit sich selbst klären muss. Ich will es ja auch. Das einzige, was ich mir von einer Therapie oder sonstwas versprechen würde, wäre "Hilfe beim sich selbst sortieren". Ich glaube auch nicht, dass es die magische Pille oder den magischen Menschen gibt, der für einen alle Probleme löst.
      Und ich glaube übrigens nicht, dass es Menschen gibt, denen es "nicht wirklich schlecht" geht. Klar, manche haben irgendwo mehr Glück, aber darum geht es ja nicht. Im Inneren hat jeder irgendwelche Ängste und Unsicherheiten und Menschen, denen es besser geht, sind vermutlich Menschen, die besser damit umzugehen wissen. Deswegen ist ihr Rat sicher nicht sinnlos.

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    3. Der 'nicht wirklich schlecht gehen'-Spruch von mir bezog sich ein wenig auf die Diskussionen, die dann gerne ausbrechen, da jeder Menschen andere Ansichten und Lösungswege hat. Manche fühlen sich angegriffen, andere nehmen die Situationen nicht ganz so ernst, die nächsten steigen darauf ein.. Ich finde so ein Bereich ist schwer zu diskutieren, weil es ein empfindliches Thema ist.
      Wie du meintest, manche brauchen vlt wirklich Aufmerksamkeit.
      Aber ich kann mich auch an eine Situation aus meiner Schulzeit erinnern, wo ich interessiert, aber irritiert nachgefragt habe, inwiefern subjektive Bücher zur Selbsthilfe bei Liebeskummer helfen würden, da das ja auch nur die Meinung eines Wildfremden ist (^^ diese Bücher waren mir damals wirklich neu). Ich wurde also durch den Klassenraum angeschrien, 'DASS ES MIR ANSCHEINEND NICHT SCHLIMM GENUG GEHEN WÜRDE, UM SOETWAS NACHZUVOLLZIEHEN'.. Mja. Heutzutage lese ich solche Bücher gern, aber damals hätten sie mir in meiner Situation (Mutter die im Koma lag) nicht geholfen.
      Genau wie du sagtest hat jeder sein Kreuz zu tragen und jeder hat ein Recht auf seinen Schmerz und seine schlechten Phasen. Lass dir von uns Kraft geben, damit du wieder rauskommst :) Es wird sonst nur immer schwerer.

      Und es ist wirklich schön zu sehen, was du für eine tolle Leserschaft hast. Wieviele Geschichten und Unterstützung hier zu Tage kommen.

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  33. Anonymous17/2/14 11:16

    Wow. Reallife vs. Internetpersönlichkeit. Du bist ein Mensch, mir geht das Herz auf. Man glaubt kaum, dass so eine tolle, talentierte Frau wie du sich auch mit solchen Problemen rumschlagen muss.

    Ich hatte und habe immer wieder das Problem, dass Spaß keinen Spaß macht. Ich kenne allerdings keine Lösung dafür.

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  34. Erstmal kann man dich beruhigen: Solange du den Willen hast was zu ändern, wird das auch passieren, es dauert eben nur.

    Es ist halt ein Teufelskreis: Man will machen, hat aber keine Kraft, also ist all das was man macht entweder halbherzig oder gar nicht, ergo man kommt nicht voran. "Ablenkungen" helfen nicht lange aus dem Tief wie du selbst schon oben gut beschrieben hast.

    Wie dem auch sei du hast 2 Möglichkeiten:

    Entweder sitzt du das ganze aus, weil du dich irgendwann so anpisst das du eben aufstehst (wie oben beschrieben), allerdings tut das sehr weh und dauert lang. Allerdings sind die inneren Stimmen deine Freunde. Die die da so schreit wird irgendwann so laut sein, das die Nö-Stimme verschwindet. Auch wenn du viele Dinge hast die du kannst und die dir Freude bringen brauchst entweder etwas was größer ist als die Nö-Stimme bzw. eine Art der Motivation die all das übertönt. Oder du musst an die Sachen die du tust neu rangehen, weil es sich auch danach anhört, dass das was du machst zwar gut ist, aber nicht großartig wie du es gern hättest. Ergo lohnt es sich nicht dafür aufzustehen. Ergo musst du einen Weg finden es großartig zu machen und auf diesem bleiben.

    Oder du gehst aktiv gegen vor. Die Antwort steht auch bereits oben. Das Ding ist sich immer wieder hoch zu kriegen, sich zu motivieren ect. Das erfordert Diziplin und Schmerz wird sich aber am Ende auszahlen. An sich kann man da gut mit Routine vorgehen: Der Mensch brauch 1 bis 1 1/2 Monate um sich Sachen anzutrainieren damit sie zu Routine werden. Also zeichne z.B. zu einer festen Zeit am Tag 10 Minuten lang irgendwas. Oder was anders was dir Spaß macht und wo du denkst, es bringt dich weiter. Irgendwann ist es nicht nur Routine die da mit reinspielt sondern man will einfach mehr. Vor allem wenn man feststellt es doch läuft und das meist sehr gut. (Hast du ebenfalls schon gesagt)

    Ansonsten helfen Mantras so dumm das klingt: Wir sind ja ein Produkt unserer Umwelt und wenn dir z.B. seit klein auf eingeredet wurde zB. "Du kannst xy nicht" fängt man irgendwann an das zu glauben. Man glaubt aber auch sich selbst wenn man sich immer wieder vor Augen führt das man es doch kann/ es will usw. und man dann die postiven Endergebnisse vor sich hat.

    Zum Schluss, sollte alles nichts helfen: Nutze die "guten" Tage und versuch an denen so viel zu schaffen wie möglich. Dann sind die leeren Tage nicht alzu leer, man hat was geschafft.
    Dann gibts noch die 50% Regel: Zwar nichts Halbes und nichts Ganzes, aber mach wenigstens die Hälfte von dem was ansteht, das ist besser als nichts.

    Ein letztes was mir damals geholfen hat: Entscheid dich einfach für 1-2 Sachen denen du aktiv nachgehst und lass den Rest erstmal außen vor. Hat man in den 1-2 Sachen wieder eine vernüftige Basis geht der Rest ganz von allein.

    Persönlich kann ich nur sagen: Zur Zeit (seit Okt 13) läuft bei mir alles rund wie nie, was daran liegt das ich (fast) jeden Tag unterwegs bin (Freunde), Sport mache, meine Arbeit (Uni ect.), meinen Passionen nachgeh (Zeichen, Photos, Sprachen) und das alles so gut geregelt ist, dass ich vollständig ausgelastet bin und abends fertig und glücklich ins Bett falle. Die Tage an denen ich nur zu Hause sitze machen mich eher fertig mittlerweile. Stilstand ist furchtbar. Aber die Tage sind auch dafür gut eine Sache mal einen ganzen Tag zu widmen und nicht nur pro Tag etwas so kann man Sachen die man über die Woche gelernt hat nochmal richtig verinnerlichen.

    Ansonsten noch 2 Sprüche:

    Time waits for no one und Die Zeit interessiert es nicht ob du was machst oder nicht sie vergeht so oder so. Hast du festgestellt, also nutze sie den das Leben ist wirklich verdammt kurz.

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    1. Das möchte ich gern so auch nochmal unterschreiben :)
      Ihr könnt euch alle besser ausdrücken!
      LG

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    2. Danke, das habe ich gestern schon gelesen aber ich konnte irgendwann keine Kommentare mehr beantworten. X__x
      Finde ich sehr gut und verständlich geschrieben. Das ist das, was ich gerade versuche und an den Tagen, an denen es klappt, geht es mir ziemlich gut und ich schlafe gut. :3

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  35. Ich bin jemand, der immer nur still mitliest und selten bis gar nichts schreibt, jetzt allerdings muss ich mich zu Wort melden.
    Ich hab mich dabei erwischt, wie mir die Tränen liefen, weil ich mich scheißenochmal genau so fühle. Gefangen von so einem "Monster" in mir, dass sich morgens aus dem Bett quälen und Abends bis ins Unendlich wach sein, kenne ich zu gut. Ich hab das jeden verfluchten Tag. Bei mir kommt aber hinzu, dass ich mich zu selten ablenke. Ablenkung mit schönen Dingen, hab ich bemerkt, bringt mir zwar was, schiebt das eigentlich "Problem" aber auch nur temporär an eine andere Stelle, damit's dann über mich einbricht - und es tut mir weh, zu lesen, dass Du so eine schlimme Zeit durch machen musst.
    Fühl dich ganz doll gedrückt!

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  36. Schau mal, wieviele Leser du noch hast. Die laufen dir auch in der jetzigen Phase nicht davon ;)
    Ich denke fast, dich selbst unter Druck setzen ist auch keine Lösung, wenn du eh schon recht depri bist.

    Und ja, mir geht es auch ähnlich. Üblicherweise suche ich mir dann eine Freundin oder eine Gruppe, und stürze mich mit denen in irgendeine entspannende Aktivität. Sei es ein Kurzurlaub, ein Abend irgendwo mit Freunden feiern, was trinken/gehen, oder in ein richtig tolles Schwimmbad.
    Vielleicht würde dich das auch wieder aufbauen?
    Diesmal habe ich leider das Problem: das kostet alles Geld. Und nach Abschluss des Studiums zahlen die Ämter nicht mehr, also hocke ich hier ziemlich verlassen rum und möchte mir dafür auch ehrlich nichts leihen. Außerdem wird die Zeit knapp. Die Papiere für den Abschluss sind noch nicht alle eingereicht oder unetrschrieben, die Anträge nicht alle fertig, es fehlen sogar noch zwei Arbeiten die ich nachzureichen habe, und außerdem hab ich noch keinen Job. EIgentlich wollte ich meinen Abschlussfilm auch nochmal überarbeiten, bevor das Studium vorbei ist, da ich eine unfertige Version einreichen musste. Aber das kann ich bei der Motivation und dem Berg voller Arbeit wohl knicken.

    Ich werd mir jetzt noch versuchweise einen eigenen entspannenden Tag gönnen, mit schöner Musik, leckerem Essen und ein paar lieben Unterhaltungen/Telefonaten. Versuchen kann man es ja.
    Ich drücke dir, und all den anderen die Daumen, dass es sich nicht mehr ewig hin zieht.

    PS: ab und an braucht man ja auch nur die Motivation, anzufangen und ist dann wieder voll bei der Arbeit :)
    Fühl dich gedrückt.

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    1. Jaja, das mit dem Geld.... Kurzurlaub ist bei mir gerade auch nicht wirklich drin, weil ich erstens recht viel ausgebe sowieso (in meinem Wahn, meine Wohnung perfekt zu machen, und beim Kompensations-Shoppen) und zweitens versuche, irgendwie ein paar Rücklagen anzusparen für.... Pläne. XD

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  37. Das witzige ist eigentlich: Man bekommt meist dann keine Professionelle Hilfe WENN man eben so "down" ist...musste mich die letzten Monate nämlich auch stark mit sowas umschlagen und etc bis ich am Ende inner Tagklinik gelandet bin (kann ich nur empfehlen wenn man es gerade besonders schwer hat) dort wurde mir dann auch der "Gold"-Tipp gegeben das wenn man es bei einem Therapeuten "vorspricht" bzw anruft, dann sollte man dem eher ein Gefühlt vermitteln das man ein "stabiler" Patient ist, zB das man Arbeit hat, ne eigene Wohnung finanziert etc. Den wenn man so ein Wrack ist, das man wirklich schon mit Selbstmordgedanken hantiert und sowas, dann ist man eben nunmal eher ein Fall für die Klinik, daran kann man nichts ändern und DA bekommt man unter Garantie nen Platz und auch im nachhinein schneller nen Platz bei nem Therapeuten.

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  38. Liebe Asu,
    ich lese jetzt schon bestimmt seit 4 Jahren deinen Blog und war bisher immer eher eine stille Leserin. Aber jetzt da es dir nicht so gut geht, möchte ich dir einfach mal danke sagen.

    Du inspirierst mich mit jedem Eintrag und jedem Bild. Schon öfters war ich in der Situation, dass es mir auch nicht besonders gut ging (Ich habe Depressionen, habe mich selbst verletzt und bin in Therapie...) und da musste ich mir nur deinen Blog anschauen und einige Enträge durchlesen und mir ging es wieder besser!
    Ich bin 18 Jahre alt und stehe kurz vorm Abi, die ganzen Jahre wusste ich nicht, was ich mit meinem Leben anfangen soll und na ja, jetzt habe ich mich an zwei Unis für Kommunikationsdesign beworben (u.a. auch deine ehemalige Schule) und habe gleich zwei Zusagen bekommen. Durch dich weiß ich, wie ich mir meine Zukunft vorstellen kann und dafür bin ich dir sehr dankbar.
    Seit zwei Jahren kämpfe ich nun aktiv gegen meine Depressionen an und habe mich letztes Jahr dazu entschlossen eine Therapie zu beginnen. Ich hatte Glück, dass ich bei einer Psychotherapeutin für Jugendliche noch einen festen Termin bekommen habe, weil meine Mutter nicht locker gelassen hat und ich einen Tag früher Schulschluss habe und da ein Termin frei wurde.. Deshalb wenn du schon auf dem Bahnsteig denkst, was wäre wenn ich jetzt noch einen Schritt gehe (Das kenne ich übrigens auch!), dann kämpfe darum, dass du einen Platz bekommst.
    Die anderen haben ja hier schon tolle Ratschläge gegeben, da kann ich jetzt nicht viel noch dazu schreiben, da ich weder Erfahrungen über einen stressigen Job noch über eine Beziehung erzählen kann.
    Aber wenn du jemanden zum Reden brauchst (Hoffentlich klingt das jetzt nicht zu creepy, wo ich hier nur als graues Gesicht schreibe und du mich überhapt nicht kennst^^), kannst du mir gerne eine Mail schreiben (Todestaenzerin@web.de) oder mal mit mir telefonieren oder wir können uns auch mal in Hamburg treffen (Ich wohne auch in Hamburg.), wenn du dich über Depressionen, Therapie allgemein, Kunst oder egal was unterhalten möchtest. Oder wenn du jemanden brauchst der dich die ganze Zeit bewundernd anstarrt, was auch leicht passieren könnte ;)
    Ich wünsche dir alles Gute!!!

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    1. Es ist immer so rührend zu lesen, dass mein Geblogge irgendwie irgendwo Menschen das Leben versüßt. #;__;# *sniff*

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  39. Oh, du sprichst mir wirklich total aus der Seele mit diesem Eintrag.
    Im Moment hab ich auch eine totale Tiefphase in der ich das Gefühl habe, nichts mehr hinzubekommen, nicht gut genug zu sein und mich selbst auch total unwohl fühle.
    Versteh das bitte nicht falsch, aber es ist irgendwie tröstlich zu lesen, dass es dir auch so ergeht und ich mir nicht einfach nur alles einrede und endlich mal wieder am Leben teilnehmen sollte, weil das alle anderen ja schließlich auch tun. Und für mich wirktest du immer wie eine starke, unabhängige und vor allem glückliche Frau. Und wenn selbst jemand wie du auch mal fällt und nicht wirklich einen Ausweg sieht, dann scheine ich mir das wohl nicht alles selbst einzureden und einzubilden.

    Wartezeiten bei Psychologen sind grausam. Ich hatte damals Glück, weil sich meine Hausärztin dafür eingesetzt hat, dass ich schnellstmöglich einen Termin bekomme und musste da nicht einmal 2 Wochen warten. Und ich wirkte auch zu "gesund", als das man wirklich Hilfe bräuchte.

    Ich hoffe und wünsche es dir, dass es dir bald wieder besser geht und du aus diesem Tief wieder herausfindest und dein Leben wieder in vollen Zügen genießen kannst, ohne, dass die Monster in deinem Kopf gewinnen und dich wieder hinunter ziehen.
    Aber wie du ja vielleicht schon gelesen hast - Irgendwie scheint uns das wohl momentan alle zu verbinden, haha.

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    1. Ja, mir tut es auch erstaunlich gut, so viele Kommentare zu lesen und mich nicht so alleine damit zu fühlen. Man fühlt sich ja sich gegenüber so schlecht, weil man sich ärgert, dass man nicht einfach "normal" und glücklich sein kann. Aber anscheinend müssen wir alle manchmal dadurch, manche sogar ihr Leben lang. Das ist traurig, aber anscheinend auch irgendwie.... menschlich. Dann fühlt man sich nicht mehr so "krank" oder "wahnsinnig" oder was auch immer man sich immer selbst denkt.

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  40. Ich möchte gar nicht allzu viel sagen, denn viel wurde hier ja schon gesagt und es wird sicher noch einiges beigetragen.
    Jedenfalls: Danke für den ehrlichen Eintrag, die gutgeschriebenen Worte, die Zeichnungen. Es ist schön, wenn jemand die Worte für das findet, was man selbst erlebt und die Schilderung dann dennoch optimistisch beenden kann. Vielleicht ist es Hoffnung für alles Gute für all die guten Leute und irgendwo einen selbst, die da beim Lesen aufkeimt, und sich so gut anfühlt, oder es ist das Genießen (oh my, klingt das creepy) des Eintrags. Danke auf jeden Fall! Auch dafür, dass du schon so lange trotz aller Widrigkeiten bloggst und eine tolle Person bist (jedenfalls das, was man durch Blog, Twitter & Co erfährt und zu dem "das ist Asu" zusammenbastelt).

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  41. Liebe Asu, du sprichst mir - wie vielen anderen anscheinend auch - aus der Seele. Mein Schulaltag funktioniert mittlerweile automatisch: aufstehen, Augen aufmachen, sich umsehen, sich fragen wie man gerichtet an die Bushaltestelle gekommen ist, Schule, Mittagessen, Hausaufgaben, lernen, nochmehr Hausaufgabe, feststellen, dass Mutti was mit einem unternehmen wollte, feststellen es ist 1 Uhr nachts, ins Bett gehen, um ca. 4 Uhr einschlafen, um 6 Uhr aufstehen etc.
    Glaub mir, irgendwann funktioniert das automatisch.
    Traurige(r) Nebeneffekt(e) des daraus folgenden Schlafmangels:
    ständige Gereiztheit, Leistungsdruck (vielen Dank auch Lehrerschaft und Eltern!) und zunehmende Gefühlskälte(das räumt das Problem mit dem Beziehungsstress aus der Welt...steigert aber auch "Mir ist alles egal"-Gefühle), steigende psychopathische Tendenzen und irgendwo dazwischen Burnout und der Körper fährt auch langsam runter (meine Knochen sollten nicht so knacken wie jetzt! *krack*).
    Aber wie eine Freundin von mir immer sagt: "Wenn's dich auf die Schnauze legt, einfach aufstehen, Krönchen richten und weitergehen." Bei ihr scheints zu funktionieren.
    Und ansonsten: Kellner und Fahrlehrer sind super Zuhörer und geben hilfreiche Tipps. Auf irgendwas eindreschen könnte auch helfen. Vllt. bin das aber nur ich.
    Freunde nehmen ein eher weniger ernst, wie ich festgestellt habe...
    Übermüdete Grüße vom Bodensee,
    Kitsune

    (P.S.: Ich find deinen Blog nachwievor super^^...denk ich. Wie gesagt: zunehmende Gefühlskälte *schulternzuck*)

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    1. Ich kenne diese "Gefühlskälte". Schlafmangel macht einen eh zu einem wandernden Zombie... man sieht nicht nur so aus, sondern fühlt sich auch so, bzw. fühlt einfach nicht wirklich was. *BRAAAAIIIIIIIINS*
      Es tut mir leid für dich, dass deine Freunde dich offensichtlich nicht ernst nehmen.... dann bist du wohl auch ein Fall für unsere grosse Selbsthilfegruppe der Bloggenden (ich hab auch nicht gerade viele Menschen zum reden, aber nach dem Eintrag haben sich mehrere bei mir gemeldet, das war sehr lieb).

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  42. Anonymous17/2/14 14:00

    Liebe Asu,
    wie viele bin ich eigentlich eine stille Leserin, muss aber zu diesem Eintrag etwas schreiben.
    Ich möchte jetzt gar nicht darauf eingehen, ob du auch mir mit diesem Eintrag aus der Seele sprichst (was du aber tust^^), sondern einfach mal danke sagen.
    Danke für diesen, nur einen von so vielen ehrlichen, echten Blogeinträgen. Ich liebe deine Zeichnungen und deine Outfitposts, aber es sind Einträge wie dieser, die deinen Blog zu einer echten Inspiration machen.
    Wie Bella ein paar Comments über mir, lese ich auch gerne ältere Einträge von Dir, weil Du es immer wieder schaffst mich aufzuheitern. Man kann einfach bei jedem Satz von dir, die "echte" Asu erkennen.
    Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft,
    du schaffst es bestimmt (ob mit oder ohne professionelle Hilfe),
    dich auch aus diesem Tief zu ziehen.

    Liebe grüße aus München.
    (Es tut mir leid wenn dieser Comment so pathetisch geworden ist, besser kann ich mich leider nicht ausdrücken. ich hoffe es kommt trotzdem rüber, wie ich es meine!) :)

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  43. Hallo liebe Asu,

    auch ich bin bislang eher ein stiller Blog-Leser gewesen. Als ich deinen Post heute morgen las, entschied ich aber etwas zu schreiben.

    Deine Situation kann ich gut nachvollziehen, da ich schon in einer sehr ähnlichen Situation war. Ob die Stimmungsschwankungen tatsächlich von der Schilddrüse kommen wird sich bei einer weiteren Untersuchen zeigen. Es wäre zumindest die schnellste und einfachste Erklärung für vieles. Da du diese, wenn ich das richtig verstanden habe, aber schon untersuchen ließt, glaube ich aber nicht so recht daran. Ich kann mir denken, dass eventuell 2 Baustellen gibt, die von den Symptomen aber vielleicht vermischt werden. Zum einen die Beziehungsthematik und Privatleben und zum anderen die Arbeitsseite. Zu beiden Situationen habe ich einschneidende Erlebnisse gehabt, die sehr zu deinen beschriebenen Problemen passen.

    Ich habe mich vor knapp 2 Jahren von meiner Freundin nach über 10 Jahren Beziehung getrennt. Obwohl die Trennung von mir ausging war erlebte ich einen heftigen Absturz. Ich war irgendwie ziemlich fertig, was oft in Frustessen und -trinken endete. Selbst heute, zwei Jahre später, denke ich noch zu oft an die Beziehung zurück und bewerte die Entscheidung der Trennung. Unterm Strich habe ich an irgend einem Punkt die Dynamik des Lebens akzeptiert und lasse mich, mehr oder weniger, durch meine Entscheidungen leiten, versuche aber nicht mehr so oft zurück zu blicken und auch nicht so weit voraus zu planen. Zumindest im privaten Bereich.

    Auf der beruflichen Seite her kommt mir deine Antriebslosigkeit sehr bekannt vor. Ich bin Unternehmer und hatte vor einigen Jahren einen Burnout. Nach einer sehr langen Stressphase kam eines Tages plötzlich nicht mehr aus dem Bett raus und hatte Depressionen. Zuvor hatte ich alle Warnungen von Freunden und meinem Hausarzt ignoriert und munter weiter gearbeitet, bis der Burnout kam. Ich habe interessanterweise meine Situation zunächst nicht einmal direkt mit der Arbeit in Verbindung gebracht. Um die Sache abzukürzen lasse ich ein paar Dinge aus und beschränke mich auf das wensentliche: Da ich meine Firma weiter führen musste und so schnell wie möglich wieder "normal" einsatzbereit sein wollte, wurde ich u.a. eine Zeit lang mit Vitamin-Infusionen bei meinem Hausarzt behandelt. Diese haben relativ schnell einen spürbaren Erfolg gebracht. Weg waren die Symptome allerdings nicht. Dies hat einige Zeit gedauert. Ich weiß nicht wie viel du arbeitest und wie viel Stress du neben der Arbeit hast, aber du kannst ja mal in diese Richtung denken. Vielleicht ist es ja eine Mischung aus beiden Bereichen.

    Ich kann dir von meiner Seite her nur viel Kraft und Stärke wünschen und hoffe, dass du die dunklen Wolken schnell vertreiben kannst.

    Liebe Grüße
    Sven

    P.S.: Ich hatte dir übrigens vor einiger Zeit mal eine Nachricht im FB gesendet. Leider ging sie wohl in den anderen Nachrichten unter, was ich in deiner jetzigen Situation aber verstehen kann. Vielleicht schaffst du es ja mir mal zu schreiben. :-) Ich schicke dir heute oder morgen nochmal eine kurze PN, damit du mich zuordnen kannst.

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    1. Die Nachrichten im FB landen übrigens wohl nicht im normalen Postfach, sondern unter "Sonstiges". Mir wurde das eben so angezeigt.

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    2. Wo ist denn "sonstiges" und wie find ich das? O__o

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    3. Anonymous17/2/14 22:14

      Geh auf den Nachrichten Button in FB, dann steht links oben Postfach() Sonstiges Neue Nachricht verschicken ;)

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    4. Da steht aber, dass es leer ist. O__o

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    5. Das ist ja blöd. :-( Naja, Technik. Aber letztlich wirst du somit auch nicht so von allen zugespammt. ;-) Um dir eine normale PN im FB zu schicken, müssten wir glaube befreundet sein. Man kann das zumindest so einstellen, dass die übrigen heraus gefiltert werden. Die PN´s hatte ich übrigens an deinen normalen FB-Account gesendet und nicht an dein Künstler-Profil. Ich schicke jetzt noch mal eine PN an dein AsuRocks-FB-Profil. Wenn das nicht klappt hilft nur noch eine klassische E-Mail. :-)

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  44. Ich glaube hier wurde alles schon gesagt & wahrscheinlich auch viel schöner formuliert als ich es könnte, von daher - lass dir sagen: Du bist nicht allein damit <3
    Fühl dich gedrückt.

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  45. Huhu liebe Asu und auch ihr anderen!

    Ich möchte euch nochmal dazu raten, wirklich eure Schilddrüsenwerte untersuchen zu lassen, denn diese hat wtatsächlich einen riesengroßen Einfluß auf unsere Gefühlswelt. Ich habe schon seit einigen Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion, habe das Ganze aber nie wirklich ernst genommen. Vor ca. 2 Jahren dann ist mir aufgefallen, wie schlecht es mir eigentlich geht, sowohl körperlich (ich hatte irre zugenommen, teigige haut, trockene haare, brüchige Nägel, etc...) als auch seelisch (zu nichts Lust, ständig müde, alles war ein innerer Kampf). Mir ist das dann mit der Schilddrüse wieder eingefallen und ich hatte etwas recherchiert und dabei rausgefunden, dass das über die Jahre auch schlimmer werden kann, vor allem, wenn man das sogenannte Hashimoto-Syndrom hat (eine chronische Entzündung der Schilddrüse) wie ich. Hier muss im Laufe der Zeit die tägliche Hormondosis erhöht werden. Ich bin dann zu meinem Hausarzt gegangen und hab ihm alles erzählt. Er machte die üblichen Blutuntersuchungen etc. und stellte fest, dass meine Werte alle ok seien. Er hat mich dann noch zu einer Spezialistin geschickt, aber die meinte das gleiche. Letztendlich hab ich einfach nicht locker gelassen, bis er mir höher dosierte Tabletten verschrieben hat und mir ging es dann nach ca. 3-4 Wochen auch schon viel besser! Ich war richtig erstaunt, wie gut ich mich fühlte. Ich war motivierter, ging positiver durchs Leben und nahm sogar wieder ab (was vorher selbst mit Sport nicht funktioniert hat). Ich gehe jetzt alle 3 Monate zur Blutuntersuchung und mein Arzt meckert manchmal noch rum, weil meine Werte jetzt am untersten Rand von "gerade so ok" sind, aber ich sage ihm dann, dass es mir so viel besser geht und ich werde meine Dosis auf keinen Fall wieder herabsetzen lassen. So wie ich mich damals gefühlt habe, möchte ich mich nie wieder fühlen.

    Also macht das ruhig und beobachtet euren Körper auch mal genau. Ich weiß, Arztbesuche sind nervig, aber es kann sich eindeutig lohnen!

    Liebe Grüße an alle!
    Lasst den Kopf nicht hängen!
    :)

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    1. Nach den vielen Schilddrüsen-Kommentaren habe ich nun nochmal meine Schilddrüsen-Tabletten rausgekramt (mein Arzt hat mir ja welche gegeben, obwohl meine Werte "normal" waren, weil er meinte es wäre nicht immer aussagekräftig) und mir vorgenommen, sie nochmal regelmässig zu nehmen. Mal schauen, ob es was bringt. Ich bin echt mies im irgendwas regelmässig nehmen, deswegen bin ich ja auch irgendwann von der Pille auf andere Verhütung umgestiegen. ^^°

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  46. Vielen lieben Dank für deinen offenen Beitrag! Ich musste an vielen Stellen nicken, weil ich mich selbst darin wiedergesehen habe. Und wie viele andere hier auch schon meinten:
    Damit ist man nicht alleine, es geht sehr vielen Menschen so. Einige weil sie es wollen (oh ja, da kenne ich welche) und anderen, weil es ihnen einfach besch***en geht. Weil sie etwas erlebt haben, dass sie vielleicht aus der Bahn geworfen hat und anderen, weil ihr Leben einfach ein unerklärliches Tief erreicht hat. Ich sage es mal so: Jeder verkraftet einen gewissen Grad an Stress, Streit, Unglück. Manche mehr, manche weniger. Aber sogar dem robustesten Menschen kann es passieren, dass die Psyche auf einmal sagt: "Bis hierhin und nicht weiter!" So geschehen bei meiner Wenigkeit. Ich habe mich immer für wahnsinnig tough gehalten, hab gedacht, egalwie viel Scheiß auch noch kommen mag, ich bin mit allen Wässerchen und allem anderen gewaschen, womit man sich so reinigen kann-Also, ich finde es schon einmal sehr treffend, "es" (was auch immer es schlussendlich ist) als Monster zu bezeichnen. Mache ich bei mir selbst ebenso, sprich: Das Monster und ich.
    Eine ganze Weile habe ich dem Monster also gestattet alles über meinen Kopf hinweg zu entscheiden. Zu lange. Irgendwann kam dann die Krankschreibung und man denkt sich "Toll, du bist mal gerade 26 und jetzt knockt dich ne blöde Depression aus, danke auch!" Nun muss ich an dieser Stelle sagen, dass in meinem Leben etwas sehr, sehr Schlimmes passiert ist, was dem ganzen quasi den Arschtritt gegeben hat. Nichtsdestotrotz gehöre ich ganz gewiss nicht zu den Leuten, die Mitleid wollen. Ich nehme diese Erkrankung auf eine sarkastische Art und Weise hin und spreche offen darüber. Wenn mich jemand auf Arbeit fragt, warum man denn so lange gefehlt hab, sage ich klipp und klar, dass ich an einer Depression "leide" (das klingt immer so ... so ... keine Ahnung xD).
    Aber man schafft es aus diesem Loch. Mit professioneller Hilfe und vor allem Freunden, die dich ganz normal behandeln, aber trotzdem irgendwie auf eine ganz bestimmte Art und Weise Rücksicht auf dich nehmen. Und eben das tun, was einem das Liebste ist, also in deinem Falle das Zeichnen, denn es hilft. Und irgendwie kämpft man sich dann wieder zurück. Das kann zwar seine Zeit dauern und klar wird es immer mal wieder einen "NÖ!-Tag" geben, aber die werden auf jeden Fall weniger. Man muss nur ganz fest daran glauben, dass alles wieder wird, ganz gleich wie schwer das auch manchmal fallen mag!

    Von daher schließe ich mich meiner Vorgängerin an und sage: Niemals den Kopf hängen lassen!!!!! :D

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    1. Mitleid ist auch doof, Mitleid hilft niemandem. Mitgefühl ist gut, aber man will von seinen Freunden auch nicht wie ein Pflegefall behandelt werden. Schliesslich ist man die meiste Zeit des Tages eigentlich auch recht "normal" und man WILL ja wieder normal am Leben teilnehmen und nicht von allen Seiten betüddelt werden wie ein hilfloses Baby. Deswegen gehe ich auch meistens eher sarkastisch und trocken damit um. Komisch sind dann Reaktionen von manchen Leuten, die sagen "du wirkst doch gar nicht so depressiv, es muss doch alles in Ordung sein".... glauben sie, man läuft nur noch mit einer Emo-Haarsträhne im Gesicht weinend durch die Weltgeschichte oder was? ^^°

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  47. Ich habe zwar andere "Symptome", als Du sie beschreibst, fühle mich aber an meine eigene Situation erinnert. Stellenweise ist es eigentlich das Gegenteil – gerade, wenn ich abends im Bett liege, kann ich entspannen. Zwar habe ich dann stellenweise auch Schuldgefühle, weil ich nichts oder zu wenig getan habe (was meistens der Fall ist), aber ich habe zu diesen Zeitpunkten – wie auch, wenn ich gerade etwas gewissenhaft erledige (was nur selten klappt) oder Ähnliches – auch das Gefühl, nichts tun zu müssen. Ich denke nicht mehr "Das muss ich noch erledigen und daran könnte ich jetzt arbeiten" sondern "Jetzt im Moment muss ich schlafen/ stehe ich unter der Dusche/ habe ich meine feste Beschäftigung, da muss ich nichts (Anderes) machen!". Wobei ich mir relativ sicher bin, dass viele meiner Probleme aus Faulheit resultieren. ^^;
    Schlimm ist dann auch dieses allgegenwärtige "Kein Bock"-Gefühl. Es ist nicht so, dass ich das, was ich machen muss, nicht mache (nach langer Zeit der Prokrastination) – es ist viel mehr so, dass ich, was ich auch mache, das konstante Gefühl habe, ich mache nicht das, was für mich das Richtige wäre. Ich mache so das Nötigste für die Schule – aber will ich nicht insgeheim die Schule abbrechen und einfach aus allem abhauen? Wenn ich das will, warum schaffe ich es nicht? Habe ich zu viel Angst, bin ich einfach ein Versager?
    Na ja, genug von mir. Ich bin noch nicht lange genug Leser (und auch kein NSA-Mitarbeiter), um genau wissen zu können, was Du durchgemacht hast, aber ich wünsche Dir (und allen anderen, die gerade eine schwere Zeit durchmachen) alles Gute! *knuddel*

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  48. Ich mag deinen Schreibstil und es ist ein wirklich schöner Text. Leider auch sehr traurig.

    Ich kann dir einen Tipp geben:

    Reise.

    nimm dir ein wochenende, Fahr weg, allein, geh spazieren, schau dir neues an, geh in ein museum etc.
    Hauptsache ist das es ein Ort ist in dem du noch nicht warst oder lange her ist. Weimar, Belin, Bremen, irgendwas, hauptsache raus. Ganz raus.

    Klingt fast schon zu Simpel, hilft aber mehr als du denkst.

    Das Alleine sein hilft dir klar zu denken und das Raus Fahren schmeißt dich aus der Routine des alltags. Das ändert und bringt auch was, auch wenns wenig sein mag, es ist ein ausbrauch aus dem Alltag. (und du lernst neue leute kennen).

    Ich wünsch dir alles gute.

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    1. Ich würde ja gerne, aber Geld und Zeit machen es recht schwer. ^^° Mal sehen, was sich da machen lässt. Ausserdem habe ich etwas Angst, dass es sich anfühlt wie vor dem Monster weglaufen und sobald ich wieder zuhause bin, ist alles wie vorher. >__<

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  49. Anonymous17/2/14 18:59

    Ich habe nicht alle Kommentare gelesen und vielleicht wurde es schon erwähnt: Mir persönlich haben Antidepressiva sehr geholfen, zunächst Johanneskraut (nicht verschreibungspflichtig) und dann Citalopram. Eine Verhaltenstherapie habe ich auch gemacht, aber gerade am Anfang waren diese "Pillen" sehr hilfreich, um sich wieder halbwegs im Leben zurecht zu finden. Ich hoffe, es geht Dir bald besser, aber ich glaube, Du bist stärker, als Du denkst...

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  50. Ach, ich hab diesen Eintrag heute Morgen am Weg in die Arbeit gelesen und jetzt lange überlegt was ich dir dazu schreiben soll. Aber eigentlich wurde alles schon gesagt. Und du hast ja auch selbst gesagt, dass du das Gefühl hast einen Weg gefunden zu haben wie es wieder bergauf gehen kann, und ich halte dir alle Daumen dass es dir bald besser geht!

    Ich kenne deinen Blog jetzt schon ziemlich lange, und auch wenn das noch lange nicht heißt dass ich DICH kenne, fühle ich mich dir verbunden. Deine ganze Geschichte - vom Außenseiter in der Schulzeit, der über das Zeichnen Freunde findet und einen kreativen Bildungsweg wählt - ist wie ein "Was wäre wenn" meines eigenen Lebens, da ich mich oft in ähnlichen Situationen befunden habe wie du, und oft ähnlich oder genau gegenteilig entschieden habe. Ich glaube mich zu erinnern dass du mal wo geschrieben hast dass du nach dem Abi überlegt hattest, etwas wissenschaftliches zu machen, aber dann doch die Wahl auf das "Kreative" fiel, und bei mir war die Überlegung die selbe, nur ging sie eben anders herum aus :) Einerseits ist es natürlich toll für mich, dass ich mich mit dir identifizieren kann und du zugleich ein super Vorbild in so vielen Berechen des Lebens bist, andererseits schmerzt es mich dann auch total wenn ich sehe (bzw lese) dass du auch mit ganz normalen Problemen des Alltages und eben auch größeren Problemen zu kämpfen hast - wie ich selbst auch. Es schmerzt nicht weil ich dich gerne idealisieren würde ^^" sondern einfach weil ich anstatt einer halbfremden Person, 1000-irgendwas Kilometer entfernt sitzend und das hier in eine seelenlose Maschine tippend, gerne jemand wäre der dich besuchen oder spontan einladen kann, um mit dir einen Abend lang was zu unternehmen, irgendwas doofes zu zocken oder einfach nur die Nacht durchzuquatschen über Gott und die Welt.
    Ich denke mir immer, das so was vermutlich total creepy rüberkommt, und ich hoffe das tut es nicht ^^"
    Apropos creepy. Das Angebot steht, wenn du wirklich alles satt hast komm mich besuchen und wir gehen snowboarden :D Oder verbringen einfach Nächte mit quatschen, zocken oder was auch immer XD

    PS: Das Stichwort Schilddrüse ist natürlich ein gutes, und das sollte man definitiv nicht außer Acht lassen. Aber davon auszugehen dass sich alle Probleme und negativen Gedanken magisch in Luft auflösen wenn man wirklich ne Unterfunktion hat und diese medizinisch therapiert... ist natürlich auch idealisiert dargestellt. Ich glaube schon dass du auf jeden Fall davon profitieren würdest professionelle Hilfe zu suchen. Aber dazu wurde ja schon genug geschrieben und tipps gegeben.

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    1. Hehe, Varis ist also eine Anti-Asu.... also wie Materie und Antimaterie..... oder so. XD
      Aber mir geht es auch manchmal so, wenn du etwas über deine wissenschaftliche Laufbahn schreibst. ^^° Ich denke oft, dass es schade ist, dass einem beide "Berufs-/Interessensfelder" so einnehmen, dass der andere gleichzetig nicht wirklich möglich ist (nur sehr begrenzt).
      Ich würde dich tatsächlich sehr gerne mal kennenlernen... und snowboarden auch. Ich befürchte nur, dass ich dieses Jahr erstmal keine freie Zeit haben werde, solange noch schnee liegt..... wie lange ist er noch da? XD

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    2. Aww es wäre wirklich super cool dich mal zu treffen! :D Schnee gibt es da wo ich immer hinfahre vermutlich noch bis Ostern, normalerweise dauert die Saison so lange, aber da es dieses Jahr recht spät ist kann es sein dass der Schnee dann schon recht nass ist oder gewisse Pisten gar nicht mehr befahrbar sind. oder sie werden nur noch beschneit, und Kunstschnee ist doof XD
      Wenn du mal zum snowboarden kommst ist so Februar-März eigentlich die Beste Zeit würde ich sagen, da ist eigentlich immer Schnee, aber es ist nicht mehr ganz so kalt wie im Dezember/Jänner, auch die Sonne ist schon wieder etwas stärker.
      Wäre echt genial wenn sich das mal ergeben würde, vielleicht nächste Saison? :D

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  51. Ich kann auch gar nichts mehr sagen, weil schon alles so gut formuliert wurde.
    Aber ich wünsche dir alle Kraft der Welt. Und wenn du magst kann ich mal recherchieren, was die Krankenkasse da so tun kann, ich mach gerade meine Ausbildung da. Falls ich mal ein bisschen nachschauen soll, sag einfach Bescheid (GospaNetopir bei Twitter), dann musst du nicht auch noch mit denen rumtelefonieren, das ist ja auch immer ein Stressfaktor

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    1. Also ich habe bei meiner Krankenkasse angerufen und nachgefragt, aber sie suchen nicht für einen, sie haben im Grunde nur eine Liste aller zugelassenen Therapeuten. Suchen muss man trotzdem selber.

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  52. achje...ich wollte heute in meiner Mittagspause einen Kommentar hinterlassen,wusste aber nicht so richtig was ich schreiben sollte...(das weiß ich jetzt auch nicht so richtig °-°')
    ich lese deinen Blog auch schon seit Anfang an und trau mich nicht immer zu kommentieren^^'
    Für mich bist du (wenn ich das so sagen darf) so eine starke Frau und ein Vorbild, ich bewundere was du alles geschafft hast,wieviel Kraft du hast, du und deine Bilder inspirieren mich!
    Als ich heute deinen Eintrag gelesen habe kam mir vieles bekannt vor...seit einiger Zeit habe ich auch solche Gedanken und komme ich mir so 'lasch' vor...ohne Ideen,ohne das gewisse Etwas...
    manchmal sitze ich da und denke mir 'ey du bist jetzt 24...war's das jetzt?! wo sind all meine Ideen hin...ich wollte doch das machen...und dieses tun...' und und und
    Ich habe einige Kommentare gelesen und finde es wirklich toll, soviele helfende Worte zu lesen :)
    ich hoffe das hilft dir wenigstens ein bisschen und wünsche dir nur das Beste! >_< <3
    ....mhhh klingt das irgendwie schräg wenn ich nach deiner Adresse frage?....ich glaube schon °_°' ...aber ich würde dir gern ein Aufmunterungs-Päckchen schicken :3...bitte halte mich nicht für einen psycho x'D

    ...mhh ich wollte den comment gerade mit meiner livejournal ID (bonkura_chan) abschicken..aber das will nicht funktionieren...naja dann nicht :)

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    1. Das ist aber lieb. #^^# Ich könnte dir theoretisch meine Paket-/Packstationnummer geben, falls du DHL nutzt.... sonst ist das Problem mit Päckcen eh das, dass sie immer kommen, wenn ich nicht zuhause bin und ich mich dann nur ärger, weil die Post so unmenschliche Öffnungszeiten hat zum abholen. >__<

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    2. guuut :) magst du sie mir über facebook schicken? oder hier? wie du magst :)

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    3. hab dir einfach mal auf fb geschrieben :)

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  53. Aus dem Meh wird irgendwann ein Mäh.
    Ich hab über ein Jahr gebraucht um meinen Trennungsmüll hinter mir zu lassen, inkl. Termin bei einer Therapeutin, bei der ich nen Monat auf den Termin gewartet hab um dann gesagt zu bekommen, dass ich nicht akut genug bin. Ja wie denn auch bei der Wartezeit ^^

    Auch wenn du es wohl schon hundert Mal gehört hast, die Welt dreht sich weiter und die Sonne geht schneller wieder auf als man gucken kann.
    Ich hab auch immer mal wieder Tage wo ich denke 'Fickt euch alle, ich geh dann mal.' aber um Himmels Willen, das Universum interessiert meine schlechte Laune eh nicht.
    Und ja, ein kleines Frust-Shopping hilft!

    Köpfchen hoch :) Bei der Wall of Text hier, kann es gar ne so leer sein auf deinem Blog.

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  55. Hallo.
    Ich muss auch hier meinen Senf dazu geben.
    Schätzelein, es ist wirklich schade, das es dir momentan und auch schon über längere Zeit nicht gut geht, dir des öfteren schlechte Gedanken kommen. Ich denke nicht, das es richtige,schwere Depressionen sind. Ich möchte dir jetzt nicht diagnostizieren, was du hast...aber ich denke, dir fehlt eine neue Richtung, etwas, was dich wieder aufleben lässt...so viel steht fest. Dies zu finden, ist verdammt schwer. Du hast aus deinem Talent sehr viel geschaffen und es sogar zur Berufung gemacht, worauf du verdammt stolz sein kannst. Ich meine, lass doch all die Klamotten und Schuhe einfach mal weg...es ist zwar schwer, aber versuche es dem zu widerstehen und spare das Geld für eine dicke, fette Reise. Nimm eine Freundin hinzu, plant etwas, zusammen und fahrt dann weg...oder mache es alleine, denn so wie es klingt brauchst du einfach eine Auszeit von allem. Manchmal hilft es schon sich auch für 2 Wochen krank schreiben zu lassen und einfach die ersten drei Tage sich unter der Bettdecke zu verkriechen und/oder seinem Hobby nach zu gehen. Du kannst auch in der Zeit zeichnen wie ein Wahni, wenn du das möchtest. Aber soweit klingt es für mich, als ob du einfach mal Zeit für dich brauchst. Was auch ein bisschen hilft, sich einen großen Wunsch auf einen Zettel zu schreiben/zu zeichnen/sich im Internet damit zu beschäftigen und das als Motivationsschub zu verwenden, um diese blöde Zeit zu überstehen. Gerade im Herbst/Winter ist man eh arg depressiv und motivationslos, weil einem die Sonne fehlt. Es gibt auch eine Therapie, wo einem Sonnen/UV-Licht verschrieben wird...sprech das mal bei deinem Arzt an. Ich will nicht sagen, es geht vorbei...denn es liegt an dir, das zu ändern. Warum ich das schreibe und so denke? Ich habe die gleichen Sachen durchgemacht(wie viele hier)...von der Kotz-Brech-kein Bock-Arbeit bis hin zu dem 100. mal die Snoozetaste betätigen...momentan ist es auch wieder so. Auch wenn man sich durch diese Zeit durchquält, denke nicht was gestern war, sondern was morgen schon sein könnte.

    Was mich nur hier stört...wenn man niedergeschlagen ist und momentan motivationslos- was hat das mit Selbstmord zutun??? Man muss sich doch nicht gleich vor einen Zug werfen, wenn man so eine, ich sage mal banal, "Phase" durchmacht. Ich bin auch nicht gerade ein mega optimistischer Typ, aber was ich hier an Kommentare gelesen habe, macht einen richtig depressiv.

    Ich muss auch Jennifer Kätzchen recht geben! Die Schilddrüse spielt eine sehr große Rolle in solchen Dingen. Nicht zuletzt können(!) damit auch Depressionen zusammenhängen. Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion(hat mir damals ANA und MIA mitgegeben) und ich bekomme, wie sie auch, Tabletten. Seitdem funktioniert es besser...ich weiß jetzt leider nicht, was du jetzt schon alles checken lassen hast, aber das wäre auch noch eine medizinische Option.

    Und zu Schluss bekommst auch noch so einen altklugen Spruch und hoffe er bringt dich zum Schmunzeln...
    "Hinfallen, aufstehen, Staub abklopfen, Krönchen richten, weiter kämpfen."

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    1. "Was mich nur hier stört...wenn man niedergeschlagen ist und momentan motivationslos- was hat das mit Selbstmord zutun??? Man muss sich doch nicht gleich vor einen Zug werfen, wenn man so eine, ich sage mal banal, "Phase" durchmacht."
      Denk nochmal genau darüber nach was du da sagst - vielleicht verstehst du dann dass es eben keine "banale Phase" ist die man in so einer Situation durch macht. Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber als jemand der selbst schon in der Situation war kann ich schon verstehen dass es vielleicht nicht ganz so leicht nachzuvollziehen ist, wie sich das anfühlt wenn man morgens nicht mal mehr die Kraft hat aufzustehen und seinem normalen Alltag nachzugehen, vielleicht auch am Wochenede nicht mehr aus dem bett kommt weil man nicht einmal mehr die Kraft hat die Dinge zu tun die man eigentlich tun möchte. Es gibt leider meist nicht "den einen Grund" und "den einen Auslöser" für so eine "Phase" deswegen ist es auch extrem schwierig daran zu arbeiten und wieder rauszukommen, und für andere vermutlich auch schwer nachzuvollziehen (so à la 'Der/die hat doch alles, wie kann man da depressiv sein wegen solcher "Kleinigkeiten"?').
      Aber ob eine Depression jetzt "richtig"/echt oder "schwer" ist ist doch piepegal wenn die betroffene Person schon so am Ende ist dass die Selbstmordgedanken sich anschleichen - auch wenn man vielleicht noch weit davon entfernt ist wirklich mit dem Gedanken "zu spielen" ist allein das in meinen Augen schon sein ein Zeichen dafür dass etwas ziemlich schief läuft.

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    2. Ich habe nicht "banale Phase" gesagt, sondern ich meinte, anders formuliert: ich nenne es einfach mal eine Phase...und nicht das diese Situation banal wäre...und ich habe es auch durch! Viele Menschen machen es durch.Ich habe mir damals einen völlig anderen neuen Job gesucht und habe es geschafft aus dieser Sache raus zu kommen, so wie ich auch viele andere schwere Sachen besiegt habe und ich stand auch schon am Abgrund mit Tabletten und Alkohol. Aber ich wollte es eben nicht hier so breit treten. Ich sage auch nicht, das Asu sich jetzt einen neuen Job suchen soll, sie macht ja ihren perfekt in meinen Augen und es macht ihr ja offensichtlich Spaß. Ich finde es ok, wenn sie sich Hilfe sucht. Aber ich denke nicht, das Asu hier gleich von Selbstmord spricht...es sind halt manchmal Gedanken die man hat, ich mit eingeschlossen, aber man sucht halt dennoch nach einer vernünftigen Lösung. Deswegen finde ich es übertrieben, wenn man hier in den Kommentaren gleich von Selbstmord liest. Dafür gibt es andere Communitys.

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    3. Mich "stört" es ja auch, dass sich diese Gedanken einschleichen, weil ich definitiv nicht sterben WILL. Ich liebe das Leben und will noch zu viel sehen und erleben, als dass ich es irgendwie wollen würde, dass es jetzt schon vorbei ist.
      Das Problem ist aber: diese Gedanken sind irgendwie da, sie kamen irgendwann angekrochen aus der Tiefe und seitdem fühlt man so einen komischen "Sog", wenn man eine einfahrende Bahn sieht. Das ist VERDAMMT creepy und ich will, dass es aufhört. Deswegen war es ja für mich mit der Punkt, an dem ich angefangen habe, Therapeuten anzurufen.
      ....
      Schwer zu erklären, aber wahrscheinlich haben sich viele, die das Gefühl kennen, es nicht aktiv "ausgesucht". U__U

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    4. Schon wieder so ein sonst stiller Leser der nicht still halten kann -> ein gewisser Todesdrang oder Selbstmordgedanken oder eben diese spontane Eingebung "hej es ist doch nur ein kleiner Schritt" sind nicht ungewöhnlich - eigentlich kann niemand sich sagen er habe noch nie daran gedacht sich umzubringen dem es schon mal nicht so prall ging ... ich will nicht sagen dass alles nicht so schlimm ist das haben schon andere durchgemacht blablabla immerhin haben wir alle ein individuelles Erleben und eine eigene Gefühlswelt. Nur Suizidgedanken haben quasi "Stufen" - der Gedanke allein ist vielen Vertraut - Das sich Vorstellen wie es den anderen mit meinem Verlust geht spricht eher von einem Streben nach Aufmerksamkeit wohingegen das zentrieren auf die eigene Gefühlswelt und das definitive Planen wirklich gefährlich sind ... und was mir auch in tiefen Phasen geholfen hat war, dass ich wusste: wenn ich mal gar nicht mehr weiter weiß und ich psychisch niergendwo mehr hinkomme ich mich in der nächsten Psychiatrie vorstellen kann und dort auf jeden Fall Hilfe bekomme ... auch wenn man das wahrscheinlich niemals in Anspruch nehmen muss aber es gibt ein kleines Netz kurz vor dem Boden vom großen schwarzen Loch.

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  56. Anonymous18/2/14 03:26

    He ho :3
    Kenn das jur zu gut have das jetzt genau jetzt gerade auch.....hab mich auf der arbeit svhon krank grmeldet und das obwohl.ivh in der probezeit bin und eig. Schon viel zu viel gefehlt habe.......ivh will einfach nzr weinen was ivh auvh die meiste zeit tue und da ivh als Krankenschwester arbeite hätt ivhs einfavh nicht gesvhaffz zu lächeln und für meine pat. Da zu sein....

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  57. Ich persönlich halte ja aus eigener Erfahrung nichts von den "klassischen" Therapieangeboten. Ich würde dir ja empfehlen, dich nach einer ganzheitlichen Therapie umzusehen. Das musst du zwar selbst bezahlen, aber oft helfen da schon die ersten ein, zwei Sitzungen! Meine Mutter zum Beispiel ist Mentalcoach, guck mal hier: www.lebenhelfen.com
    Ähnliches gibt es sicher auch in deiner Nähe...
    Und immer dran denken: Am Ende wird alles gut, wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!
    LG Julia

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  58. Oh mann Asu ^^

    Wir haben bestimmt unsere Periode auch in der gleichen Woche, denn immer, wenn so ein Post von dir kommt, fühle ich mich entweder gerade genauso oder zumindest so ähnlich!

    Bei mir ging der ganze Stress mit den Prüfungen einher. Ich bin Medizinerersti (vllt erinnerst du dich, wenn nicht auch nicht schlimm) und mit dieser Wucht an Stoff, Zeitopferung und Panik hatte ich gerechnet, aber umgehen konnte ich damit gar nicht!! Folge: Allein in meiner kleinen 24 m² - Wohnung vorm Laptop gehockt, alle zwei Sekunden Facebook aktualisiert, mich umgeguckt, festgestellt...ist schon wieder dunkel und nachts Panik gekriegt und 'gelernt'. So in den letzten zwei Prüfungswochen wurde das dann so schlimm, dass ich mir eingeredet hab, ich werd das nie schaffen! Alle meine Hobbys sind auf der Strecke geblieben, ich hab mich nur von Nudeln, Chips und Schokolade ernährt (alles auf einmal, komplette Packungen), ich wollte mich nicht mit meinen Unileuten treffen und mit meinen anderen Freunden auch gar nicht.
    Jetzt im Moment hab ich Ferien. Ich war bei meinen Eltern zu hause, hab Muttis ganze Hausarbeit gemacht, um mich mal nützlich zu fühlen und Routinesachen zu machen und ich muss sagen:

    MIR persönlich hilft diese Routine. Erst mal, dieses nützlich fühlen und was schaffen (das kann man im Resultat von Hausarbeit besser erkennen, als beim Lernen ^^) . Ich wagte mich dann weiter an einen Essenswochenplan (der ist nicht mega gesund und papü, aber ich hab mir aufgeschrieben, was ich zum Frühstück/Mittag/Abendbrot essen will), damit ich wieder regelmäßig esse. Ich hoffe das gibt mir dann auch wieder Energie, sogar in den Ferien mal bisschen früher aufzustehen. Lernen muss ich ja immer noch (Wiederholungsklausuren, meh) Lernplan gemacht und jetzt schieb ich auch erst mal keine Panik.
    Ich glaub, wenn ich das so beibehalte wird's was und das nächste Semester lässt sich erträglicher gestalten.

    Das war meine Geschichte. Ich hoffe, dass es dir gelingt, wieder auf Zack zu kommen!

    Liebe Grüße
    ELLI

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    1. Ja, Routine kann sehr hilfreich sein. Ich meine auch, dass es mir hilft, dass ich jetzt angefangen habe, einen Kalender zu führen, in dem ich mir aufschreibe, was ich an welchem Tag machen will/muss/sollte. Ich mache es zwar immer noch nicht immer, nur weil es drin steht, aber mir kommt es zumindest so vor, dass die Wahrscheinlichkeit höher geworden ist.
      Hausarbeit hat auch was befriedigendes, aber gefährlich ist dieser drang, aufzuräumen oder die Küche grundzureinigen, wenn man gerade eigentlich was anderes zu tun hat (was seltsamerweise meistens so passiert).

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  59. Hi Asu,
    als stiller, treuer Leser muss ich auch einen Kommentar hinterlassen, da dein Eintrag mich sehr betroffen machte.
    Ich leide selbst seit mehreren Jahren an manischer Depression und bin erst seit relativ kurzer Zeit in (bisher fruchtlosen) Behandlung.
    In den Kommentaren hatte ich das Gefühl, dass einiges durcheinander geworfen wird. Winterdepressionen, zeitweise Schwächephase oder Burn-Out-Syndrom sind doch etwas anderes als eine Depression. Wenn du das Gefühl hast, bei dir ist es mehr, dann empfehle ich unbedingt professionelle Hilfe, da alleine eine Behandlung extrem schwierig ist! Wie andere Kommentatore empfehle ich, nicht lockerzulassen!
    Einen kleinen Rat von mir, da ich las, dass du überlegst, dein Zustand gegenüber Freunden zu erwähnen: Überleg dir das sehr gut, ob und wem du was sagen möchtest! Ein erkrankter Bekannter erzählte es einigen seiner Freunde und der hatte eher schlechte Erfahrungen damit gemacht. Zuerst versuchten die Freunde zwar verständnisvoll zu sein, Rücksicht zu nehmen, aber gleichzeitig verspürte er immer übertriebenes Mitleid und fühlte sich "als rohes Ei" behandelt.
    Nach einer Weile, kamen sie wohl nicht mehr damit zurecht, dass er immer noch nicht genesen ist und Verständnis und gemeinsam verbrachte Zeit nahm rapide ab.
    Ich will dir das nicht rausreden, aber sehe auf jeden Fall Probleme damit verbunden....

    Ich wünsche dir alle Kraft, die du brauchst und hoffe, es wird dir irgendwann besser gehen!
    Liebe Grüße
    Bero

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  61. Ich "verfolge" dich schon so lange & lese deine Texte Ewigkeiten, aber noch nie hat mich ein Blog Post so sehr bewegt. Die Worte die du gewählt hast und wie du die Dinge beschrieben hast, hätten auch aus meiner Sicht so formuliert werden können,du sprichst mir quasi aus der Seele. Es geht mir teilweise genauso wie dir und ich konnte vielen deiner Punkte zu 100% zustimmen.
    Ich hatte vor ein Video zu drehen (über meine Situation), die kommenden Tage und würde gerne kurz deinen Blog Post erwähnen... Wenn das okay für dich wäre?
    Bleib Stark und viel Kraft ♥
    Anika

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    1. Klar kannst du das machen.... ich könnte ja nie in einem Video darüber sprechen, Respekt.

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  62. Anonymous18/2/14 22:33

    Wann hast du zuletzt Urlaub genommen? "Gibst" sowas bei dir überhaupt? Abgesehen von dein Weihnachtsbesuch bei deinen Eltern ;).

    Wie wärs mal das du mal aus Hamburg raus kommst, aus Deutschland raus kommst und einfach mal ne Woche in Paris, Rom, whatever herum läufst. An besten mit einer guten Freundin (bloß kein Mann!) und ab gehts.

    Ansonsten passt diese Lied zu deiner Situation: http://www.youtube.com/watch?v=OEZ0YNzjz60 (auch wenn dir evt. die Band ansonsten nicht gefällt ^^' )

    Naja, ansonsten stehen in Zeiten des "Burn Outs" die Psychologen etc. hoch im Kurs und müssen sehr stark selektieren. Ärzte tun sich mit Diagnosen/Hilfe auch gern schwer, da du sicherlich kein Privatkassen Patient bist. Und so bist du gezwungen alleine mit deinen Launen klar zu kommen.

    In Grunde kannst du dich auch damit trösten: Wie man in den Kommentaren so liest, bist du nicht "allein" und viele Leute und Leser fühlen mit dir.

    Meine Wenigkeit würde dich an liebsten einfach nur knuddeln - um dir das Gefühl zu geben, das du nicht allein bist.
    So bleibt einen nur übrig dir zu sagen: Sei du selbst und Kopf hoch. Und fahre mal in den Urlaub ;).

    Grüße
    Wetter

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  63. Solche Phasen zu haben ist ganz normal, man muss nur darauf aufpassen, dass sie nicht bleibend zur Normalität werden, dann wird es wieder besser.
    Das du keine Hilfe bekommen hast, weil du zu fröhlich gewirkt hast, finde ich aber schon geradezu fahrlässig.

    Als kleinen Tip empfehle ich dir, mal ein Vitamin B12 Präparat in der Drogerie zu kaufen, (zum Beispiel Vitasprint B12) denn ein B12 Mangel kann ähnliche Symptome hervorrufen und ist entgegen landläufiger Meinung nicht nur bei Veganern verbreitet.

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  64. Anonymous21/2/14 02:18

    Asu, ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, zu gucken, ob jemand vor mir schon ähnliches kommentiert hat, aber:
    Du schreibst "Der Ton wird immer rauher, man ist schliesslich selbst schuld. Man könnte doch alles machen. Man ist doch weder totkrank noch in Karbonit eingefroren. Also hat de innere Stimme doch völlig recht, dass man einfach nur faul und ein Versager ist."
    Wenn Du dich länger als ein paar Tage so fühlst, wie du es beschreibst, bist du tatsächlich nicht totkrank. Aber krank vielleicht schon. Manche Leute gestehen sich das jahrelang nicht ein, ich zum Beispiel. Und man denkt sich immer "Morgen mach ich alles anders, da reiß ich mich mal zusammen, aber echt!" Machste aber nicht, weil genau das zum Krankheitsbild gehört, genau dieses es-nicht-ändern-können.
    Wer glaubt, dass Depressive von morgens bis ahmz heulen und mies drauf sind, hat keine Ahnung. Die meisten Depressiven machen eigentlich eher den ganzen Tag - nichts.
    Asu,schnack mal den Arzt deines Vertrauens an.Vielleicht hilft bei Dir schon n pflanzliches Präparat oder ne Lichttherapie.
    Und auch wenn das grad kein Trost ist:im Sommer wird wirklich alles besser.
    Ganz liebe Grüße

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  65. Anonymous21/2/14 15:19

    Liebe Asu,
    ich habe gestern durch Anika (Elinsila) sie hat dich in ihrem Blog erwähnt deinen Beitrag wieder gefunden. Ich kenne dich schon länger und war auch lang stille Leserin, ich verfolge dich normalerweise auch auf den anderen Plattformen. Nur weil es mir momentan genau so geht wie dir, habe ich sogar die Lust am Blog lesen und schminken und dem ganzen was damit zu tun hatte verloren, durch die Umstellung mit Google+ wurden mein Account gelöscht und ich hatte die Blogs die ich Verfolgte nicht mehr alle aufgelistet und ich hatte auch nicht die Lust mich wieder neu anzumelden und alles wiederherstellen. Gestern habe ich die ganze Nacht damit verbracht dein Beitrag mit allen Kommentaren zu lesen, da ich momentan auch nicht schlafen kann oder wie du lieber gern spät ins Bett gehe das der nächste morgen nicht so schnell kommt. Ich habe es echt gerne gelesen (obwohl ich momentan sonst nix lese). Ich habe mich so wiedergefunden in all deinen Worten ich könnte es nicht besser ausdrücken du sprichst mir so aus der Seele. Ich könnte jetzt jeden einzelnen Punkt aufzählen wos mir genau so geht. Auch sonst allgemein was du sonst immer schreibst haben wir viele Gemeinsamkeiten. Bei mir fing auch alles durch die Trennung meines Freundes letzten Jahres an ich bin in ein riesen Loch gefallen und dann kamen noch viele andere Dinge dazu die mich runtergezogen haben. Es ist ähnlich wie bei dir, ich gehe zwar noch raus aber es ist meist Ablenkung und danach ist wieder alles genau so, ich kann mich zu nix aufraffen, denke mir Abends schon stell dir kein Wecker, oder denke morgens noch 5min. und nochmal oder denke: Wecker abschalten und einfach weiterschlafen und renne jeden morgen zur Bahn und verpasse sie auch manchmal. .....

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  66. Anonymous21/2/14 15:20

    Jeden Abend denke ich: geh mal früher ins Bett usw. immer das gleiche. Ich kann mich auch zu nix aufraffen, alles was ich tun sollte, tue ich nicht, ich möchte auch Abnehmen, Sport machen aber ich schaffs einfach nicht, ich tus einfach nicht. Alleine ist es auch nicht so schön, gerne hätte ich jemand hier in der Nähe wo öfters etwas mit mir macht. Es gibt auch bei mir Gute & Schlechte Tage. Ich hasse mich ja auch dafür das ich momentan nichts mache. Leider habe ich auch solche Gedanken wie du mit der Bahn noch ein Schritt weiter, manchmal auch beim über die Straße gehen bei Autos. Ich finde es auch nicht gut das man wenn man Hilfe braucht so lange auf eine Therapie warten muss. Viele anderen haben dir ja schon viel geschrieben und ich will auch nichts doppelt schreiben. Da es mir genau so geht weiss ich auch nicht was ich dir raten soll. Vielleicht kannst du ja mal in der Apotheke nachfragen oder dich vorher im Internet schlau machen, es gibt auch Pflanzliche und freiverkäufliche Arzneimittel die bei soetwas helfen können. Ich bin übrigens auch der Typ wie du wo nicht gerne regelmäßig Medikamente nimmt. Vielleicht könntest du dir auch mal einen Hausarzt suchen, oder manchmal helfen einem auch andere Ärzte. Auch wenn es blöd klingt, aber es ist gut zu wissen das es dir und vielen anderen auch so geht und ich nicht alleine damit bin. Man sieht nie in Menschen hinein und genau so dachte ich auch bei dir das du ein starkes Mädchen bist die keine solchen Probleme hat. Ich möchte dir sagen du hast vieles in deinem Leben geschafft auch wenn es manchmal nur in kleinen Schritten vorwärts geht, du hast Dinge gemacht die nicht jeder getan hat und genau darauf kannst du stolz sein, sei es dein Blog den du regelmäßig führst, Youtube, Zeichnen, deine eigene Wohung, arbeiten, du kannst dich wunderschön schminken und noch vieles mehr. Mit den Sachen die du im Internet machst, machst du viele Leute glücklich, sie schaun es sich an und lesen es und erfreuen sich dran. Wie gern würd ich einfach zu dir kommen, ein schönen Abend verbringen um dich auf andere Gedanken zu bringen aber leider wohnen wir zu weit auseinander. Es ist toll das du so ehrlich zu deinen Lesern bist und so offene Worte findest um uns das zu erzählen auch wenn es sehr persönlich ist. Wenn du schreiben/ reden möchtest ich bin gerne für dich da, auch wenn ich hier nur so ein Anonymes Ding bin, wenn ja antworte einfach und ich schreibe dich wo an. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und das es dir bald wieder besser geht. Nadine
    Jetzt habe ich ein langen Text verfasst und er zu lang ich versuche ihn mal in 2 Teilen abzuschicken.

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  67. Dein Post hat mir sehr gut gefallen. Es ist oft nicht leicht über solche Dinge zu schreiben. Es erfordert oft sogar eine ordentliche Portion Mut. Für mich als Mann war es sogar noch einen Tick schwerer, da es irgendwie noch immer so ein Tabuthema ist. Ich kann dir diese ganzen Dinge so gut nachfühlen. Es ist so schwer und man stößt auch heute noch so oft auf Unverständnis und Kopfschütteln, wenn man von seinen Depressionen und Ängsten erzählt. Was ich mir dann aber immer denke ist, dass wenn man selbst so etwas Schlimmes und abgrundtief erdrückendes noch nie erlebt hat, es auch nicht verstehen KANN. Es ist wirklich wichtig sich professionelle Hilfe zu suchen um wieder aus dieser Abwärtsspirale raus zu kommen. Ich wünsche dir alles Gute und eines kann ich dir mit absoluter Sicherheit sagen: Es geht wieder bergauf und man kann wirklich alles schaffen. Ganz liebe Grüße und Kopf hoch

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  68. Ach ich kann dich sehr gut verstehen ._. nachdem ich meinen Abschluss nach dem Praktikum bei Daedalic gemacht hab kam bei mir auch das pure 'meh' Ich hatte während dem Abschluss mich von meinem mich seit 4 Jahren belügenden Freund getrennt, musste nach 2 Monaten das Projekt wechseln (wo ich wenigstens meinen jetzigen unglaublich lieben Freund bei angeln konnte <3 Gruppenarbeit). Und jetzt bin ich seit einem Jahr fertig mit dem Studium und durch meinen Partner noch an die Stadt in der ich wohne gebunden und gammle arbeitslos und frustriert in einem Raum aus "Ich kann nichts und wo zum Teufel ist das letzte Jahr hin" - ohne Arbeit rasen die Tage noch schneller und das mit dem Geld wird natürlich auch immer belastender ._." kann dir also sehr gut nachfühlen wie es dir geht *mal fest drücks* schade, dass das mit dem Umzug nach Hamburg nichts wurde, sonst würde ich anbieten gemeinsam was dran zu tun >o< MEH!

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  69. Ach ich kann dich sehr gut verstehen ._. nachdem ich meinen Abschluss nach dem Praktikum bei Daedalic gemacht hab kam bei mir auch das pure 'meh' Ich hatte während dem Abschluss mich von meinem mich seit 4 Jahren belügenden Freund getrennt, musste nach 2 Monaten das Projekt wechseln (wo ich wenigstens meinen jetzigen unglaublich lieben Freund bei angeln konnte <3 Gruppenarbeit). Und jetzt bin ich seit einem Jahr fertig mit dem Studium und durch meinen Partner noch an die Stadt in der ich wohne gebunden und gammle arbeitslos und frustriert in einem Raum aus "Ich kann nichts und wo zum Teufel ist das letzte Jahr hin" - ohne Arbeit rasen die Tage noch schneller und das mit dem Geld wird natürlich auch immer belastender ._." kann dir also sehr gut nachfühlen wie es dir geht *mal fest drücks* schade, dass das mit dem Umzug nach Hamburg nichts wurde, sonst würde ich anbieten gemeinsam was dran zu tun >o< MEH!

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  70. Ich hab hier schon lange nicht mehr reingeschaut, deshalb der späte Kommentar :)

    Erstmal Respekt dafür, dass du hier so offen darüber schreibst. Vielleicht ist es gerade "Trend" über die eigenen Depressionen zu schreiben, aber wenn, dann ist es ein sehr wichtiger Trend. Jeder Blogeintrag dieser Art trägt dazu bei, Depressionen und andere psychische Probleme ein bisschen mehr ins öffentliche Licht zu rücken. Oder einfach nur die Tatsache dass es niemandem die ganze Zeit nur superklasse geht.

    Vieles aus deinem Post kommt mir bekannt vor, ganz besonders das "Meh." nachdem man etwas Schönes erlebt oder unternommen hat.

    Und ich habe einen absoluten Hass auf Leute die einen abwimmeln wenn man um Hilfe bittet – was soll das? Es müsste irgendeine Alternative geben die Therapeuten Leuten anbieten können wenn sie keine Plätze freihaben und die Warteliste schon aus allen Nähten platzt, und wenn es eine Buchempfehlung ist. Man sollte sich da nicht selbst wieder rausziehen müssen.

    Ich wünsche dir dass es weiter bergauf geht, und alles Gute!

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  71. At the end everything will be okay- if it´s not okay it´s not the end.
    Hab deinen Blog erst jetzt gefunden- Du bist so toll und deine supergeilen Zeichnungen flashen mich. Gibt nicht auf! Mach dem Nö die Haustüre auf und gib Ihm einen fetten Arschtritt!

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  72. JuneRainInAutumn4/8/14 13:53

    Liebe Asu
    Ich hab das ähnliche durchgemacht wie du!
    Fast hätte ich meine Ausbildung und mich selber daran verloren.
    Eigentlich würde ich dir hier gerne meine geshcichte erzählen, ich mache um sie auch keinen hel.
    Ich bin stehts ehrlich im bezug darauf wenn mich wer fragt (außer ämter da bin ich vorsichtig)
    Aber es fällt mir schwer sie hier zu schrieben. Es ist zu lang für ein Kommentar und auch wenn ich gerne schreibe habe ich nunmal ein handykap mit der rechtschreibung.
    Ich finde es mutig das du das schreibst und auch gut.
    Dennoch kann ich dir nur sagen unsere schwarzen löcher verfolgen uns länger als es uns lieb ist!!
    Manchmal muß man die rahmen bedingungen ändern. du als künstlerin weiß das doch, auch der rahmen nimmt oder gibt dem bild etwas. So ähnlich ist es mit uns menschen auch!
    Ich würde dir gerne helfen und zur seite sthen wenn du fragen hast.
    Von dem ganz großen Erfolg mit rosa ponys und grlück kann ich vielleicht nich erzählen aber folgendes :
    Ich hab miene Ausbildung noch beendet, habe mich wieder auf meine füße gestelt und auch wenn ab und an harte tage kamen oder mich dinge verletzt haben habe ich sie gemeistert.
    Mein schwarzes loch hat mich immer wieder versucht zu verschlucken , aber ich wußte jedes mal das ich meinen weg daraus machen würde.
    Ich wusste das, so blöd das jetzt auch klingen mag, ich ein gefühl habe aber es nicht bin!
    Das schlechte , diese depresiven gedanken das war nicht ich und nie das was ich sein wollte.
    Sie wahren vielleicht teilweise begründet aber, zu 90% waren es auch nur gedanken die mich als person überhaupt nicht ausmachen oder mit mir zu tun hatten!!
    Ich bin ziemlich lbens froh , mache musik, fahre rad und liebe liebe es , das hier und jetzt auch wenn es manchmal hart ist das formt mich!
    Alles in allen kann ich sagen, ich bin dadurch sogar noch gewachsen und endlich eine Stolze Frau geworden!!

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