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moep
Aloha!! (^з^)-

Ich bin Asu, Illustratorin, Super-
hörnchen mit geheimen Fähigkeiten,
Shopping-Queen, Freizeit-Nerdin und
(nicht so) anonyme Internet-Abhängige.

Das hier ist mein Blog und er ist awesome! Herzlich willkommen!!

Tokyo (food) Blog Part IV: nackte Hintern und andere Leckereien

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Omg ich hinke ganz schön hinterher.... und es gibt noch so viele Tokio-Abenteuer zu verbloggen!! Hier mal nach dem letzten Monster-Eintrag ein etwas kürzerer Bericht: Wie wir beim Sumo waren.

Vielleicht kann man es erkennen:
es hat geregnet ☂

Passenderweise fand während unserer Reise die jährliche Sumo-Meisterschaft statt. Und da es günstiger war als das überhypete Robot-Restaurant, beschlossen wir uns das mal anzugucken. Vielleicht wollte der Barbar aber auch heimlich nach einem karrieretechnischen Plan B schauen. XD

Die Meisterschaft geht eigentlich eine ganze Woche und jeden Tag finden von 8 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends Wettkämpfe statt. Das ist eine Menge Sumo, wenn man ein echter Fan ist. Wir haben uns aber nur einen Tag reingezogen. Und um 8 waren wir auch nicht da.

Die grosse "Ryōgoku Kokugikan" Sumo-Halle ist mit Bildern
von früheren (schlankeren) Ringern geschmückt.

Dass wir nicht um 8 Uhr morgens da waren, war nicht schlimm, denn es fängt "nur" mit Qualifikationsrunden an, etwa ab 3 geht es dann mit den "echten" Meisterschafts-Teilnehmern los.

Der Umfang stimmt schon, aber für die Meisterschaft
haben sie sich noch nicht qualifiziert.

Hier kommen die ersten Meisterschafts-Teilnehmer rein, erkennbar an ihren schicken bunten Lätzchen:


Man sieht es hier teils: die Halle ist ziemlich gross
und auch recht voll!
Dat ass...es!!

Wie alles traditionell Japanische ist Sumo voller Rituale, die von allen Teilnehmern bis ins kleinste Detail ausgeführt werden müssen. So kamen nacheinander 3 Gruppen von Teilnehmern rein, stellten sich im Kreis um den Ring, Sponsorenbanner wurden auf Stuffahnen vorbeigetragen, dann drehten sich die Ringer zur Mitte und hoben die Arme. Und dann gingen sie wieder. Das x3.

Danach betraten die Yokozuna die Halle, der höchste Sumoringer-Rang. Seit 300 Jahren wurden nur 71 Kämpfer zu Yokozuna ernannt! Auch sie führten jeweils ein Ritual durch, teil von dem auch war, sich krebsähnlich vorwärts zu bewegen.

Das ist ein Sumo-Grossmeister-Hintern!

Nun aber zur Kampf-Action:

Beim Sumo geht es erstaunlich schnell zu und die Ringer versuchen mit List und Geschick ihren Gegner auf den Boden oder aus dem Ring zu zwingen. Dabei fliegt auch mal ein ü100kg schwerer Mann durch die Gegend:

Ein von Asu ROCKS! (@asurelle) gepostetes Video am


Dafür dass der Kampf selbst immer recht schnell vorbei ist, ist die Zeremonie drumherum etwas.... sagen wir mal, langatmiger. Hier damit ihr das Gefühl dafür bekommt eine Runde in voller Länge:



Das ist zwar irgendwie beeindruckend anzusehen, weil so classy und traditionell, aber erklärt auch, warum die Wettkämpfe den ganzen Tag dauern. Irgendwann fängt man dann doch langsam an sich zu wünschen, dass sie schneller zur Sache kommen.

Insgesamt war das ganze aber durchaus eine interessante Erfahrung. Beeindruckt waren wir beide, als nach den Qualifikationsrunden, bei denen das Publikum primär aus Rentnern und Touristen bestand, sich die Halle plötzlich gefüllt hat und alle Altersklassen an Menschen da waren: Schüler, Familien etc. Sumo ist also noch "cool".


Nun kamen wir irgendwann raus und wollten uns eigentlich noch ein bisschen Akihabara anschauen, wo wir auch ankamen, aber der Regen war bis dahin komplett apokalyptisch geworden. Und ich hatte das unpraktischste Kleid aller Zeiten an, das natürlich sich in minutenschnelle mit Wasser vollgesogen hatte. Nass und etwas genervt irrten wir durch die Strassen und suchten nach etwas zu Essen.

Nasse und hungrige Asu kann man sich in etwa so vorstellen.

Dabei landeten wir im Izakaya Watami. Izakayas sind Kneipen-artige Restaurants, in denen mn diverse Alkohole kriegt und viele kleine Gerichte (preislich so ab 300 yen pro Portion, also um 2,40€) bestellen kann, die perfekt zu Alkohol passen. Im Watami drückt man dabei auf einen Knopf auf dem Tisch um den Kellner zu rufen und mehr kleine Dinge zu bestellen.

Hier ein paar Sachen, die wir hatten:

Frittierte Käsebällchen (schon fast aufgegessen XD)
und ein interessanter Fleischkloss mit Käsefüllung.
Eher ein mittelmässiges Ramen, dafür auch nur für ca. 3-4€
Wirklich sehr leckere Gyoza (mit Fleisch-Gemüse-Füllung)! *__*
Ex-Hühnchenspiesse mit verschiedenen Teilen vom Huhn,
Hühnerschwänzchen ( ja, das ist eine Spezialität) sind eher sehr fettig!
Food Diary

Insgesammt hat einen das Essen dort nicht vom Hocker gehauen (ausser die Gyoza, die waren bombastisch!), aber es war durchschnittlich lecker und wirklich perfekt zum Bier. Wenn man mal einen längeren Trinkabend plant, sind Izakayas perfekt, da man aus unzähligen kleinen (bis grösseren) Snacks wählen kann und es nie langweilig wird.

....

Und dann traf ich Pablo!!!!

....

Das Foto entstand an einem anderen Tag,
als es nur "normal" geregnet hat, ohne Sintflut. XD

Man muss vorgewarnt sein, wenn man nach Tokio kommt, dass es ÜBERALL unzählige kleine Läden mit den diversesten Süssigkeiten gibt. Neben Crêpes, von denen ihr schon gelesen habt, ist die Auswahl an Donuts, Törtchen, Eclairs, Waffeln etc. fast unendlich. Wie die Menschen in dieser Stadt so schlank bleiben, ist mir unerklärlich. Ich mache ja gerade eine Nach-Tokio-Diät, so schwer hat es mich getroffen. X__x

Von allen diesen Törtchen hat mich Pablo aber am meisten beeindruckt. So sehr, dass ich sogar ein 2. Mal wieder kam.

OMNOMNOMNOMNOM, GÖTTLICH!!

Vorstellen kann man sich die süssen Teilchen wie kleine Mini-Käseküchlein, die in der Mitte aber so zart sind, dass sie teilweise flüssig sind. Es gibt sie in den Geschmacksrichtungen "klassisch", Schokolade und grüner Tee (in Japan gibt es alles mit Grüntee-Geschmack, ALLES!!). Mein Favorit war Schokolade.

Beim Anstehen und auf seine Küchlein warten hört man übrigens die ganze Zeit den Pablo-Themesong, der da wirklich auf Dauerschleife vermutlich den ganzen Tag läuft. Er ist zuckersüss und auf Japanisch, aber sie singen immer wieder "PABUROOOOO~" (= "Pablo"). 5 Minuten später hat man einen Ohrwurm.... den hab ich jetzt immer noch, während ich das schreibe.

Kenndentextnichtkenndentextnicht....PABUROOOO!!

Die Küchlein haben an diesem Abend defeinitiv meine verregnete Laune gerettet. Danke Paburo!

Torte mit Törtchen.

So, ich hoffe, die ganze Sexiness in deisem Eintrag war nicht zu viel für euch und ihr schaut auch nächstes mal wieder rein zu meinen späten Japan-Reiseberichten. Es gibt noch viel zu sehen! ....Viel zu viel!! Wie soll ich das jemals alles noch schreiben???!?!?!


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10 comments:

  1. Die Food-Porn Bilder waren so yummy, das ich die Sumo-Popo´s doch auch ganz schnell wieder aus meinem Gedächtnis bekommen habe. XD Also wenn dieser Pablo-Theme Song da den ganzen Tag über in Dauerschleife läuft, frage ich mich wieviele der Mitarbeiter dadurch schon Gaga geworden sind. Mhmmmmm Mini-Küchlein *lechz-sabber* ...wieso quäle ich mich eigentlich mit dem Lesen solcher leckeren Beiträge selbst, wenn ich doch auch auf Abspeck-Mission bin >.< (Mit Ausnahme von gestern, wobei ich hoffe die Sünden heute wieder runter gehoppelt zu haben.^^")

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  2. Der Ausflug zum Sumo-Ringen ist lustig :)

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  3. Ich habe mir die Pablo-Törtchen auf YT angeschaut und jetzt muss ich so eins haben!!!

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    1. OMGGGGG, es gibt auch Anleitungen, wie man selber welche macht:

      https://youtu.be/2o6UN3TWMSs

      Muss ich irgendwann mal ausprobieren!!

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  4. Ach, so schön das alles zu lesen.... <3 Ich war vom 12. bis 25. in Japan und habe so viel bei dir wiedererkannt - sogar bei Watami waren wir auch mal! :) Mit einem ähnlichen Fazit, ich kann mich auch an nichts erinnern, das wir da gegessen haben, das will schon was heißen. Bei dem apokalyptischen Regen waren wir übrigens auf Miyajima, so ziemlich der ungünstigste Tag für Regen -.- Dafür hatten wir an allen anderen Tagen Sonne, aber wir waren auch nicht die ganze Zeit in Tokyo. Habt ihr das Erdbeben am 16. mitbekommen? Bitte noch viel viel viel mehr Einträge, ich hab Fernweh! Grüßlis, Eva Lu :(

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    1. ich meinte natürlich :)
      :D
      PS: Das Kleid ist total schön, woher ist es?

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    2. Wir sind genau am Tag vor dem Erdbeben weggeflogen. Ich wäre ja fast gerne da gewesen irgendwie..... lange her, dass ich ein Erdbeben erlebt habe. Aber ist sicher sicherer nicht da gewesen zu sein. ^^° Wie war es?

      Das Kleid gab es bei Asos, ist aber von einer anderen Marke.... Raga, glaub ich. War auf jeden Fall vor kurzem noch reduziert. Die Schnürung am Dekolette hab ich aber selbst draufgenäht, weil die Boobs rausgehüpft sind. XD

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  5. Ich habe es auch nicht mitbekommen, wir waren da in Hiroshima. Ich bin froh, dass ich es erst nachher erfahren habe, ich kann mich gut in Katastrophenszenerien reinsteigern (weil ja in Tokyo seit Jahren ein großes Beben erwartet wird). Danke für den Kleid-Hinweis, da schaue ich direkt mal.

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  6. XD ahahaha!!
    Was müsste ich lachen als ich den Pablo Stand gesehen habe!
    Mir ging es genau gleich!!! XD
    Zuerst hin und vorsichtig probieren (auch Schoki), Pablo Ohrwurm bekommen und nach ein paar Stunden noch mal hin, um wieder eines zu essen! Nom!

    Bei uns haben sie - alle Verkäufer und 'Bäcker' im Geschäft - immer ganz laut Pablo gerufen, als wir was bestellt haben. XD

    Hach Japan! <3

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    1. Bei mir haben sie das irgendwie nur beim ersten Besuch gemacht.... NACHLÄSSIGKEIT!!

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